Cookies sind für die korrekte Funktionsweise einer Website wichtig. Um Ihnen eine angenehmere Erfahrung zu bieten, nutzen wir Cookies zum Speichern Ihrer Anmeldedaten, um für sichere Anmeldung zu sorgen, um statistische Daten zur Optimierung der Website-Funktionen zu erheben und um Ihnen Inhalt bereitzustellen, der auf Ihre Interessen zugeschnitten ist. Klicken Sie auf „Stimme zu und fortfahren“, um Cookies zu akzeptieren und direkt zur Website weiter zu navigieren.
Header1.jpg

Stephen King / Peter Straub
Das schwarze Haus
(Black House, 2001)

Autor und Copyright der Rezension Alfred Ohswald von buchkritik.at

Heyne
2004
Übersetzt von Wulf Bergner
832 Seiten
ISBN: 345387370X

 

Im kleinen Städtchen French Landing in Wisconsin passierten bereits drei Morde an Kindern und die örtliche Polizei ist weit davon entfernt, den Täter zu fassen. Polizeichef Dale steht stark unter Druck und bittet seinen Freund Jack Sawyer ihm bei den Ermittlungen zu helfen. Jack war erfolgreicher Polizeidetektiv, hat aber schon jung gekündigt und hat Dale schon bei einem schwierigen Fall unter die Arme gegriffen.
Aber Jack hat auch eine andere Vergangenheit, als zwölfjähriger Junge war er in eine fantastische Geschichte verwickelt, die ihn quer durch die USA und in eine Parallelwelt führte. Und hinter dem Fall des Serienmörders steckt auch mehr, als ein normaler Kriminalfall. Da gibt es ein eigenartiges Haus mit einer schrecklichen Ausstrahlung und unwirklich erscheinenden Wächtern, dass ein Tor in eine andere Welt zu sein scheint. Durch dieses Haus gelangte ein Wesen in die Welt, dass von dem Kindermörder Besitz ergriffen hat und das viel weitergehende Pläne als einige grausame Morde hat.

In dieser Fortsetzung zu „Der Talisman“, dem ersten gemeinsamen Roman von King und Staub, ist der damals zwölfjährige Held Jack Sawyer erwachsen und erfolgreicher Ex-Polizist. Eine richtige Fortsetzung ist es eigentlich nicht, weil man nicht unbedingt „Der Talisman“ kennen muss, um der Handlung folgen zu können. Es gibt zwar einige Anknüpfpunkte und einige Erinnerungen des Helden z.B. an „Wolf“ wird man nicht recht verstehen, aber das hat nicht direkt mit der Handlung von „Das schwarze Haus“ zu tun.
Eher knüpft „Das schwarze Haus“ an Kings Saga von Roland und dem dunklen Turm an, deren Welt deutlich die hier vorkommende Parallelwelt ist. King und Straub vereinigen hier „Der Talisman“ und „Das schwarze Haus“ mit Kings Fantasy-Welt. Auch die Erzählung um die Vampir-Krankenschwestern in „Der 7. Schrein“ aus dieser Welt spielt eine kleine Rolle.
Auch sonst gibt es zahlreiche Anspielungen aus der Literatur, besonders Dickens (z.B. „Bleak House“ und „Black House“) und Poe (z.B. der Rabe) werden recht deutlich zitiert.
Obwohl das Buch gut 100 Seiten für die Vorstellung der zahlreichen Figuren braucht und somit eher langsam zur eigentlichen Handlung kommt, zieht das Erzähltalent der beiden Autoren die Leser schnell in ihren Bann. Besonders ihr Talent für extreme Bösewichte macht sich wieder stark bemerkbar aber auch die meisten anderen Charaktere sind recht gut gelungen.
Auch nicht untypisch sind mehrere, aufeinander zulaufende Handlungsstränge, die geschickt zur Steigerung der Spannung genutzt werden. Die Leser sollten allerdings nicht heikel bei der Schilderung grausiger Szenen sein, davon gibt es in dem Roman mehr als in den meisten bisherigen Büchern der beiden Autoren.

 

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Copyright 2017 by www.BookOla.de
Joomla templates by a4joomla