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Der Sadist

© 2007 Torsten Hefenbrock

Schau sie dir an, Michael, dachte er und sah durch den Türspalt. Schau dir an, was du wieder für einen schönen Fang gemacht hast!

Ein schöner Fang war sie allerdings. Wunderschön, mit meeresblauen Augen und sandbrauner Haut. Ihre Nase war klein und spitz, wie er sie sich wünschte. Er leckte sich geistesabwesend über die Oberlippe. Ihre Hände waren mit Handschellen an das Bett gefesselt. Für ihre Beine hatte er Schals von seiner Mutter benutzt; einer grün, einer rotweiß gestreift.

Jetzt musst du nur noch Spaß haben, so wie immer.

Ja, jetzt musste er nur noch seine Fantasie für ihn abreiten lassen, denn diesem Spiel waren keine Grenzen gesetzt. Oder doch?

Er war nackt und ein leichter Windzug trieb ihm eine Gänsehaut über den gesamten Körper. Sein Glied stand in Form einer Erektion ab. Die Peitsche die er sich am Nachmittag gekauft hatte, gefiel ihm genauso gut wie das Mädchen, das gefesselt auf seinem Bett lag. Speichel sammelte sich in seinem Mund und er wurde immer zorniger und gleichzeitig erregter. Seine Gier, die Sache endlich in Angriff zu nehmen, übermannte ihn beinahe, aber er hatte sich noch unter Kontrolle und wollte ihr erst noch ein Weilchen zusehen.

 

Sie zerrte an den Handschellen, die niedliche Rebecca. Ihr Hals schmerzte vom gescheiterten Versuch, drei Stunden zu schreien, aber es hatte nichts gebracht, mit der Socke im Mund. Der Psychopath, der sie hier gefangen hielt, war vollkommen kompromisslos, das hatte sie schon bemerkt, während er sie hierher brachte und ihr die kalten Metallringe um die Handgelenke anlegte. Sie wusste auch, dass es ihm Spaß machte. Es machte ihm Spaß, sie so zu sehen und immer wieder kam ihr diese riesengroße Erektion entgegen, die sie unglaublich anekelte. Er wollte sie vergewaltigen, sie vielleicht sogar töten und umso mehr sie daran dachte, umso größer wurde ihre Angst und ihre Panik.

 

Oh, sieh sie dir an, dachte er. Spürst du schon ihre Wärme? Kannst du schon ihren Herzschlag fühlen, wie er schneller wird? Schneller und schneller und schneller. Ihr Herz rast, du labst dich an ihrer Angst und sie wird es genießen nach einer Weile, zwar nicht so wie du, weil sie die tiefere Bedeutung nicht erkennt, aber sie wird es genießen…auf ihre Art.

Er legte die linke Hand um den goldenen Türgriff und presste seine Wange an das Holz der Tür, die er konstant einen Spalt breit geöffnet hielt, um sie gut sehen zu können. Seine Gedanken spiegelten sich in seinem Grinsen wider.

 

Von der in ihrem Mund steckenden Socke gedämpfte Schreie drangen aus ihrer Kehle, die ihr Bestes gab, was allerdings nicht genug war. Ihre Gelenke schmerzten, sie waren aufgeschürft und Blut schmierte auf das weiße Kissen, auf dem sie lag. Ihre Haare lagen wie ein Spinnennetz um sie herum, ihr Gesicht war verzerrt von Angst und Panik. Ihre Beinmuskulatur fühlte sich eigenartig schwer an, da sie die ganze Zeit versucht hatte, die Schals zu lösen, was ihr allerdings ebenfalls misslungen war.

Lass es zu, vielleicht lässt er dich dann wenigstens am Leben, dachte sie und entspannte ihren Körper, was sie von ihren Gedanken nicht behaupten konnte. Vielleicht lässt er dich am Leben.

 

Sie soll schreien, ging es Michael durch den Kopf. Ich will hören, dass sie schmerzen hat. Ich will es hören!

Sie wird schreien, jede hat geschrieen, antwortete die Stimme in ihm.

Er öffnete die Tür. Warten und Kontrolle gehörten nun der Vergangenheit an. Nun war die Zeit der Tat. Er schritt bis zum Bett. Das nackte, schöne Mädchen blickte ihn hilflos an, ihre Augen, glasig, von den Tränen, die in ihnen lagen und ihre in Falten gelegte Stirn machten ihm Sorgen. Sie sah nicht ängstlich genug aus, eher wie ein Hund, der bettelte, nicht getötet zu werden.

„Was willst du?“, fragte er leise, abwesend. „Was ist dein Problem? Du bekommst eine super Therapie von mir, also beschwer dich nicht! Es wird das Beste sein, das du je erleben wirst.“

Sie hat Angst, dachte er und blickte auf sie herab. Die Peitsche zitterte in seiner rechten Hand, die andere, die er um seinen Penis geleckt hatte, bewegte sich langsam auf und ab.

Lass mich gehen! Lass mich doch bitte gehen, dachte Rebecca, die schnell atmete, der Tränen die Schläfen hinabkullerten und Rotz aus der Nase hing. Lass mich doch gehen, verdammt…

 

Er umfasste den Griff der Peitsche fester und beugte sich über sie. Sein Mund näherte sich ihrem. Doch die Socke störte, sie musste raus.

