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Auf den Friedhof


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Es war mal wieder ein anstrengender Tag in der Schule, als die Schreckensnachricht überbracht wurde:
Tobias war tot!
Schluchzen, Heulen und Flüche wirbelten durch die Luft. Meine beste Freundin Anna fragte mich:
"Ilona, kommst du heute zur Beerdigung?" Natürlich stimmte ich schluchzend zu. Die Beerdigung war eine traurige Angelegenheit. Ich stand neben Tobias' Mutter. Sie schluchzte nur so in sich hinein. Anna fragte:
"Kommst du nach der Beerdigung nochmal her?"
Ich antwortete: "Nein, Anna, es ist zu traurig."
Ich war zuhause angelangt, als mich dieses Gefühl packte:
Heute geschieht etwas! Es liess mir bis um Mitternacht keine Ruhe, bis ich mich anzog und (nur Gott weiss, wieso) zum Friedhof wanderte. Da stand (als hatte ich es geahnt) vor Tobias' Grab Anna.
"Anna!", schrie ich.
" Ilona! Komm her!", schrie sie zuruck. Sie deutete auf den Grabstein, er war geöffnet! Eine schmale Treppe führte hinab.
" Ilona, Anna! Kommt her, bitte!" Es war eine seltsam bekannt Stimme. Wie hypnotisiert wanderten wir die lange Treppe hinab, es sah aus wie in einer Grotte. Als wir ganz unten angelangt waren, sass er dort: Tobias! Frisch und lebendig.
" Tobias?", schniefte Anna. Sie war den Tranen nahe.
" Ja, Anna, ich bin's, setzt euch.", antwortete und zeigte auf 2 Stühle. Wir setzten uns.
" Wollt ihr was trinken?", fragte er nebenbei. Wir nickten. Er stellte jeder von uns ein Glas mit O-Saft hin. Wir leerten die Glaser unheimlich schnell. Wir tranken noch eins, und noch eins, noch eins... Dann, er wollte uns noch ein Glas geben, als wir die Treppe hinaufstiegen, aber was wir da sahen, war nicht unser Dorf!
" Was macht ihr denn hier?", fragte uns ein Herr.
" Welches Jahr haben wir, Sir?", platzte ich heraus.
" 2190."
Natürlich! Jedes Glas, ein Jahrzehnt! Er wollte uns für sich behalten, nicht alleine sterben, alleine verrotten. Ohne auf die Fragen des Herrns zu antworten, stiegen wir wieder hinunter und da sitzen wir immer noch und werden dort immer sitzen!

 

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