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Der Vampirgraf

Eine Kurzgeschichte von Thomas Brainhell
©2005 

Wir befinden uns im Jahre 1492 n. Chr. in Rumänien…

…in einen Land, das grau verschneit und weit abliegt. Eine Landschaft mit kleinen verträumten Dörfern, deren Mittelpunkt meist eine kleine Kirche ziert. Um den Dörfern dichter Wald mit vereinzelt ein paar Bauernhöfen, die das Dorf mit dem Nötigsten versorgen.

Hier befindet sich auch das Dorf St. Verdin, eine ganz kleine Gemeinde die sich in einem Tal umgeben von dichten Wäldern angesiedelt hat. Die Ruhe ist längst eingekärt und die Dorfbewohner sind zu Hause bei ihren Familien. Aus den Kaminen der Häuser schwimmt der Rauch wie seichte Seide dem Himmel entgegen.

Der Novembertag geht seinem Ende zu und die winterliche Abendsonne senkt sich hinter den schneebedekten Bergen, die eisige Nacht beginnt….

Im Wald von St. Verdin heulen die Wölfe. Der düstere Wald raschelt im leichten Wind. Das Heulen wird immer lauter und intensiver, wie das Lied von einer Boygroup die zu dem Höhepunkt kommt.

Weit über den Dorf St. Verdin, fast unerreichbar für die Dorfbewohner - halt nicht ganz soweit, dass man es nicht mehr sehen kann - liegt die finstere leblose und fast vergessene Burg des "Grafen van Kiddar", der seinerzeit so im Jahre 1247 n. Chr., als brutal und niederträchtig galt, einer Festung so mächtig und stolz zugleich. Mit zwei großen pechschwarzen Türmen, von den man das ganze Tal überblicken kann und einer massiven Burgmauer die größer ist als jede zuvor. Inmitten der Festung das Herrenhaus. Prachtvoll ausgestattet mit edlen Wandteppichen, massiven Holzschnitten und prunkvollen Leuchtern. Doch weit unter der Burg, liegt dass Verließ. In den seinerzeit die Untertanen und Verräter brutal gefoltert wurden, mit z.B. der Streckbank, wo man die netten Gefangenen in die Länge gezogen hat, oder auch die Feder war sehr beliebt, mit der man den nicht sprechenden solange an den Füßen gekitzelt hat bis er sang, oder auch nicht. All die netten Geräte sind nach all den Jahren, immer noch in Takt. Und wenn man ganz leise ist, hört man immer noch das Jammern, Wimmern und Lachen der Gefolterten. Weiter hinten im Gewölbe befindet sich die Familiengruft der "Van Kiddar´s". In der Gruft, geschützt durch eine große Eichenholztür, mit der Aufschrift " Hier ruht die Grafschaft Van Kiddar´s seit 1299 n Chr., gestorben durch die Pest", befinden sich die fünf Steinsärge.

Wenn die alte Standuhr im Schloss zu zwölfe schlägt – Gott erbarme – dann sollte keiner mehr auf denn Beinen sein.

Doch es ist wieder soweit. Im Nebelschleier der Burg hört man den zwölften harten Schlag der Uhr und aus der Gruft erklinkt ein leichtes Stöhnen und ächzten. Ein Sargdeckel bewegt sich langsam und knirschend zur Seite und aus dem Kasten bewegt sich langsam und sehr mühsam ein Körper, der Körper des Grafen. Stöhnend steigt er aus dem Steinsarg. " Stöhnend??? – Klar, oder wie würdet Ihr aus Sarg kommen, in dem Alter? Springend, und mit dem ruf "Hallo Ihr, hier bin ich, der Gräfi!" ? Tzzz.. also weiter. Stöhnend steigt er aus dem Sarg, erst das eine Bein, dann das andere und so weiter… bis er in voller Pracht dasteht.

Begrüßt durch seinen Diener Ferderick steigen die beiden etwas unerforscht und tollpatschig in die Lüfte, um neue frische Opfer zu beehren.

Mit dem Kurs auf St. Verdin….

