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Nina Blazon

Liebten Wir


Rezension Copyright 2017 by Ute Spangenmacher
für bookola.de

Verlag: Ullstein Verlag
Taschenbuch, 560 Seiten
ISBN: 9783548285771
€ 9,99 [D] € 10,30 [A]
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Kurzbeschreibung

Mo ist Fotografin mit dem ganz besonderen Blick. Sie fotografiert das, was unter der Oberfläche steckt. Die Zwischentöne machen ihr Probleme. Sie hofft dass ihr neuer Freund Leon ihr helfen kann, endlich Teil einer glücklichen Familie zu werden. Als sie seine Familie zum ersten Mal trifft, kommt es allerdings zum Eklat. Und plötzlich ist Mo auf der Flucht – vor Leon, vor der Vergangenheit, vor allem aber vor sich selbst.
Doch sie ist dabei nicht allein. Nicht ganz freiwillig nimmt sie Aino mit, Leons Großmutter. Anfangs ist Mo genervt von der Gesellschaft. Dann dirigiert die kauzige Alte sie auch noch Richtung Norden und verlangt von ihr, die Fähre nach Finnland zu nehmen. Was soll Mo in diesem eigenartigen Land, von dessen Sprache sie kein einziges Wort versteht? Erst auf dem Meer gelingt es Mo langsam, sich auf das ihr so fremde Land einzulassen. Sie entdeckt die Schönheit und Melancholie des finnischen Tangos, der ihr beibringt, loszulassen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Auch Aino öffnet sich ihr allmählich. Beide Frauen erkennen: Manchmal muss man auf eine Reise gehen, um anzukommen.


Meine Meinung

Eigentlich habe ich es diesmal nicht für möglich gehalten, dass Nina es mit diesem Buch schafft, mich zu begeistern. „Zweiter Weltkrieg“ war da mal wieder das Stichwort, bei dem ich mir dachte: „Nicht schon wieder!“
Aber ich habe mich geirrt. Einzigartige Charaktere, sehr schräge Dialoge, dass alles zieht den Leser in seinen Bann. Mo ist sehr schräg und kämpft noch gegen die Geister aus der Vergangenheit. Aino wurde durch ein Bild in einer Zeitung an alte Zeiten erinnert und dass sie da noch etwas zu erledigen hat. So machen sich diese beiden ungleichen Frauen gemeinsam auf den Weg, die Dämonen ihrer Vergangenheit zu bekämpfen. Das tun sie mit wirklich allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln.
Es ist ein Buch, das nicht mehr an Gefühl hätte haben können. Liebe ist der rote Faden, der sich durch die ganze Geschichte zieht und den beiden Frauen in der ein oder anderen Weise die Augen öffnet. Sie lernen voneinander und miteinander, auch wenn sie nie ganz ehrlich zueinander sind.
Trotz alledem ist es kein Liebesroman, eher eine Mischung aus Abenteuerroman, Krimi und zum Ende hin schon fast Thriller. Also von allem ein bisschen oder auch von allem ganz viel. Man erlebt dieses Buch, man erlebt Finnland und man wird wieder an die Mumins erinnert. Also, so lange ist das bei uns nicht her. Unsere Tochter hat immer gern die Mumins geschaut.
Nachdem ich mit dem Buch fertig war, habe ich mir erstmal die finnischen Lieder angehört und -gesehen, damit man noch mehr das Gefühl hat um was es bei finnischem Tango eigentlich geht. Ist sehr hilfreich.

Fazit:

Dieses Buch hat mich mehr als überrascht und auch das Ende war nicht so, wie ich es erwartet habe. Es war viel besser!

Also wie üblich bei Nina: Lesefutter pur!

 

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