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Arnaldur Indridason
Nordermoor
Rezension © 2015 by Ute Spangenmacher
für BookOla.de
Verlag: Bastei-Luebbe
  Taschenbuch, 320 Seiten
Ersterscheinung: 28.01.2003
ISBN: 978-3404148578

Kurzbeschreibung

Was zunächst aussieht wie ein typisch isländischer Mord – schäbig, sinnlos und schlampig ausgeführt -, erweist sich als überaus schwieriger Fall für Erlendur von der Kripo Reykjavik. Wer ist der tote alte Mann in der Souterrainwohnung in Nordermoor? Warum hinterlässt der Mörder eine Nachricht vei seinem Opfer, die niemand versteht? Während schwere Islandtiefs sich über der Insel im Nordatlantik austoben, wird eine weitere Leiche gefunden...

Kommissar Erlendur ermittelt in seinem dritten Fall.

Meine Meinung:

Was anfangs wie ein ganz normaler Island-Krimi daherkommt, wird im Laufe der Geschichte zu einem Psychothriller. Die Ermittlungen über den Toten ergeben, dass er vor vielen Jahren wegen Vergewaltigung angezeigt worden war, aber nie verurteilt wurde. Erlendur und seine Kollegen ermitteln in diese Richtung, kommen aber nicht wirklich weit, da das damalige Opfer sich ein paar Jahre nach dem Tod ihrer Tochter das Leben nahm. Zudem finden sie heraus, dass ein Freund des Opfers den Grabstein des toten Mädchens fotografierte. Dieses Foto fanden sie in der Wohnung des Opfers. Der Freund ist seit damals verschwunden.
Erlednur verbeißt sich in den Fall und kommt mit immer neuen Theorien, die er verfolgt. Seine Kollegen können ihm da schon nicht mehr folgen und schieben es auf seine ohnehin wunderliche Art. Gleichzeitig muss Erlendur auch privat einiges mitmachen. Seine drogensüchtige Tochter Eva Lind ist schwanger und er möchte ihr helfen, weiß aber nicht wirklich wie, da die beiden keinen sonderlich innigen Kontakt haben.

Fazit:
Nachdem ich nun schon ein paar Island-Krimis von Arnaldur gelesen habe, muss ich sagen, dieser war schon anders. Diesmal wurde das Gefühl, das Erlendur SEHR an dem Fall interessiert ist, viel besser vermittelt. Er hat diesmal wesentlich mehr Emotionen gezeigt und die kamen auch besser rüber. Es war ein Roman, den ich ziemlich schnell nicht mehr aus der Hand legen wollte.

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