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Gefroren!

© 2004 by Sascha Reichmann

An einem ganz normalen Morgen irgendwann im Dezember wollte Chris wie jeden Morgen zur Arbeit gehen, draußen war es kalt, er schnürte seine Jacke höher, sein Schal wehte im Wind, die Sonne spiegelte sich im Schnee. Es war früh 6.00 Uhr doch es war hell, die Sonne blendete, seine Pupillen worden groß. Er ging los aus dem schwarzen Metall Tor auf die Straße, diese waren Menschenleer. Ein paar Meter weiter hörte er einen Hund bellen aber dieses bellen verlor sich ein paar Sekunden später in der Morgenstille. Er ging die Straße abwärts immer geradewegs Richtung seiner Firma. In seiner Firma war er nicht sehr beliebt, er wurde als dick, häßlich und dumm abgestempelt aber das war er ganz und gar nicht, er setzte seine Intelligenz nur anderswo ein, sein IQ war bestimmt doppelt so hoch wie der von 2 seiner Kollegen zusammen. Seine Interessen galten nicht seiner Arbeit und nicht seiner Familie. Er Interessierte sich nur für eins und das war das abnormale, das verrückte, einfach das was jedes Vorstellungsvermögen übersteigt. Es interessierte ihn nicht, das seine Kollegen der Meinung waren, das man ihn am besten in die Klapse einweisen sollte. Er war ein Einzelgänger, er hatte nur einen einzigen Freund, das war Ben. Chris erzählte ihm alles aber er war trotzdem ein einziges Geheimnis für Ben. Aber auch Ben erklärte in manchmal für verrückt, wenn er wieder mit einer seiner Theorien über Außerirdische ankam. Manchmal fragt man sich einfach was in solchen Fällen in einem Menschen vorgeht, bloß bei ihm wird man es wohl nie erfahren. Auf dem Weg zur Arbeit sah er von links nach rechts und wieder zurück, er musterte Häuser welche vor Lichterketten nur so leuchteten, er fragte sich was an diesen Häusern mehr dran war Lichter oder Steine? Auch egal. Plötzlich blieb er stehen, er starrte auf einen zu Boden. Sein Blick erfüllte sich mit Angst aber auch mit Ekel. Dort lag eine tote Katze, gefroren die Beine eingeknickt, als wenn sie im gehen plötzlich gefroren und umgefallen wäre. So ganz plötzlich und mysteriös ohne Vorwarnung. Sie hatte Schneeweißes Fell mit hellbraunen Streifen, sie sah aus wie eine richtige Hauskatze, als wenn sie jeden Moment aufspringen würde und ihr altes Herrchen sie in die Arme schließen würde. Eigentlich war es ja nicht besonderes, sonst ließen ihn solche Sachen total kalt, aber irgendwas war mit dieser Katze, er spürte das er sie kannte, ja fast etwas wie eine seelische Verwandtschaft. Er wusste nicht was es war er konnte es einfach nicht sagen aber er fühlte etwas, etwas besonderes .... doch da brachen seine Gedanken ab, ein heftiger Tritt von hinten ließ ihn das Gleichgewicht verlieren und er fiel mit dem Gesicht zuerst in den Schnee. Der Schnee war gespickt mit Steinen, diese Rissen ihm Wunden ihn sein kaltes Gesicht. Es brannten wie Feuer auf der Haut. Er stand langsam auf und luckte vorsichtig nach hinten, dort stand Kevin einer seiner bekloppten Arbeitskollegen, ohne ein Wort stand er auf und ging weiter, voller Hass auf diesen hinterhältigen Angriff. Doch irgendwie ging ihm diese Katze nicht aus dem Kopf, er versucht diese Gedanken zu verdrängen bloß es ging einfach nicht. Er öffnete die große blaue Tür zu der Firma, wo er arbeitete. Einige seiner Kollegen waren schon da und sahen ihn nur dumm an. Er ging geradewegs durch die Halle Richtung Toiletten. Der Raum war gepflastert mit grünen matten Fließen, eine vereinzelte Birne an der Decke warf ein fahles Licht