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Anonymus
Buch ohne Namen
Rezension © 2011 by Karina (BuchFluesterer) für BookOla.de
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DE: EUR 16,99 CH: SFR 24,50 AT: EUR 17,50
Übersetzung: Axel Merz
Originaltitel: The Book With No Name
Hardcover, 447 Seiten
ISBN: 978-3-7857-6010-9
Kurzbeschreibung
Ein Buch ohne Titel und ohne Autor tötet jeden, der es liest.
Ein geheimnisvoller blauer Stein ist plötzlich verschwunden - und alle suchen ihn.
In Santa Mondega bricht die Hölle los - im wahrsten Sinne des Wortes.
Eine Sonnenfinsternis wird Santa Mondega bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird es blutig werden. Blutiger als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid.

Meine Meinung:
Ein weiteres Buch das durch COVER und Kurzbeschreibung besticht. Auch der Name des Autors ist ja sehr geheimnisvoll.  Wer nennt sich schon Anonymus, wenn er nichts zu verbergen hat. Vor allem wenn das noch nicht mal einen richtigen "Titel" hat. Doch was mich im Endeffekt erwartete, war nicht ganz das, was auf dem Klappentext stand.
Ich fing also an zu lesen und las und las und las. Es war spannend, undurchsichtig. Sprang zwischen den Erzählsträngen hin und her. Spielte in dreckigen Bars und Hinterhöfen. Eine Verbrecherstadt wie sich herausstellte, und Mönche, es ging auch um Mönche. Und den berüchtigten Bourbon Kid. Einige Textpassagen waren eher langatmig und ich mußte mich durchquälen, aber es tat dem Buch keinen Abbruch. Es wurde immer spannender und durchtriebener.
Dabei tauchten immer mehr Figuren auf, ich würde es beschreiben "So ähnlich wie SinCity". Schließlich stellte ich fest, das ich mir aufgrund der Kurzbeschreibung etwas ganz anderes vorgestellt habe. Es ist wirklich blutig und brutal und nach und nach erfährt, wie die Protagonisten zusammengehören. Es geht um einen verschwundenen blauen Stein, den irgendwie alle haben wollen. Wenn auch aus verschiedenen Gründen. Dabei spielt die Sonnenfinsternis in diesem kleinen Kaff eine ganz wichtige Rolle. Genauso wie eine aus dem Koma erwachte Frau. Die konnte ich nicht so richtig einschätzen. Alles hängt mit einem Ereignis aus längst vergangenen Zeiten zusammen, und einer längst vergangenen "Kultur", besser kann ich es nicht ausdrücken.
Entgegen der Meinung von anderen, fand ich das Buch spannend und konnte es nicht erwarten zum Schluß zu kommen. Und für mich ist es ein Cliffhanger, weil es irgendwie nicht so ein Ende ist, wie man sich nach so einem spannenden Buch vorstellt. Man will unbedingt das das Buch weitergeht.
Aber es ist nichts für schwache Nerven, da manche Passagen schon ziemlich brutal geschildert werden, bis ins Detail. Außerdem ist das Buch völlig verrückt und chaotisch. Doch das passt zu mir, ich bin auch chaotisch. Doch empfehlen kann ich es jedem, der mal was außergewöhnliches lesen will.

Wertung:
4 von 5 BookOla-Sternen

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