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Bier und Blut

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Es war so gegen 10 Uhr abends als ich meine Stammkneipe betrat. Zunftstube hieß sie. Sie war einfach die beste Kneipe im Ort. Täglich war sie gerammelt voll. Außer an diesem schicksalshaften Abend von dem ich Berichte. Ich saß mich naturgemäß sofort an meinem Stammplatz, der sich an der rechten Ecke (von vorn betrachtet) befand. "Hallo Robert, was kann ich dir den heute bringen?" Es war Klaus der Wirt. Ein ziemlich schlaksiger Kerl deren Frau Ihn mit den Kindern (Er hatte zwei Töchter) einfach hatte sitzen lassen. 3 Jahre war das nun her und Klaus machte beinah täglich darüber seine Witze. Aber wen man ihn darauf ansprach reagierte er immer mit einem Blick der die Mischung von Traurigkeit und Wut vereinte. "Das übliche du weißt schon", antwortete ich. "Also ein Bier?", fragte Klaus scheinheilig. "Genau!!". Klaus deutete mit dem rechten Zeigefinger auf mich und signalisierte mir mit einem (bei ihm ziemlich lächerlich wirkenden) Lächeln das er verstanden hatte. Während ich auf mein Getränk wartete sah ich mich um und musste feststellen das Klaus und ich die einzigen Menschen in diesem Lokal waren. Doch kaum bekam ich mein Bier auf den Deckel gestellt, den Klaus eine halbe Sekunde vorher hingelegt hatte, ging die Tür auf. Klaus und ich starrten voller Neugier und ein wenig erschrocken Richtung Eingang. Es war eine Frau. Na ja, wenigstens am Anfang war sie eine. Sie hatte schulterlanges rotblondes Haar. Eine schwarze Latexjacke zierte ihren Oberkörper. Unterhalb trug sie einen roten Minirock der ebenfalls aus Latex bestand. Schwarze Nylonstrümpfe benetzten die Haut ihrer wunderschönen und mindestens 1-50 langen Beine. Als sie auf uns zu kahm erzeugte das ein klong, klong Geräusch. Es waren ihre schwarzen Stöckelschuhe. Klaus und ich kamen aus dem zustand des Erstaunens (den wir Männer immer einnehmen wen wir etwas wunderschönes sehen), erst wider heraus als sie sich mit einem Schwung auf den Hocker neben mir (jawohl neben mir, was für ein Glück) setzte und zum ersten mal ihre Kirschroten Lippen öffnete und sagte: "Einmal Wodka - Cola bitte."

"J-J-J-Jawohl die Dame", sagte Klaus leicht errötet. Ich glaube ihm war es peinlich das er bei dem Anblick dieser Frau zu stottern begann, den er drehte sich sofort und bückte sich zu dem Kühlfach das sich unter der Glasablage befand und den Wodka beinhaltete. Ich glaube das er als er sich in gebückter Haltung befand immer wider sagen musste das er gefälligst nicht mehr rot zu sein hatte wen er wider zum Vorschein kommen und in ihre Nussbraunen Augen schauen würde. Plötzlich drehte sich die Frau zu mir hin. "Ach, sagen sie mir doch bitte, wo die Toilette ist, das wehre sehr nett von ihnen." Jetzt musste ich aufpassen nicht zu erröten. "Na, klar, einfach durch diese Tür da (ich deutete mit meinem rechten Arm Richtung Dartscheibe die am anderen Ende des Tresens und unmittelbar neben der Tür die zu den Toiletten führte, an der Wand hing) und dann links."Fielen Dank Süßer", sagte sie und klopfte mir auf die rechte Schulter. Und während sie sich auf den Weg zu den Toiletten ( sie schwang mit ihrer Hüfte leicht hin und her und erzeugte wieder dieses klong, klong Geräusch ) machte, wendete sich Klaus zu mir und meinte: " Na das ist ja eine heiße Braut, findest du nicht?"