in den Raum. Dort ging er an das erste Waschbecken und wusch sich allen Dreck aus seinem Gesicht, alle Schnee Reste und was sonst noch nach seinem Stunt an seiner Haut klebte. Das Wasser brannte in seien Wunden, doch er spürte den Schmerz kaum er blickte nur wie erstarrt in den Spiegel und dort sah er nicht etwa sein Spiegelbild, dort sah er die tote Katze. Er versuchte das Bild zu verdrängen doch je mehr er es versucht, brannte sich das Bild in sein Gehirn ein. Er sah genauer hin es sah aus , als wenn ihn die Katze verräterisch anlacht fast als wenn sie sagen wollte " Du bist mir in die Falle gegangen jetzt wirst du erfahren was Qualen sind!"! Das wurde ihm zu unheimlich, er drehte den Kopf von dem Spiegel weg und ging voller Verwirrung aus den Toiletten. Sein Arbeitstag verlief wie immer nicht sehr rosig. Hier ein dummer Spruch da eine dreckige Bemerkung. Als er am Abend sich auf den Weg nach hause machte, wütete ein gewaltiger Schneesturm der von einem dicken Nebel unterstützt wurde. Der Wind blies ihm ins Gesicht, er bekam Schneeflocken in die Augen so das er sie nur einen Spalt öffnete. Und so kämpfte er sich langsam nach hause durch. Doch da wo er heute Morgen die tote gefrorene Katze gefunden hatte, blieb er stehen. Er sah sich um sein Blick schweifte durch die Umgebung aber er konnte nichts entdecken, nicht ein einziges Haar. Ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden, ging er weiter vorbei an den weihnachtlichen Häusern nach hause. Er öffnete die braune hölzerne Tür welche ein leisen knarcksen von sich gab. Er betrat seine Wohnung, ein stechender Geruch wie in einem Chemielabor stieß ihm entgegen. Er hing seine Jacke an einen Hacken der vereinzelt an der Wand prangte und ging durch den Flur ins Wohnzimmer. Er knipste das Licht an, welches flackernd anging. Es war spärlich eingerichtet, ein Tisch mit haufenweise Reagenzgläsern, Kolben und anderem Kram zog alle Aufmerksamkeit auf sich. In der Ecke stand eine kleine schwarze Ledercouch und ihr gegenüber ein kastenförmiger schwarzweiß Fernseher. Die ehemals weiße Tapete an den Wänden und an der Decke hatte einen gelblichen Stich bekommen. Erschöpft setzt er sich auf seine Couch, er griff auf den Holztisch neben sich und versucht das Toastbrot welches dort lag zu erreichen. Es gelang ihm und er stopft es in sich, als wenn er die letzten Wochen nicht mal etwas zu Essen gesehen hätte. Anschließend ging er in sein Schlafzimmer, schaltete das Licht aus und legte sich in sein Bett. Er zog sich die Decke bis über den Kopf, sodass seine Füße unten rausguckten. Seine Decke schmiegte sich an seine Haut und man sah, dass sie ihm ein Gefühl von Geborgenheit gab. Er schloß seine Augen und sah wieder diese Katze, sie starrte ihn an, er erschrak und schlug die Augen erschrocken auf. Seine Haut sträubte sich, doch er sagte sich, dass er doch keine 5 mehr sei und mit sowas eigentlich fertig werden müsste. Er stellte das Radio an und versuchte dabei einzuschlafen, was ihm auch gelang. Doch plötzlich sah er vor seinem geistigen oder vielleicht auch vor seinem Realen Auge die Katze, sie fauchte und sträubte das Fell. Sie machte einen Buckel und schlug mit ihrer Pfote nach ihm. Dann plötzlich schnellte ihre Pfote nach vorne, Chris versuchte auszuweichen, doch er war wie festgefroren. Er konnte nicht mal seinen kleinen Finger bewegen. Die Pfote kam immer näher und näher, plötzlich wachte er auf, er schlug die Augen auf und schnellte in seinem Bett nach oben. Er war Schweißgebadete und keuchte, als wenn er gerade