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Jean M. Auel
Ayla und das Tal der Pferde
Rezension © 2010 by Gerald Schnellbach für BookOla.de
Ayla und das Tal der Pferde
Taschenbuch, 608 Seiten
ISBN: 978-3-453-21522-1
€ 9,95 [D] | € 10,30 [A] | CHF 18,90
Verlag: Heyne

Kurzbeschreibung
Verstoßen von Broud, dem Anführer vom „Clan des Bären“, schlägt Ayla sich alleine durch die bedrohliche Wildnis der Urzeit. Nach einer langen und harten Wanderung entdeckt sie schließlich ein wunderschönes Tal und beschließt, dort in einer Höhle zu überwintern. Unterdessen machen sich die Brüder Jondalar und Thonolan vom Volk der „Anderen“ auf, um das Ende des „Großen Mutter Flusses“ zu finden, an dem sich ihr Stamm niedergelassen hat. Während Thonolan auf der Reise bei einem fremden Stamm eine Frau findet, die er heiraten will, fühlt sich Jondalar zunehmend verloren und ohne Ziel. Doch Jondalars Reise geht weiter. Den wirklichen Sinn seines Aufbruchs erfährt er aber erst, als er Ayla begegnet, die ihm das Leben rettet, um es dann auf immer zu verändern .....

Meine Meinung:
Jean Marie Auel, geboren 1937, die im Alter von 25 Jahren bereits fünf Kinder hatte, arbeitete nach ihrem Studium in verschiedenen Berufen, unter anderem als Kreditmanagerin, bevor sie 1977 mit den Recherchen zum ersten Band ihrer „Kinder der Erde“-Reihe begann. Bereits kurz nach Erscheinen entwickelte sich dieser zu einem Bestseller. Mittlerweile wurden die (bis jetzt) fünf Bücher in unzähligen Ländern und Übersetzungen mit einer Gesamtauflage von ca. 35 Mio. Exemplaren veröffentlicht.

Der zweite Band der „Kinder der Erde“-Reihe beginnt direkt im Anschluss an Band 1. Nachdem Ayla von Broud verstoßen wurde, zieht sie ziellos umher. Nach und nach kommt sie zu dem Schluss, dass sie die „Anderen“, die Menschen von denen sie abstammt, suchen muss. Ayla zieht es immer mehr nach Norden, in der Hoffnung dort welche zu finden. Als der Winter sich nähert, muss sie eine Bleibe suchen und findet mitten in der endlosen Steppe, eher durch Zufall, ein kleines Tal, in dem es alles gibt, was sie zum Überleben braucht, inklusive einer kleinen Höhle. Ayla richtet sich in der Höhle ein und legt Vorräte an, immer mit dem Ziel, im nächsten Frühling weiter zu ziehen. Dann rettet sie ein kleines Fohlen und zieht es auf. Winnie, wie sie das Fohlen nennt, wird nun ihr Wegbegleiter und hilft ihr durch die langen Wintermonate voller Einsamkeit. Aber Ayla bekommt noch einen weiteren Begleiter. Sie rettet „Baby“, ein verletztes Höhlenlöwenjunges vor einem Rudel Hyänen und zieht es ebenfalls groß. Eigentlich plant sie jedes Jahr, das Tal zu verlassen und weiter zu ziehen, fühlt sich aber ihren Tieren gegenüber verpflichtet zu bleiben und scheint sich zu arrangieren.

Parallel zu Aylas Geschichte wird die Geschichte der Brüder Jondalar und Thonolan erzählt, die über ein Jahr lang auf Wanderung sind, um zum Ursprung des „Großen Mutter Flusses“ zu gelangen. Nachdem auch sie unzählige Abenteuer erlebt haben, kommen sie durch Zufall in Aylas Tal, wo beide von Aylas Höhlenlöwen angefallen werden. Während Thonolan stirbt, überlebt Jondalar schwer verletzt. Er wird von Ayla gefunden und gesund gepflegt. Aber je besser es ihm geht, desto verwunderter ist er über diese seltsame Frau, die anscheinend nicht sprechen kann, aber über viele besondere Fähigkeiten zu verfügen scheint. Jondalar versucht, hinter ihr Geheimnis zu kommen, und mehr und mehr verfällt er der wunderschönen jungen Frau .....

Auch Band zwei der Erdenkinderreihe ist wieder eine wunderschön zu lesende Geschichte, bei der, trotz 600 Seiten, keine Langweile aufkommt. Zusätzlich zu den verschiedenen Genres des ersten Bandes bieten die letzten 200 Seiten von Band zwei noch eine wunderbare Liebesgeschichte, der es aber auch nicht an Gesellschaftskritik fehlt.

Wer sind wir? Wo kommen wir her? Und vor allem, sind Menschen, die anders sind als wir gleich Monster oder Tiere? Allen diesen Fragen geht die Autorin in dem Buch nach.

Wem der erste Band gefallen hat, der wird auch dieses Buch kaum noch aus der Hand legen können. Es ist kaum zu glauben, wie spannend Geschichtsunterricht sein kann.

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