Den Berg runter, dann durch den düsteren Wald, Rumms!!! (Durch den Wald und nicht durch den Baum, hab ich gesagt!). Zu guter letzt ein Stück den Bach entlang, mit der Gier nach frischem Jungfrauenblut, rein ins verschneite Dorf. Gespenstisch leise schwingen die beiden um die Häuser, wie Diebe auf Beutezug. Ihr Ziel ist das kleine aber feine Haus der Familie Marek. Die Marek´s, schon seit Jahrhunderten in diesen Tal. Bestehend aus den Eltern und zwei Bildhüpschen, reifen Dingern im Zarten alter von achtzehn Jahren.

Leise gleitet der Graf, und nur der Graf (was der Diener in der Zeit macht ist bis heut ungewiss) das mit Efeu verzierten Haus bis zum Fenster hinauf, in dem sich der fahle Mond spiegelt. Mit einem Lächeln schaut er durch die Scheibe auf die Kleine June, die schlafend süß in ihren Bettchen liegt.

June, steigt wie durch Hypnose, aus ihren Bettchen, nährt sich langsam aber gewiss dem Fenster und öffnet es mit einem leichten Ruck.

Die Bergkühle gleitet ins Zimmer hinein und mit Ihr der Graf Kiddar; der jedoch auf dem vereisten Fensterbrett ausrutscht und mit einer sehr makaberen Rolle vorwärts vor June sich auf die Beißer legt.

Leise und fluchend steht er auf und horcht "War da was, ein Geräusch, kommt da wer?? Nein, alles ruhig – Mensch haben die Alten einen schlaf, bohrr aajj.

Neugierig schaut er sich im Zimmer um, entlang am Schrank, den Bücherregal zu June. " Hör auf zu grinsen, du kommst später dran, darauf kannst du dich verlassen. Und nun wieder ab ins Bettchen, damit ich später keine Erkältung von dir bekomme und womöglich sterbe, ach Blödsinn ich bin ja schon tot. Na ja egal nun ab in die Heier."

Gesagt getan: June steigt mit einen Lächeln auf den Lippen in ihr Bettchen und schläft sofort ein.

Der Graf stürzt sich wie ein Besessener auf das Bett der kleinen geilen Juliet, dreht ihren Kopf leicht nach rechts, so dass ihr kleiner süßer Hals sich spannt und die Halsschlagader sich pochend ihm entgegenstreckt. Und er hält es nicht mehr aus… und beißt hinein.

"Ahhh, das tut gut, dass junge unberührte Blut, doch was ist das? Ein komischer und doch interessanter Beigeschmack.

Ach du teuflische scheiße…, die Alte hat gekifft."

Er schlürft kopfschüttelnd und kichernd an ihr weiter, bis zum letzten Tropfen.

Nun dreht er langsam seinem Kopf in die Richtung wo June´s Bett steht, und sieht sie in den schönsten Farben eingehüllt. Im vollen Drogenrausch wirft er sich auf sie, reißt Ihr die Klamotten vom Leib und rammelt sie kräftig durch. In den verrücktesten Stellungen treiben es die beiden: Mal von hinten den Affen, dann rüber zur Biene, nicht zu vergessen den Tiger, bis hin zum Ying Yang. Im vollen Dogen- und Sexrausch sieht er schließlich dass der Morgen graut.

Total orientierungslos beschließt er zum Schloss zurück zukehren. Er packt sich June und springt aus dem Fenster und fliegt schnurstracks auf die Fresse.

Nach mehreren Anläufen und Flüchen gelingt es ihm schließlich doch noch sich in Richtung Schloss zu erheben.

Der Morgen graut sich weiter und er beeile sich geschwind. Den Bach entlang, an der Kuh vorbei, Vorsicht am Waldesrand, zack, der Baum mich streift wie vorhin. Um Turm herum nun geschwind, im Arm das versaute Kind. Anflug aufs große Tor; Diener mach auf geschwind, dass Licht mit sonst den Arsch verbrennt. Ohh scheiße und mit einen lauten Knall, geht der Graf zu Boden, verfehlte das noch so große Tor um Haaresbreite.

Wimmernd krabbelt er mit June in sein Schlafgemach.

Geschafft! Und… gute Nacht!!!

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