einen neuen Weltrekord im 1000 m Lauf aufgestellt hätte. Sein Blick schweifte durch den Raum, er starrte angestrengt in jede Ecke, doch er konnte nichts erkennen, denn der Raum war mit Dunkelheit überflutet. Er war total verzweifelt, er wusste nicht was er machen sollte, dann hörte er plötzlich ein leises Schnurren irgendwo im Raum. Er zuckte zusammen, der Schweiß lief ihm in Strömen über die Stirn, das Blut gefror ihm in den Adern aber was sollte er tun? Angst stand ihm in die Augen geschrieben, sein Blick taste den Raum von oben bis unten ab, er konnte nichts erkennen wie er auch die Augen zusammenkniff. Er sah in eine Ecke nach der anderen, dann glaubte er etwas zu erkennen, es sah aus wie diese Katze aber sicher war er sich nicht, er glaubte ihr weißes Fell schimmern zu sehen. Dann hörte er ein leises Mauzten, sein Kopf schnellte herum aber er konnte nichts erkennen. Er streckte den Kopf nach vorne doch auch das half ihm nicht. Dann faste er einen Entschluss, der ihm entweder sein Leben retten oder es ihn Kosten würde. Doch er hatte einfach nicht die große Auswahl aber vielleicht wartete dieses Ungetüm auch nur darauf das er einen Fehler macht, um ihm mit einem gekonntem Schnitt die Kehle aufschlitzen. Doch dann entschied er sich, er zählte innerlich rückwärts 3, 2 mit jeder Zahl begann er mehr an sich und seinem Plan zu zweifeln. Doch dann machte er es, er nahm all seinen Mut zusammen und sprang auf, mit 2 Sätzen wie ein Tiger sprang er durchs Zimmer, mit den Fingerspitzen erreichte er den Lichtschalter. Dieser fiel mit einem Klacken um. Ein flackern durchzog den Raum. Es kam ihm vor, als wenn es Stunden wären, bis das Licht endlich an war. Innerlich war er auf alles gefasst selbst auf seinen Tod. Er überlegte was ihn erwarten würde, wenn er endlich sehen würde, ob hier wirklich sein "Tod" lauerte oder ob er sich das alles nur eingebildet hatte. Dann plötzlich merkte er einen Windzug an seinem rechten Bein. Er sah nach unten konnte aber immer noch nicht viel erkennen. Dann endlich die Erlösung das Licht ging an und sein Blick ging durch den Raum, nichts, einfach nichts und deswegen hatte er so einen Aufstand gemacht. Er sah zur Tür und wusste nicht was er davon halten sollte sie war einen Spalt geöffnet, als wenn sich irgendwas hindurchgequetsch hätte wie z. B. eine Katze, dieser Gedanke war wie ein Schlag ins Gesicht und löste einen unendlichen Schmerz in ihm aus. Doch was sollte er jetzt tun, sollte er das alles einfach so hinnehmen und hoffen das sie nächste Nacht nicht wieder kommt? Nein er konnte sich damit jetzt nicht einfach zufriedengeben, er wollte Rache, für die seelischen Schmerzen die sie ihm zugefügt hat. Er überlegte, mit wem er reden sollte, oder wo er Nachforschungen über diese Katze anstellen konnte. Sollte er vielleicht Ben davon erzählen? Doch diesen Gedanken verwarf er schnell wieder, das einzig was Ben hätte, wäre gelacht und ihm bestimmt nicht geholfen. Dann hatte er nur noch zwei Möglichkeiten entweder das Internet oder diese alten verstaubten Bücher. Seine Entscheidung viel auf das Internet, er ging einen Raum weiter ohne nur noch einen Gedanken daran zu verschwenden das hinter jeder Ecke noch dieses verfluchte Mistvieh sitzen könnte. Voller Sicherheit ging er in den nächsten Raum und wollte gerade das Licht anknipsen als er fauchen hörte. Seine Hand verließ den Lichtschalter und nahm eine schützende Position ein, sein Blick wirbelte herum, doch da war es schon zu spät, das weiße Ungetüm flog aus der Dunkelheit direkt auf ihn zu. Er