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Stefan Burban
Der Ruul-Konflikt 3
In dunkelster Stunde
Rezension © 2018 by Martin Wagner für BookOla.de
Titel: Band 3: In dunkelster Stunde
Reihe: Der Ruul-Konflikt
Verlag: Atlantis Verlag
Publikationsjahr: 2012
Autor: Stefan Burban
Autorenhomepage
Titelbild: Thomas Knip
Umschlaggestaltung: Thomas Knip
Umfang: 260 Seiten
Bindung: Hardcover
Das Hardcover ist nur über den Verlag erhältlich
ISBN-10: 3864020069
ISBN-13: 978-3864020063
€ 13,90
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Kurzbeschreibung
Die Invasion hat begonnen. Die ruulanische Armada fegt wie eine unaufhaltsame Naturgewalt durch die Milchstraße und zerstört alles, was sich ihr in den Weg stellt. Die Koalition aus Menschen und Til-Nara steht dem Ausmaß der Gewalt nahezu hilflos gegenüber und ihre Streitkräfte werden bei mehreren Gelegenheiten vernichtend geschlagen. Innerhalb kürzester Zeit degeneriert der Krieg zu einer Abfolge verzweifelter Rückzugsgefechte.
Und in dieser dunkelsten aller Stunden, ruhen die Hoffnungen der Menschheit auf den Schultern eines verurteilten Mörders ...

 

Meine Meinung:

Es ist in vielen Filmen und Büchern bereits vorgekommen, dass schlechte Menschen, oder zumindest Menschen, die man für schlecht hält, als Helden herhalten mussten, um die Welt, die Präsidententochter oder andere Personen oder Planeten zu retten. Um ehrlich zu sein, sind diese Personen auch am interessantesten, schließlich ist deren Lebenslauf meist von besonderen Ereignissen geprägt und deshalb gehen diese Menschen an Dingen anders ran, als gesetzeskonforme Staatsbedienstete oder Soldaten, die nur Befehle befolgen.

Das dachte sich wohl auch Stefan Burban im dritten Band der“Ruul-Konflikt“-Reihe, In Dunkelster Stunde. Diesmal sind es nicht nur Soldaten, die versuchen die Ruul auf ihrem Durchmarsch zur Erde aufzuhalten, sondern vor allen Dingen der ehemalige Soldat Alan Foulder, ehemals hochdekorierter Captain der Marines und nun wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Gemeinsam mit einigen anderen Gefangenen und einigen Mitarbeitern des Geheimdienst soll eine besondere Mission durchgeführt werden.

Bevor es aber zur Überzeugungsarbeit kommt, müssen die Militärs, die sich immer weiter Richtung Erde zurückziehen müssen, erst einmal selbst den Widerstand organisieren und Ideen sammeln, um die Ruul überhaupt stoppen zu können. Vereinzelte Erfolge in abgelegeneren Gebieten machen da Hoffnung und mit einigen verschmerzbaren Opfern hat man sich bald auf eine Grenze festgelegt, an der die Menschen den Ruul Einhalt gebieten müssen. Um diese Grenze ziehen zu können, muss das Flaggschiff der Ruul angegriffen und infiltriert werden. Genau das ist die Mission, die den Gefangenen und den Geheimdienstmitarbeitern zugedacht wurde. Während die eine Hälfte keine Überzeugung braucht, müssen einige der Gefangenen bis ins Schiff der Ruul hinein und auch noch während der Mission überzeugt werden. Zum Glück haben die Menschen eine Art Verbündeten an Bord des Flaggschiffes der Ruul. Während dieser Mission passieren mehrere Dinge gleichzeitig. Zum einen versuchen die Menschen Gefangene auf dem Planeten Ursus zu befreien und dort für Ablenkung zu sorgen und zum anderen versuchen die Menschen ihre Stellung an der neuen Grenze zu halten. Drei Brandherde und alle haben eine große Bedeutung für die Menschheit.

Alle drei Brandherde erhalten genug Aufmerksamkeit durch den Autoren und abermals zeigt sich schnell, dass Stefan Burban sein Genre, Military-Scifi, im Griff hat. Raumkämpfe, Bodenkämpfe und Spezialeinsätze, all das kann er ohne Probleme spannend und detailliert beschreiben, als hätte er selbst schon an einigen teilgenommen. Neben den Beschreibungen interessieren den Leser natürlich die Protagonisten und Antagonisten am meisten und da finde ich zum ersten Mal ein Haar in der Suppe. Der Antagonist auf Seiten der Menschen, der Verräter in den eigenen Reihen ist mir zu blass und seine Handlungen wirken oft wenig durchdacht. Ansonsten sind die Protagonisten aber gelungen und rund, auch auf Ruul-Seite. Unterhaltsam ist die Geschichte auch und somit ist zum Buch fast alles gesagt. Ein paar Kleinigkeiten noch zum Buch in haptischer Form, Lesebändchen finde ich immer sehr gut und das Lektorat kann ich nur loben.

 

Fazit:
Der dritte Band der Reihe um den „Ruul-Konflikt“ kann mit spannenden Szenen und tollen Beschreibungen aufwarten. Einige gelungene Protagonisten und Antagonisten stehen einem leicht misslungenen Gegenüber. Das Buch insgesamt ist aber trotzdem sehr gut und es macht einmal mehr deutlich, dass Stefan Burban sein Handwerk, das Schreiben von Military-Scifi, absolut versteht.

448 Seiten € 9,99 [D]
Übersetzung: Uta Hege
Broschur
€ 9,99 [D], € 10,30 [A], sFr 13,90
ISBN-13: 9783548284620
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