"Na ja, auf mich wirkt sie eher wie eine Nutte,"antwortete ich Klaus ohne ( das glaubte ich zu mindestens ) mir anmerken zu lassen das ich genau so scharf war wie er. Doch kaum hatten wir unsere Ständer die sich in unseren Hosen eine Extravorstellung gaben, unter Kontrolle, da stand auch schon die Frau im Türrahmen und rief durch den ganzen Raum: "Ach Herr Wirt, könnten sie mir Toilettenpapier bringen? das währe sehr nett von Ihnen." Mir fiel auf das bei dieser Frau (oder eigentlich sollte ich Wesen sagen) jeder Satz mit "das währe nett" aufhörte. Klaus sah mich mit seinen großen Augen (die eine Menge Geilheit ausstrahlten) an, machte einen Satz in Richtung Thresenausausgang und verschwand mit der Frau im Toilettenraum. Nun war ich allein. Ich sah auf meine Uhr und stellte fest das es bereits viertel nach 10 war. Nun nahm ich meinen ersten Schluck und wartete darauf das Klaus oder die Frau wieder kamen. Als ich zum zweiten Schluck ansetzen wollte hörte ich einen (von mir aus nur leise zu vernehmenden) dumpfen Schlag. Er kam aus Richtung Toilettenraum. Ich ging der Sache vorerst nicht nach, weil ich zum einen dachte ich, ich hätte mich verhört und zum anderen war keine weitere Person imLokal die ich hätte Fragen können, ob sie das Geräusch auch gehört hatte. Nach dem nach 5 Minuten immer noch niemand (Klaus hätte schon längst wieder da sein sollen, den, so lange kann das ja nicht dauern jemanden das Toilettenpapier zu bringen) zurück kam wurde ich so langsam misstrauisch. Also erhob ich mich von meinem Barhocker (der bereits gemütlich Warm geworden war) und ging Richtung Toiletten. Leider machte ich auf halben Weg den Fehler zu denken. Den mir fiel ein das es doch gut sein könnte das die beiden eine heiße Nummer schieben, und das nicht wieder auftauchen und dieser dumpfe Schlag daher rührten. Es könnte doch sein das der Schlag den ich hörte der Rücken der Frau war den Klaus in völliger Ekstase zu hart gegen die Wand gedrückt hatte. Also ging ich wieder zurück an meinem Platz und trank mein Bier lehr. Weitere 5 Minuten später (ich hatte mir erlaubt das nächste Bier selber zu holen) stand ich nochmals auf und hatte diesmal vor wirklich nach zu sehen. Ich nahm noch mal schnell einen Schluck und ging los. Besser gesagt ich schlich los, den, wenn die beiden es wirklich treiben würden, wollte ich sie nicht dabei überraschen. Das währe mir peinlich. Wehrend ich Richtung Toiletten schlich sagte ich mir selbst das ich nur kurz durch den Türspalt blinzeln würde und wen ich die beiden in einer Animalischen Position miteinander vereint erblicken würde, dann ginge ich eben wieder zurück an meinem Platz. Doch wen ich gewusst hätte was ich gleich zu erblicken und leider auch in voller Aktion zu erleben hätte, währe es wohl besser gewesen mich vorher mit einer reichlichen Menge Schnaps ab zu füllen. Ich schlich also Richtung Toiletten. Als ich an der Tür zu den Damen Toiletten ankam, lehnte ich zuerst mein rechtes Ohr an dieTür. Sofort schlich sich ein leises Geräusch in meinen Gehörgang. Es hörte sich so an als würde man irgend etwas zerreißen. Sofort bildete sich Schweiß auf meiner Stirn. Langsam drückte ich die Tür auf. Noch ehe ich begriff das der Raum voller Blut war, griff mir etwas an den linken Fußknöchel und zog mich mit ganzer Gewalt (ich stürzte zu Boden und prellte mir mindestens 3 Rippen) hinein. Durch den harten Aufprall konnte ich für kurze Zeit nur verschwommen sehen. Ganz zu schweigen das es mir die Luft zu Atmen nahm. Als ich