wusste nicht was er machen sollte, ausweichen war zwecklos, sie hätte ihn so und so erwischt. Er dreht seinen Arm in ihre Richtung und stellte sich auf Schmerzen ein. Dann spürte er wie sich ihre Krallen in seinen Oberarm borten. Langsam glitten sie durch das Fleisch, eine tiefe Fleischwunde war zu erkennen doch die hielt Chris nicht ab. Er nahm all seinen Mut zusammen, Griff sich diese Katze und warf sie mit voller Wucht gegen die Wand, man konnte ein quieken vernehmen und anschließend sah man, im Lichtpegel der Fenster, wie die Katze schnellst möglich das weite suchte. Chris klackte das Licht an und sank zu Boden er betrachtete seine Wunde, bis ebend hatte er vor Aufregung kaum einen Schmerz gespürt. Doch jetzt als er es sah spürte er, dass es wie Feuer brannte, also es war ja nicht seine erste größere Verletzung aber dieser Schmerz übertraf alles. Die Schnitte waren tief und bluteten deshalb ging bzw. schleppte er sich ins Bad, zum Verbandskasten er nahm eine Flasche mit Jod heraus, machte ein paar Tropfen auf einen Waschlappen und desinfizierte damit die Wunde. Bei jedem Tupfer schrie er der Schmerz musste unerträglich gewesen sein. Dann konnte man endlich etwas erkennen 4 lange Rillen zogen sich seinen Arm runter. Bei genauerer Beobachtung sah er, das sich in den Rillen etwas verbarg, er versuchte es zu fassen, doch es steckte zu tief drinne und mehr als einen Schmerzerfüllten Schrei hatte er jetzt nicht bezweckt. Dann begann er in seinem Verbandskasten zu wühlen, er holte eine Pinzette heraus und versucht dieses Teil zu fassen. Ja er hatte es, vorsichtig zog er es nach oben seine Neugier übermannte den Schmerz und mit einem Ruck riss er es hinaus. Er zog zusätzlich einen Fetzen Fleisch mit heraus und da konnte er den Schmerz nicht mehr unterdrücken, ein Schrei schepperte durch die Wohnung. Dann legte er es vorsichtig auf die Fliesen, welche sein Bad schmückten, er konnte nicht wirklich erkennen was es war oder woraus es bestand das Einzige was er mitbekam war das es weiß war und glänzte. Noch, bevor er diesen Gedanken beenden konnte, holte ihn der Schmerz wieder ein. Er nahm eine Rolle Binde aus dem Verbandskasten und Verband sich seinen Arm so straff er nur konnte. Die Blutung hatte mittlerweile etwas nachgelassen, aber sein Arm puckerte weiter vor Schmerzen. Am Ende klebte er die Binde mit einem Stück Pflaster zusammen. Dann stand er auf von der Abenteuerlust und der Hoffnung endlich einen Beweis, für das Auferstehen von Toten zu finden, getrieben. Er ging ins Wohnzimmer, an seinen Laptop, klappte diesen auf und dachte nach, vor seinen Augen dieses weiße etwas, was er aus seiner Wunde geangelt hatte. Er betrachtete es genauer, an einem Ende war es Spitz an dem anderen gezackt, als wenn es irgendwo abgebrochen wäre. Dann plötzlich viel es ihm wie Schuppen aus den Haaren, es musste eine Kralle von dieser verfluchten Katze gewesen sein. Sofort sprang er auf und wollte diese Kralle untersuchen. An seinem Chemietisch angekommen, gab er die Kralle in ein Reagenzglas, ein paar Tropfen davon, ein paar Tropfen davon. Aber als er das Ergebniss sah, floh seine Begeisterung aus seinen Augen. Es war nichts besonderes, es war eine ganz normale Kralle, wie sie jede verfluchte Katze in dieser Stadt hatte. Diese Spur brachte ihn also nicht weiter, er schleppte sich zurück zu seinem Laptop und begann eifrig zu tippen, er versuchte alle Begriffe die nur im geringsten mit diesem Thema zu tun hatten. Über "tote Katzen leben" bis hin zu "Katzenfriedhof hier könnte ihre Katze liegen!"