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Martha Grimes
Inspektor Jury küsst die Muse
Rezension © 2013 by Ute Spangenmacher für BookOla.de
Martha Grimes: Inspektor Jury küsst die Muse
Übersetzung: Uta Goridis
Taschenbuch, 272 Seiten
ISBN: 978-3-499-22498-0
€ 8,99
Verlag: Rowohlt Verlag

Kurzbeschreibung

Eigentlich wollte Richard Jury, Superintendent bei Scotland Yard, seine Dienstreise nach Stratford-upon-Avon damit verbinden, seine heimliche Liebe wiederzusehen und der Lady einen ersten Kuß abzuringen. Doch es kommt anders. Ein Junge wird als vermißt gemeldet. Jury übernimmt den Routinefall. Dann aber überstürzen sich die blutigen Ereignisse – drei Frauen werden bestialisch ermordet. Und der Mörder ist dreist genug, neben den Leichen auf Programmheften zu Shakespeare-Stücken verschlüsselte Botschaften zu hinterlassen: Verse, die einem Gedicht aus dem 16. Jahrhundert entstammen.
Alle Opfer, auch der vermisste Junge, gehörten einer amerikanischen Reisegruppe an. Wissen deren Mitglieder vielleicht mehr über die Morde, als sie zugeben? Ist die Weste des smarten George Cholmondeley vielleicht doch nicht ganz so weiß, wie er vorgibt? Hat der Reiseleiter Valentine Honeycutt mehr als nur eine sexuelle Abneigung gegen Frauen? Was für eine Beziehung hatte die altjüngferliche Cyclamen Dew zu einer der Ermordeten?
Der Fall gibt Richard Jury Rätsel auf. Inszeniert da ein poetisch veranlagter Mörder einen „Hamlet“ nach seiner Fasson im Stil eines blutigen Rachedramas? Es scheint fast, als übte das 16. Jahrhundert eine todbringende Faszination auf den Mörder aus. Als Jury und Melrose Plant, der adlige Detektiv von eigenen Gnaden, schon meinen, den Fall gelöst zu haben, wird in einem Londoner Pub eine weitere Leiche gefunden. Daneben eine neue Botschaft in Versform. Nun ist alles wieder unklar – bis auf eins: Auf einen solchen Musenkuß kann Superintendent Jury gut und gerne verzichten.

Meine Meinung:
Immer wieder gern gelesen. Ich liebe diesen trockenen, schwarzen britischen Humor. Es ist einfach toll, Jury, Plant und dem ewig kranken Wiggins bei der Aufklärung eines Falles zu folgen. Natürlich gerät Jury auch diesmal wieder mit seinem Chef Racer aneinander. Schließlich war Racer noch nie mit Jurys Methoden einverstanden und war demzufolge auch von Jurys Aufstieg zum Superintendent nicht unbedingt begeistert. Aber Jury lässt sich davon nicht beeindrucken und macht sein Ding.
Diesmal ist es sehr Shakespeare-lastig, was ja auch kein Wunder ist, da die Geschichte im Geburtsort Shakespeares seinen Anfang nimmt. Auf jeden Fall habe ich dieses Buch wie immer genossen. Ein solider Krimi mit viel schwarzem Humor und diesmal noch mit einer kleinen Lerneinheit über Shakespeares Leben.

Fazit:
Wie immer empfehlenswert!

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