langsam zu mir kahm, sah mich dieses Ding an. Es sah mir genau in die Augen. Es hatte große rote Augen mit schwarzen Schlitzen in der Mitte, ähnlich einer Katze. Der ganze Körper der Kreatur hatte einen braun grünen Schimmer. Der Kopf war irgendwie Oval und es waren auch keine zwei Augen die mich anstarrten, sondern vier. Anstatt einer Nase hatte es nur zwei Tropf förmige Löcher in der Mitte. Der Mund war zu einem diabolischen Grinsen geformt, der eine ganze Reihe von gräulichen Zähnen offenbarte. Die Brust und der Bauch waren ziemlich muskulös und mit dünnen braunen Haaren bedeckt. Anstatt zwei Beine hatte es einen spitz zu laufenden Unterleib, wie eine Schlange. Ein Arm (der wie eine Krebsschere aussah) hielt mir den Mund zu. So konnte ich nicht schreien. Dieses Ding hatte einen Gestank der einen an Leichen erinnerten, die gerade angefangen hatten zu verwesen. Irre lies ich meine Augen hin und her kreisen. Mein Rücken wurde von dem Blut am Boden allmählich warm. Schließlich fanden meine Augen was sie suchten. Klaus! Besser gesagt seine Leiche oder noch besser gesagt was von ihm übrig war. Den dieses Ding hatte ihm mit diesem Schlangenunterkörper den Mund verstopft. Jawohl, nicht durchgestochen, sondern verstopft. Ich denke um ihn am Schreien zu hindern und ihn gleichzeitig zu ersticken. Seine Augen waren weit aufgerissen und vom Schock gezeichnet. Sein gesamter Brustkorb war aufgeschnitten. Die Gedärme quollen nur so heraus. Der Gestank von diesem Ding und des ganzen Blutes betäubten mir so langsam die Nase. Normalerweise würde jetzt jeder Mensch wild um sich schlagen und schreien bis er wahnsinnig wird. Doch ich hatte nur einen Gedanken: Wie kannst du dich aus den Fängen des Monsters befreien. Ich glaube der Schock (als ich brutall in den Raum gezogen wurde) erlaubte mir erst gar nicht sofort zu erkennen, womit ich es zu tun hatte. Im Unterbewusstsein war mir es wohl irgendwie klar, das ich es mit etwas unerklärlichen, mit etwas grauenhaften, mit etwas bösem zu tun hatte. Aber die Albträume sollten erst fiel später kommen. Doch dann geschah etwas das mich völlig überraschte(und ich glaube jeden anderen Menschen auch). Es lies von mir ab! Es starrte mich noch wenige Sekunden an. Wobei der Kreatur langsam Blut von den Zähnen tropfte. Und dann sagte es zu mir: "Sei froh das ich schon satt bin!!! Ich konnte kaum glauben was ich hörte. Wieder sah ich zu den Überresten die einmal Klaus gewesen waren. Die Arme und Beine waren vollständig abgetrennt. Gefressen!!!, so sollte ich wohl besser sagen. Na ja, wir fangen beim Hähnchen ja auch mit den Keulen an. Dann verschwand dieses Monster (wobei es die Scheibe zerstörte!) durch das Fenster das direkt am Ende der Toilettenzellen (ich glaube so nennt man die einzelnen Kabinen) angebracht war. Ich atmete tief durch und begann zu weinen. Zum einen, weil ich heil davon gekommen war, (und ich glaube das jeder in so einer Situation sein eigenes wohl in den Vordergrund stellt),und zum anderen, weil ich einen guten Freund verloren hatte. Nach ungefähr zehn Minuten Beruhigung (meine Klamotten waren schon ganz von Klaus Blut getränkt) konnte ich wieder einigermaßen klar denken. Ich musste mir überlegen wie ich aus der Sache heraus kommen würde ohne als brutaler Mörder zu gelten. Ich meine wen ich der Polizei erzählen würde das ein Monster meinen Freund ermordet hat, würde ich in einer Irrenanstalt landen. Aber Gott sei dank, erinnerte ich mich wie Klaus einmal sagte das er im Keller ein paar Behälter