!!! Nichts, nicht ein Wort über irgendwelche Katzen die Menschen angreifen, mit dem Ziel ihnen womöglich das Lebenslicht auszublasen. Aber er gab nicht auf, Seite für Seite wühlte er sich durch dieses Netz von Werbung und leeren Versprechungen. Doch dann, fand er endlich etwas auf einer Seite auf die kein normaler Mensch je gekommen wäre. Er las voller Faszination jedes noch so kleine Detail, was dort auf der Seite stand und dann fand er einen Link: "Katzen Freund oder Feind der Menschen?". Ohne nur eine Sekunde zu zögern, klickte er auf den Link, langsam baute sich eine Seite auf. Man konnte einen Text sehen, die Buchstaben wurden immer klarer und klarer. Dann ein Bild, ihm stockte der Atem, er riss die Augen auf und schob seinen Kopf näher heran an den Monitor. Kein Zweifel er war sich sicher, das musste sie sein. Er sah ein Bild von der gleichen Katze wie er sie gefunden hatte, in der gleichen Position. Sein Herz raste vor Angst, er wusste nicht was ihm solche Angst bereitete es war schließlich nur ein Bild und es konnte ja auch alles nur ein großer Zufall sein. Doch das glaubte er nicht, er glaubte allgemein nicht das etwas Zufall war, er war der Meinung das alles vorherbestimmt ist. Dann nahm er sich den Text vor, um mehr über dieses Phänomen zu erfahren. Dort stand um genau zu sein:

Man sagt Katzen sind die besten Haustiere, die man sich Wünschen kann, weich, flauschig und nie aggressiv oder irgendwie bedrohlich. Sie sind nett zu Kindern, führen aber auch ihr eigenes Leben und lassen sich manchmal mehrere Tage nicht zu hause blicken. Doch diese Katze ist anders, wenn sie sie nie erblicken, sollten sie sich freuen, denn wenn sie sie je sehen, dann weiß sie was sie zu tun hat. Sie ist programmiert wie ein Roboter, zu töten egal was, egal wen. Wenn sie sie einmal gefunden hat, dann können sie nur noch beten, beten das sie noch lange leben, denn dieses Ungetüm kennt das Wort Schmerz nicht mal, was jede andere Katze in kleine Teile zerstückeln würde und sie quer über den Globus verteilen würde, das ist für sie wie ein Mückenstich. Das schlimmste ist aber, dass sie nicht Aufgeben wird, bis sie sie gefunden und zu Tode gequält hat.

Chris sah mit großen Augen auf seinen Bildschirm, er fasste das wie eine Todeserklärung, auf was auch verständlich war. Die Angst stand ihm in die Augen geschrieben, sein Herz schlug so laut, als wenn es jeden Moment seinen Körper zerfetzen und ein Eigenleben führen würde. Doch dann wurde ihm klar ,dass er eigentlich ja nichts zu verlieren hatte und er begann wieder eifrig zu klicken doch er fand nichts mehr. Er laß sich diesen Bericht über die Katze immer und immer wieder durch. Er wollte sich mit diesen paar Informationen nicht zu frieden geben. Dann entdeckte er etwas, was seine ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Sein Haus hätte hinter ihm abbrennen können, er hätte den Blick nicht gewendet. Klein am unteren Bildschirmrand stand etwas von einem Buch, es hieß " Das 2. Ich der Katzen!". Er wusste nicht was er davon halten sollte, aber er wusste, das er irgendwie an diesen Buch kommen musste. Er sprang von seinem Schreibtisch auf und der Stuhl flog hinter ihm weg. Er schnappte seine Jacke, das erst beste paar Schuhe, was er greifen konnte. Er zog seine Schuhe an, als wenn sein leben davon abhängen würde, was ja vielleicht auch gar nicht so abwegig war. Er hing sich seine Jacke über und lief los, als wenn ein ganzes Dorf voll wild gewordener Menschen hinter ihm her wäre. Draußen war es nass, die Luft war