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Autor und Copyright der Rezension Alfred Ohswald von buchkritik.at

Stephen King
Blut und Rauch
Hörbuch
(2000)

blutundrauch

Ullstein
2000
Übersetzt von Wulf Bergner
ISBN: 3550090129

Von den drei im Original von King selbstgelesenen Erzählungen „Lunch im Gotham Café“, „1408“ und „Im Kabinett des Todes“ sind zwei noch unveröffentlicht und von ihm extra für diese Hörbuch-Produktion geschrieben worden. King hört selbst gerne Hörbücher und –spiele beim Autofahren, und legt bei gelesen Büchern Wert darauf, dass sie keine gekürzte Fassung sind. Darum erlaubt er diese Unsitte bei seinen Texten auch nicht.

In der ersten Geschichte geht es um einen Mann, den seine Frau überraschend verlassen hat und der sich gleichzeitig das Rauchen abgewöhnt. Als er dann bei einem Zusammentreffen mit seiner Frau und ihrem Anwalt unliebsame Bekanntschaft mit einem amoklaufenden Kellner macht, bringt sein geistiges Gleichgewicht einigermaßen aus dem Gleicgewicht.
„1408“, der Titel der zweiten Geschichte, ist die Nummer eines Hotelzimmers, in dem es Spuken soll. Mike Enslin hat schon einige Bestseller über derartige Orte geschrieben und will dort eine Nacht verbringen. Der Hoteldirektor versucht ihn zu überreden, davon Abstand zu nehmen, doch der hartgesottene Mike denkt gar nicht daran, diesem Ratschlag zu folgen.
Die dritte Geschichte handelt von einem amerikanischen Reporter, der im Folterkeller einer südamerikanischen Diktatur gelandet ist. Hier sollte der Hörer nicht empfindlich auf die Schilderung von grausamen Verletzungen reagieren, weil King diesbezüglich hier sehr ausführlich wird.

Außer in „1408“, geht es in den Geschichten um nichts Übersinnliches. Gemeinsam haben sie, dass sich der jeweilige Hauptdarsteller gerade oder vor einiger Zeit das Rauchen abgewöhnt hat. Da King selbst vor kurzer Zeit mit dem Rauchen aufhörte, liegt er Schluss nahe, dass er hier seine eigenen Erfahrungen mitverarbeitete. Ganz so übel werden sie hoffentlich für ihn nicht gewesen sein.
Die drei Erzählungen gehören weder nicht zu den Besten, aber auch nicht schlechtesten Sachen, die King in dieser Sparte produziert hat. Auch der Sprecher Ulrich Pleitgen ist nicht schlecht, kommt aber nicht an Joachim Kerzel beim Hörbuch „Briefe aus Jerusalem“ heran.

265 Minuten (4 CDs)
Sprecher: Ulrich Pleitgen

 

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

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