Benzin hatte. Den er wahr auch für die Aussenanlagen des Lokals verantwortlich und musste deswegen öfters mal den Rasen mähen. Jetzt gab es noch ein Problem! Die Kellertür war verschlossen, und die Schlüssel hatte Klaus. Üblicherweise hatte er sie in der rechten Hosentasche. Jedenfalls hatte ich oft beobachtet wie er sie dort hinein steckte. Also näherte ich mich langsam der Leiche (wobei ich mindestens Zweimahl würgen musste). Das Kotzen blieb mir Gott sei dank erspart. Ein, zwei, mal zögerte ich in die Hosentasche zu greifen, überwand mich schließlich und zog die Schlüssel heraus. Meine Hand war voller Blut und ein paar Fleischstückchen klebten auch daran. "Bingo!" dachte ich mir. Ich stand auf, ging zur Kellertür. Ich versuchte nicht daran zu denken das ich gerade einen Fleischhaufen berührt hatte der vorher mal ein Mensch gewesen war. Die Tür die zum Keller führte war direkt links zu der Tür die zur Damentoilette führte. Ich hatte kein Problem damit sofort den richtigen Schlüssel (es waren noch sein Wagen und sein Hausschlüssel am braunen Lederbund befestigt) herauszufinden, da ich schon oft von Klaus gebeten wurde Wein aus den Keller zu holen. Natürlich bat er mich das nur wen er zu viele Gäste hatte und selbst keine Zeit um in den Keller zu gehen. Den ausgenutzt hätte er mich nie. Und wehrend mir dies klar wurde öffnete ich die Tür. Es führte eine Wendeltreppe in den Keller. Sie war sehr heimtückisch. Die Stufen waren ziemlich schmal. Klaus währe Einmahl deswegen fast heruntergefallen. Doch ich ging trotzdem ziemlich zügig hinab. Schließlich sollte ich mich mit meinem vorhaben beeilen, ehe noch ein weiterer Gast das Lokal betrat. Also ging ich zielstrebig auf die Benzinkanister zu,(es waren drei) trug sie alle mit einmahl,(wobei ich zwei Kanister in der rechten und den anderen in der linken Hand trug und fast gestolpert währe) hoch und verschwand wieder in der Toilette die eher einem Schlachtfeld glich. Als erstes übergoss ich Klaus Überreste. Und als ich von der Leiche aus eine Benzinspur Richtung Theke ziehen wollte trat ich auf etwas das ein knirschendes Geräusch von sich gab. Es war die Kleidung die dieses Monster getragen hatte als es sich noch für einen Menschen ausgegeben hatte. Es musste Klaus wohl wirklich mit Sex gelockt haben. Den die Kleidung war fein säuberlich gestapelt, was wohl davon zeugte das es sich (bevor es sein mörderisches treiben begann) auszog und so Klaus in die tödliche Falle lockte. Wer rechnet schon damit das sich eine schöne und da zu noch nackte Frau plötzlich in eine reißende Bestie verwandelt. Schließlich übergoss ich auch die Kleidung. Dann zog ich eine Spur Richtung Theke,(einmahl drum herum),begoss sämtliche Türen, die ganzen Billardtische, Barhocker usw. Als ich dann draußen vor der Tür stand und das Lokal in Flammen aufgehen ließ, hatte ich alle Benzinkanister verbraucht. Das war sicher ein wenig übertrieben, aber ich wollte sichergehen das auch wirklich alles nieder brennt.
Das alles ist jetzt schon drei Monate her. In der Zeitung stand das es bei einem Brand im einem beliebten Lokal einen toten gab. Außerdem wusste man das es sich um Brandstiftung handelte. Trotzdem glaube ich nicht das mir die Polizei je auf die Spur kommt. Jedenfalls gehen mir seit dieser Zeit eine Menge Fragen durch den Kopf, zB. War dieses Wesen außerirdisch?, war es überhaupt weiblich wie es sich ausgegeben hatte?
Und vor allem: Wird es mich aufsuchen?

 
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