kalt und es regnete in Strömen. Doch das schien Chris nicht zu beeindrucken. Hastig setzte er einen Fuß vor den anderen, bei jedem Schritt rutschte er weg. Er wischte sich immer wieder mit seiner Hand den regen aus den Augen, was ihn jedoch nicht daran hinderte sein Tempo immer mehr zu erhöhen. Doch wo wollte er eigentlich hin? Chris hatte ein festes Ziel das war klar, er wusste genau, wo er abbiegen musste. Dann erreichte er sein Ziel, es war ein großes, altes, verfallenes Gebäude was Aussah, als wenn es im 2. Weltkrieg nicht nur eine Bombe abgekriegt hätte. Doch er lief unbehindert weiter Richtung Eingang. Diesen zierte in großes Schild darauf stand "Stadtbücherei". Die Buchstaben waren alt und verdreckt. Er riss die Tür auf und stolperte hinein. Ein Geruch von alten Büchern kam ihm entgegen. Überall standen Regale, welche gar kein ende zu schienen nehmen. Sie waren gut 2 Meter hoch und noch mit Büchern gefüllt, welche wahrscheinlich mehr Staub als Seiten hatten. Vereinzelt standen Leitern an den Regalen, damit man auch wirklich alles erreichte. Er ging zu einer der Angestellten und fragte nach dem Buch. Zuerst erntete er einige komische Blicke, wahrscheinlich wegen des etwas komischen Titels, doch dann begann die Frau es bereitwillig in ihren Computer einzutippen. Kurz kniff sie ihre Augen zusammen um die kleinen Buchstaben auf dem Monitor zu entziffern, dann sagte sie: "Regal 32, mehr kann ich ihnen leider nicht sagen, weil das Buch schon seit über 2 Jahren keiner mehr angekuckt hat. Diese Worte wurden von einem dreckigen Lachen begleitet, über welches sich Chris aber keine nähren Gedanken machte. Na dann wollen wir mal, dachte Chris und begann Regal 32 zu suchen.

Er sucht und suchte, doch es gab kein Regal 32. Er ging an Regal 31 vorbei und dann wäre er fast gegen eine Wand gelaufen. Aber bei Regal 31 war nicht nur die Bücherei zuende, sondern auch wahrscheinlich bald sein Leben. Es sei denn er würde dieses verfluchte Regal finden. Doch so schnell wollte er nicht Aufgeben, er ging bestimmt 20 mal an jedem Regal vorbei und kontrollierte ob er auch kein einziges vergessen hätte. Doch dann wurde es ihm zu blöd, er wollte die Frau finden die ihm etwas von Regal 32 erzählt hatte. Er lief durch diesen Dschungel von Büchern, als wenn er sich verirrt hätte. Dann als er endlich glaubte den Ausgang gefunden zu haben hörte, er wie eine alte, kratzige Stimme sagte. Die Bücherei ist nun zu verlassen, weil wir in wenigen Minuten schließen. Tausende Gedanken schossen Chris durch den Kopf. Sollte er hier bleiben und weiter dieses mysteriöse Regal suchen oder sollte er sich einfach damit abfinden, das sein Leben mit jungen 25 Jahren enden sollte. Ohne wirklich Erfahrungen, ohne wirkliche Erlebnisse, ohne wirklich je seine Bestimmung gefunden zu haben. Ein hartes und wildes NEIN, Vertrieb alle weiteren Gedanken aus seinem Kopf. Das kann es noch nicht gewesen sein, irgend etwas muss da noch sein, der Sinn des Lebens kann es doch nicht sein, von einer Katze in den Wahnsinn getrieben zu werden, damit sie einen anschließend qualvoll ermorden kann. