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Stephen King
Richard Chizmar

Gwendys Wunschkasten

Rezension © 2017 by Croaton für kingwiki.de

Verlag Heyne Verlag
Originaltitel: Gwendy's Button Box
Originalverlag: Cemetary Dance
Übersetzung: Ulrich Blumenbach
Gebundenes Buch, 128 Seiten
ISBN: 978-3-453-43925-2
€ 10,00 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90 *
(* empf. VK-Preis)
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Kurzbeschreibung:

Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

Meine Meinung:

Ich habe die Novelle Gwendy's Button Box von Stephen King und Richard Chizmar zuerst als Original-Hörbuch kennengelernt und wurde von der Leserin förmlich in die Handlung hineingesogen. Das Wiedersehen mit Castle Rock ist ein Leckerbissen, vor allem, weil es Hintergründe zu dem oft erwähnten, aber nie besuchten Castle View und ein nettes Cameo von Sheriff George Bannerman zu bieten hat.
Die Geschichte ist eine derjenigen, die einen Protagonisten über mehrere Jahre hinweg begleiten, was mir bei kürzeren Werken in der Regel nicht so gefällt, hier aber notwendig ist, um die Auswirkungen des Wunschkastens auf das Leben von Gwendy Peterson zu untermalen. Diese Auswirkungen sind eine Mischung aus faszinierend und spannend, wobei es den Autoren gelingt, sowohl deren Schattenseiten, als auch deren Vorzüge ausbalanciert darzustellen. Die Auftritte des Mannes in schwarz (vor allen Dingen von dessen Hut!) sind ebenso beklemmend wie spannend, doch verzichten die Autoren leider darauf, dessen Motivation zu beleuchten. So bleiben sehr viele Fragen offen, allen voran die, warum der Mann in schwarz den Kasten nicht selbst behält und woher dieser Kasten wohl ursprünglich stammt.

Fazit:

Ein sehr interessantes Konzept, das bis zum Ende gut zu unterhalten weiß und dem Leser/Hörer immer wieder die Frage aufdrängt, wie er an Gwendys Stelle gehandelt hätte. Am Ende aber blieb ich mit zu vielen unbeantworteten Fragen zurück, um eine 5 rechtfertigen zu können.

 

 

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