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Sebastian Fitzek
Der Augenjäger
Rezension © 2011 by Heike Roebers
augenjaeger
Verlag Droemer Belletristik
Seitenzahl 432
Ausstattung HC + SU  HC
Preis EUR (D) 16,95
ISBN-10: 3426198819
ISBN-13: 978-3426198810
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Kurzbeschreibung
Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.

Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...

Über den Autor
Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Gleich sein erster Psychothriller "Die Therapie" eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste, wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und begeisterte Kritiker wie Leser gleichermaßen. Mit den darauf folgenden Bestsellern "Amokspiel", "Das Kind", "Der Seelenbrecher" und "Splitter" festigte er seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers. Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans.

Rezension
Der Journalist Alexander Zorbach liegt nach einem misslungenen Selbstmordversuch in der Psychiatrie und ist nicht bereit, wieder in die Realität zurückzukehren. Seine Freundin, die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev, wird unterdessen von der Polizei gebeten, ihre Gabe der vorausschauenden Vision an einem neuen Serientäter anzuwenden: Der Augenarzt Zarin Suker entfernt seinen Opern die Augenlider, bevor er sie vergewaltigt. Alina entdeckt eine Verbindung des Augenarztes zum Augensammler, dem Mann, der Zorbachs Frau getötet und seinen Sohn entführt hat. Suker seinerseits entführt Alina, um sie zu seinem nächsten Opfer zu machen und Alexander Zorbach taucht daraufhin aus seinem Dämmerzustand auf, um sie zu suchen und gleichzeitig Rache am Augensammler zu nehmen.


Sebastin Fitzek ist einer der erfolgreichsten Thriller-Autoren Deutschlands, dessen Bücher regelmäßig auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten zu finden sind. Er wird in über 20 Sprachen übersetzt und ist sogar in den USA und England erfolgreich.

Man muss Fitzeks „Der Augensammler“, der die Vorgeschichte zum „Augenjäger“ darstellt, nicht gelesen haben, um das Buch zu verstehen - es wird zu Beginn des „Augenjägers“ eine Zusammenfassung der Geschehnisse des „Augensammlers“ gegeben, wodurch allerdings ein späteres Lesen des „Augensammlers“ sinnlos wird, da darin hemmungslos gespoilert wird. Man versteht allerdings die Figuren des „Augensammlers“ und ihre Motive besser, wenn man den „Augensammler“ vorher gelesen hat. Wobei dies den Nachteil hat, dass man merkt, wie sehr der „Augenjäger“ im Vergleich zu seinem Vorgänger absinkt.

Ich war von den beiden Hauptfiguren des „Augensammlers“, Alexander Zorbach und Alina Gregoriev sehr angetan – Fitzek hat mit ihnen seine bisher liebenswertesten und  facettenreichsten Protagonisten geschaffen. Die Idee, eine weitere Geschichte um sie stricken, lag daher nahe. Aber im „Augenjäger“ driftet die Handlung oft ins Absurde ab, manche Wendungen wirken extrem überkonstruiert. Die Gründe und Motive für viele Aktionen der Figuren werden oftmals nicht recht klar und an mehreren Stellen des Buches sieht man den Autor förmlich vor seinem Computer sitzen, die Deadline im Nacken und mit dem Zwang, jetzt irgendetwas geschehen zu lassen – nur was? Das Ende des Thrillers hat mir hingegen sehr gut gefallen – es ist, wie immer bei Fitzek – überraschend, unerwartet und das tragische Ende passt zum Ton der Story.

Fazit:
Ein solider Fitzek-Thriller, der Fans des Autors gefallen wird – für alle anderen nicht unbedingt empfehlenswert.

Wertung:
7 von 12 Punkten

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