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Achtung, Achtung

 

© 2001, 2002 Daniel Krüger

   

Er ging durch die Eisen beschlagende Tür, um ihm herum erstreckte sich nur leere Schwärze die ihn umnebelte.

Er hatte Panik, er konnte die Dunkelheit nicht ausstehen. Ein zartes Netz aus Schweißperlen bildete sich auf seinem Gesicht. Er wollte nicht weiter, aber er musste, da er ja noch weiter leben wollte. Das Schnauben kam näher. Ohne zu zögern trat er einen Schritt weiter in den schwarzen Raum hinein. Wieder das Schnauben. Er konnte es nicht lokalisieren, da er aber es nicht riskieren wollte das er im Lichte des Tages aufgeschlitzt wird, rannte er destotrotz in den dunklen Raum rein, genau wissend das er jetzt angreifbar war für alle die in der Nacht sehen konnten. Er war sich nicht sicher ob sein Verfolger auch dieser Fähigkeit bemächtigt war, aber er wußte auch genau so wenig wie er aussah. Hätte er nur nicht den anderen Raum gegangen. Es stand doch mit großen Lettern drauf, dass man ihn nicht betreten darf. Er ging aber trotzdem rein, was zu einem großen Verhängnis wurde. Er hätte das laute Schnaufen schon vorher gehört hätte er sich darauf konzentriert, aber nein er musste sich ja die Grauen Vasen ansehen die ihn so faszinierten. Als er auf sie zutrat bemerkte er ein leichten Goldstaub der auf den Vasen haftete. Er ging noch einen Schritt näher, dann durchfuhr ihm ein eiskalter Schock.

Es war gar kein Goldstaub, sondern etwas schleimiges gelbes das auf den Vasen klebte. Er wußte zunächst nicht was es sein könnte bis er die schleimige Masse berührte. Jetzt konnte er sich nicht mehr vor schrecken rühren, denn das was ihm da gerade an der Hand klebte war Gehirnmasse. Trotz des Schreckens bemerkte noch etwas anderes und das war noch unangenehmer als das erste mal. Er spürte einen zarten Lufthauch am rechten Ohr. Und er roch einen Duft der einer Verwesung von toten Ratten gleichkam. Was sollte er tun? Er wollte sich nicht umdrehen, da er befürchtete das er dann tot sein würde. Zu dem Lufthauch und dem Duft gesellte sich noch etwas Haariges, das er im Nacken spürte. Es durchstreifte sein Haar. Voll von Panik ergriffen schnappte er sich die Vase und schlug sie nach hinten nach dem etwas was ihm bedrohte. Kurz darauf rannte er dann in den Raum wo er sich jetzt suchend nach einem Ausgang sehnte. Er lief behutsamen Schrittes durch den vom dunkeln besetzten Raum. Der Schweiß tropfte ihm von der Stirn. Und er versuchte mit seinem Arm den Schweiß zu entfernen, aber er stieß gegen einen weichen Gegenstand. Was war es? Er konnte es nicht sehen, aber er versuchte es zu fühlen. Was sich als besonders schwierig darstellte. Er tastete sich von unten nach oben ab.

Zum Anfang hatte er überhaupt noch keine Vorstellung was er dort vor sich hatte. Aber als er zum Oberteil kam, wünschte er sich das er es nicht einmal berührt hätte. Denn das was er in den Händen hatte, fühlte sich genau so an wie die Konturen eines menschlichen Gesichtes. Das Gesicht einer Leiche. Er musste sich das Schreien verkneifen, da er ja nicht entdeckt werden wollte. Er ging einfach weiter und fand doch noch den ersehnten Ausgang. Eine Welle der Erleichterung durchfuhr ihn, als er endlich den Türknauf in den Händen hielt. Er mußte sich erst mal fangen, damit er die Tür aufmachen konnte., denn seine Angst war zu groß, dass sie doch nur verschlossen war und er dann da stand wie ein Kaninchen in der Falle. Doch er fand einen Ruck und drehte den Knauf, er hielt ein paar Sekunden inne und dann drückte er schwach die Tür. Sie ging auf, oh Gott war er erleichtert. Als er den zweiten Raum schritt horchte er noch einmal nach dem mysteriösen Schnaufen. Doch es war nichts zu hören. In diesem Raum war es heller und er konnte den Ausgang erkennen. Ohne zu zögern rannte er darauf zu, doch dann stolperte er und fiel hin. Als er versuchte aufzustehen, merkte er das sein Bein gebrochen war.

Elli und Tom gingen an dem alten Haus vorbei, vordem ihnen ihre Eltern immer weiß machten, das sie es meiden sollten. Aber diesmal hörten sie eine Mark erschütternden Schrei der Schmerzen von dort aus kommen. Sie liefen zum Haus, trotz des Verbots ihrer Eltern. Tom öffnete die Tür und sie traten in den Raum des Geschehens. Elli schloß hinter sich die Tür. Tom sah sich um er sah aber nichts was den Schrei ausgelöst haben könnte. Nur eine gelbe Masse die auf dem Boden klebte, aber er dachte sich nichts dabei. Er horchte. Aber er hörte nichts, als ein leises Schnaufen das von irgendwo hinter einer Tür zu vernehmen war. Sie folgten dem Geräusch, fröhlich hoffend ein Abenteuer zu erleben.

 
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