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Silke Ziegler

Stille Sünden

Rezension Copyright 2019 by Ute Spangenmacher
für bookola.de
Verlag: Grafit Verlag
Taschenbuch, 320 Seiten
ISBN: 978-3894255886
Erscheinungsdatum: 20. August 2018
€ 12,00 empf. VK-Preis
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Kurzbeschreibung

Dieser Fall geht der alleinerziehenden Hauptkommissarin Sina Engel unter die Haut. Der elfjährige Fabian ist von zu Hause weggelaufen. Die eisigen Temperaturen erhöhen den Druck, ihn zu finden: Lange kann ein Kind auf der Straße nicht überleben. Dann wird ein Flüchtling vor seiner Unterkunft erschossen, der Mörder entkommt unerkannt. Auch hier drängt die Zeit.

Unterstützung erhält Sina von Matthias Sommer, mit dem sie ein kurzer Flirt verbindet. Zwischen den beiden knistert es noch immer. Können sie das Gefühlschaos hinter sich lassen und die Fälle aufklären?

Meine Meinung

Das ist jetzt schon der zweite Roman von Silke Ziegler, bei dem sie dem Leser gleich zu Beginn ein Messer in den Bauch rammt und umdreht. Ja, das klingt nicht gerade nett, ist der Anfang dieses Romans auch nicht. Und Sina Engel, übernächtigte Hauptkommissarin mit Baby Clara zu Hause, muss diesen Fall schnell lösen, da bei den kalten Temperaturen das Leben von Fabian auf dem Spiel steht. Allerdings gehen sie NUR davon aus, dass er eben von zu Hause abgehauen ist, wissen aber noch nicht warum. Dann wird der Flüchtling erschossen. Aus 100 Metern Entfernung mit einem einzigen Schuss. Natürlich denkt jeder sofort an das Motiv Fremdenhass.
Auch nachdem Sina den früheren Kollegen ihres verstorbenen Freundes Matthias zur Seite gestellt wird, kommt sie nicht wirklich weiter, da sich ihre Gedanken nur noch um Matthias drehen. Was nicht schlimm ist, da es ihm genauso mit ihr geht.
Das Ende ist dann zwar gar nicht so überraschend, aber der Roman besticht durch seine super erzählte Handlung und die bezaubernden Hauptpersonen, die so absolut sympathisch sind. Auch alle anderen „wichtigen“ Personen sind ebenfalls absolut glaubwürdig dargestellt. Natürlich fiebert man am meisten mit Fabian und seiner Mutter mit und hofft auf ein Happy End.

Der Roman ist absolut packend, allerdings nichts für schwache Nerven. Silke Ziegler hat es geschafft, Szenen, die sowieso schon beim Gedanken daran grausam sind, so zu beschreiben, dass ein Kopfkino leider nicht ausgeschlossen werden kann. Das macht diesen Roman zwar zu etwas sehr grausamen, gleichzeitig aber auch zu dem wohl beeindruckendsten und lange nachwirkendsten Roman, den ich in letzter Zeit gelesen habe.
Zum Glück wird man durch das Zwischenmenschliche von Matthias und Sina und auch Clara immer wieder auf die schönen Seiten hingewiesen.

Fazit:

Lesevergnügen würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, aber absolut lesenswert ist es auf jeden Fall.

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