Er stopfte ihr den Griff der Peitsche durch den rechten Mundwinkel hinein und entfernte das Band, das den Inhalt ihres Mundes hielt. Er zerrte mit dem rechten Mittel- und Zeigefinger den feuchten Lappen heraus und warf ihn quer durch den Raum. Sie biss hart auf das Plastik und es tat ihren Zähnen nicht gut. Es schmerzte, aber sie konnte den Mund nicht ganz schließen. Rebecca warf den Kopf herum, versuchte das Plastikding abzuschütteln, schaffte es, versuchte sich hoch zu hieven, schaffte es nicht.

Er beugte sich nach hinten, kratzte sich mit der linken Hand hinter dem Ohr und plötzlich landete seine Faust auf ihrer rechten Wange. Ihr Kopf wurde nach links geschleudert, ihre Backe schmerzte, ihre Augen tränten und er geilte sich daran auf. Was für ein Dreckssack!

Er legte sich hin, versuchte seinen Penis in sie zu stecken. Aber er hatte die Rechnung wohl ohne sie gemacht. Sie war nicht feucht. Sie konnte sehen, wie es ihm selbst wehtat. Ihr selbst fügte es auch Schmerzen zu, aber das war ihr im Augenblick egal. Es war Genugtuung, die sich in ihr ausbreitete. Er zog sich zurück, stand auf, griff unter das Bett und zog eine Dose Vaseline heraus. Ein Grinsen huschte über sein Gesicht.

So, du kleine Schlampe, du willst es so haben, gut.

Michael schraubte den Deckel herunter, steckte zwei Finger hinein und schmierte ihr das Zeug auf die Vagina. Es war kühl und Gänsehaut breitete sich auf ihrem Körper aus. Er nahm noch einmal zwei Finger voll und schmierte sich seinen Schwanz damit ein.

„Super flutschig“, sagte er, wie ein Typ bei einem Werbeslogan. „Schsch“, gab er von sich, als er sich wieder auf sie legte und sich konzentrieren musste, um einen Treffer zu erzielen. Geschafft! Sie stöhnte kurz auf. Trotz der Paste oder Creme schmerzte es. „Jetzt kannst du schreien“, flüsterte Michael ihr ins Ohr.

Was macht er bloß mit-

Bevor sie zu Ende denken konnte, landete ein Handrücken hart auf ihrer linken Wange. Ein zweiter Schlag, diesmal mit der Faust, traf ihre Nase, aus der massenweise Blut spritzte. Sie hatte es nicht knacken gehört, aber sie war gebrochen, daran bestand kein Zweifel. Sie schrie nicht. Sie riss sich zusammen, verkniff sich den Schmerzensschrei, biss sich auf die Zähne.

„Schrei, du Schlampe!“, schrie er sie an, aber Rebecca gehorchte ihm nicht und konzentrierte sich darauf, ruhig zu bleiben und es über sich ergehen zu lassen.

Was machst du da? fragte eine Stimme in Michaels Innerem. Was machst du eigentlich? Merkst du’s nicht oder willst du es nicht merken?

Ich mache, was mir Spaß macht, wie immer.

Wie immer? Aber du gehst zu weit!

Niemals! Meinem Spiel sind keine Grenzen gesetzt!

Du vergewaltigst sie! Du tust ihr Unrecht! Du solltest dich besser erschießen!

Immer noch hielt sie still und konnte die Veränderung in Michaels Gesicht erkennen. War es Verwirrung? Egal, sie wollte diesem Alptraum einfach nur entkommen.

Lass sie gehen.

Nein.

Was hast du davon? Sie will es nicht! Such dir jemanden, der es will!

Es gibt niemanden. Niemanden der es so drauf hat, wie welche, die es nicht wollen.

Was?

Ganz richtig, niemand kann es so gut, wie die.

Das Bett quietschte. Durch das Fenster fiel Sonnenlicht in den Raum, in dessen Strahlen Staub herum wirbelte, mit jedem Stoß, den Michael vollführte. Jedes Mal entrang sich Rebecca nichts weiter als ein leises, kaum hörbares Quieken.

Das ist Realität, Mädchen, dachte sie, als Michael zum letzten Mal zustieß und sich aufstellte. Er nahm da Peitsche, stellte sich mit gespreizten Beinen über sie und schlug ihr zwischen die Beine. „Na, du Hure? Hast du genug?“ Obwohl er völlig hysterisch war, hatte er seine Stimme unter Kontrolle, die sich sachlich und ruhig anhörte. Erschöpft entrang sich ihr doch ein Schrei. Ein Schrei, der unsagbare Schmerzen ausdrückte.

Er schwang das linke Bein über sie und sprang vom Bett. Sein Glied war schlagartig erschlafft, warum wusste sie nicht.

Zum letzten Mal schlug er ihr mit der Faust in die Rippen und sie rang panisch nach Luft. „Schlampe“, gab er nuschelnd von sich und warf die Peitsche auf den Boden.

Geh und komme nie wieder, sagte die Stimme in ihm und er folgte ihr. Michael wurde nie wieder gesehen…

…aber Rebecca.

Ein Jahr später.

„Du Hurensohn!“, schrie sie und schlug mit der Faust in seinen Bauch, worauf er keuchend mit der Brust hochfuhr. „Du elendiger Hurensohn!“ Rebecca schlug dem armen Kerl immer wieder ins Gesicht und wippte auf und ab, während sein Geschlechtsteil in ihr steckte und sie sich an seinen Schmerzenschreien labte.

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