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Alarm

© 2004 Zippolo

 

Es war Nacht und er schlief schon, als der Alarm losging.

Jake war ein Spion. Er arbeitete verdeckt, sein Job war es, Mafia-Banden auffliegen zu lassen. Natürlich war es ein gefährlicher Job, aber die Bezahlung war gut.

Er sprang auf und sah automatisch auf die Uhr. Dann bemerkte er, dass es nicht der Wecker war, der klingelte, sondern ein Auto. Er grunzte und legte sich wieder hin. Es war nichts besonderes, dass ab und zu die Autos läuteten. Und wenn sich jemand daran zu schaffen machte, würde es schon der Besitzer regeln...

Aber..

Er war der Besitzer! Er sprang auf. Es war sein Auto, sein Ford, er erkannte den Alarm wieder. Er nahm die Brille vom Tisch und stand auf. Noch leicht schlaftrunken ging er zum Fenster. Und machte es auf. Es machte ihm Mühe, das Fenster offen zu halten, es war windig. Er sah einen Schatten vor seinem Wagen. Aber nicht, was der tat. Es war sehr dunkel und die Lichter waren aus. Es konnte nichts Gutes sein und er knallte das Fenster zu. Er ging aus dem Schlafzimmer und die Treppe runter ins Wohnzimmer. Er kramte in den Schränken und nahm die kleine Taschenlampe. Dann nahm er die Kanone aus der Kommode und steckte sie in die Hosentasche.

Jake hatte am vorigen Tag den Auftrag, einen Killer in einen Hinterhalt zu locken. Jakes’ Boss hatte alles arrangiert, der Killer sollte sich mit Jake in einem Lagerhaus treffen, um nähere Beschreibungen seines Jobs zu bekommen. Und dort warteten einige Schützen, um den Killer umzulegen.

Als er hinaustrat, hielt er die Kanone in beiden Händen. Es war eine gute Waffe, er hatte sie erst gekauft. Es war jetzt stürmisch und fing an zu regnen. Er konnte den Wagen schon sehen, aber von der Ferne sah er Niemanden. Keinen Schatten. Er dachte, vielleicht hätte sich der Mann beim Auto geirrt, wäre leicht möglich, es war stockdunkel. Langsam ging er weiter, die Kanone schussbereit. Und bei jedem weiteren Schritt wurde das Wetter schlechter. Es wurde zu einem Unwetter, der Regen prasselte auf ihn herunter. Er war jetzt auf die Straße gekommen und der Wagen war nur noch wenige Meter entfernt. Er sah Nichts und Niemanden, weder beim Auto, noch sonst wo. Der erste Blitz fiel. Er drehte sich um und sah aufs Fenster, wo er gestanden hatte, als er die Gestalt sah. Hätte er ihn sehen können und ist dann geflüchtet? Ausgeschlossen, er konnte kaum das Fenster sehen. Dann ging er wieder auf den Wagen zu.

Der Killer hat wohl geahnt, was passieren würde. Er sperrte Jake im Kofferraum ein, mit zwei Schusswunden. Dann fuhr er los, um Jake an der nächsten freien Straße auszusetzen.

Er stand vor dem Wagen und konnte niemanden sehen. Durch die Scheiben konnte er nicht sehen, der Regen hatte alles verwischt. Ihm wurde komisch. Er hatte Angst. Richtig Angst. Es donnerte und er zuckte zusammen. Schwachsinn, dachte er, er war doch kein Angsthase oder Schwächling. Er war sehr geachtet in seiner Branche und hatte schon schlimmere Situationen gehabt als diese. Aber er hatte trotzdem Angst. Und ein schlechtes Gefühl, als er die Türklinke in die Hand nahm. Er schluckte. Und drückte sie nach unten. Es war nicht abgeschlossen. Entsetzt sprang er zurück. Er hatte abgeschlossen! Definitiv! Noch am selben Tag, als er vom letzten Job zurückkam! Er entsicherte die Kanone und legte wieder die Hand auf die Klinke.

Der Killer hatte Jake offenbar vergessen, denn er blieb im Kofferraum. Es war eine stürmische Nacht und deshalb fuhr er in ein Hotel und übernachtete dort. Am nächsten Tag fuhr er nach Hause und parkte seinen Ford vor dem Wohnblock.

Dann drückte er sie nach unten und öffnete die Tür. Sofort zielte er mit der Kanone. Doch.. da war nichts. Niemand auf dem Fahrer oder Beifahrersitz. Er beugte sich in den Wagen und sah auf die Rücksitze. Nichts. Er lächelte schwach. Er lächelte über seine eigene Angst. Dann stand er wieder draußen. Er lachte fast.. und wäre weggegangen, doch da hörte er das Klopfen im Kofferraum.

Ohne an den Kofferraum zu denken, ging der Killer in seine Wohnung. Und als er in der Nacht schon schlief, hörte er, wie der Alarm losging.

Er drehte sich ängstlich zum Wagen. Es donnerte. Er zuckte zusammen. Ihm fiel der Spion wieder ein. Er lächelte. Dann ging er zum Hinterteil des Wagens, nahm die Kanone und schoss dreimal wütend in den Kofferraum. Als das Klopfen aufhörte lachte er diabolisch. Er nahm seinen Schlüssel und öffnete den Kofferraum. Die Leiche war noch drin, und er lachte. Doch dann verstummte er. Es waren nur zwei Einschusslöcher zu sehen. Die Gestrigen. Aber wo waren die, die er jetzt abgeschossen hatte? Einen Augenblick war er bestürzt, doch dann sagte er, sich, dass er bestimmt daneben geschossen hatte. Er lächelte die Leiche an und bespuckte sie. Dann drehte er sich um und wollte gehen. Doch Jake sprang ihn an und brachte ihn zu Boden.

END


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