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf fasste er einen Entschluss. Er würde hier bleiben er würde kämpfen bis zum Ende. Er verkroch sich schnell in einer dunklen Ecke zwischen hunderten von Büchern und hoffte das man ihn nicht finden würde. Er hörte wie sich die hochhackigen Schuhe der Frau langsam und schlürfend über den Boden bewegten. Ihre grauen hochgesteckten Haare wackelten bei jedem Schritt. Doch es schien sie nicht wirklich zu interessieren ob noch jemand hier war, sie war viel zu sehr mit dem Buch beschäftigt was sie las. Sie wendete immer nur kurz ihren Blick von dem Buch ab, um in die einzelnen Gänge zu gucken. Chris versuchte den Titel des Buches zu erkennen. Doch er konnte nur ein paar vereinzelte Buchstaben erkennen. Er konnte nur ein "ICH" und eine "2" erkennen doch er dacht nicht weiter über dieses Buch nach. Dann war die Frau hinten angekommen sie drehte sich auf dem Absatz und ging zurück. Dann verlor Chris sie aus dem Blick, was ihn nicht wirklich störte, weil er dieses alte Ungetüm ehe nicht länger betrachten wollte, jedenfalls nicht freiwillig. Er hörte nur noch ein paar Schritte und dann ging das Licht aus. Dunkelheit breitete sich aus. Ein fahles Licht fiel durch die Fenster und machte diesen Raum dadurch nicht unbedingt angenehmer, sondern eher geheimnisvoller und furchteinflößender. Doch das störte Chris nicht wirklich. Er wog sich in Erleichterung und kroch langsam aus seiner Ecke hoch. Ihm war gar nicht aufgefallen, das niemand diesen Raum verlassen haben konnte, weil die Tür nicht geöffnet wurde. Er trat aus er Reihe der Regale hervor. Sein Blick viel Richtung Tür. Wie festgewurzelt blieb er stehen, er riss die Augen auf, sein Herz raste, sein Blutdruck stieg ins unermessliche. Man hörte sein Herz in der Stille schlagen, er versucht das Krampfhaft zu unterdrücken, was ihm jetzt aber wahrscheinlich auch nicht mehr helfen würde. Im Eingang stand die alte Frau ihre alte Haut hing lappig herunter. Sie war grau, wahrscheinlich vor lauter Grisgrämigkeit und Gehässigkeit. Doch in ihrem Gesicht sah man nicht etwa Empörung oder Verwunderung, nein es war der blanke Hass, welcher sich mit einem dreckigen Lachen mischte. Sie sah aus, als wenn sie noch irgendein ASS im Ärmel hätte, sonst hätte sie nicht mit ihren gut 70 Jahren, so eine provokative Haltung gegenüber Chris eingenommen. Chris wartete auf irgendeine Reaktion. Würde sie jetzt gleich ein Gewehr hinter ihrem Rücken hervorziehen und wie ein in die enge getriebenes Tier um sich schießen? Oder würde sie mit harten Worten versuchen ihn aus der Bücherei zu vertreiben? Doch nichts dergleichen passierte. Dann begannen ihre Lippen sich zu bewegen und spuckten mit einem hasserfüllten Unterton folgende Worte aus: "Du erinnerst dich an die Website und an den Text den ich nur geschrieben habe, um dich hierher zu locken und dir endlich dein Lebenslicht auszublasen!". Dann plötzlich schallte ein Schmerzerfüllter Schrei durch den Raum, welcher Chris das Blut in den Adern gefrieren ließ. Dann begann etwas mit ihr zu passieren ihre Haut straffte sich und die Haare darauf begannen zu wachsen. Es sah aus, als wenn sie ein Fell bekam, was vielleicht auch der Wirklichkeit entsprach. Ihre Ohren wurden spitz und Haare sprossen buschig in ihrer Nähe. Ihr Oberkörper knickte nach vorne, sodass sie sich noch gerade mit den Armen abfangen konnte. Ihre Pupillen wuchsen bis sie das ganze Auge einnahmen. Ihre Füße und Hände veränderten sich in Pfoten aus denen spitze Krallen hinausfuhren. Aus ihrem Po schob sich ein buschiger Schwanz, welche sich bewegte, als wenn er ein Eigenleben führte. Ihre Nase schob sich nach innen und wurde breiter. Jetzt wuchs ihr Fell weiter und wurde weich und flauschig ganz im Gegensatz zu diesem Ungetüm was sich dort heranbildete. Dann verlor es an Größe und Chris konnte nichts mehr erkennen, nur noch einen kleinen Huckel, welcher sich unter dem Stoff der Klamotten der alten Frau vor Schmerzen krümmte. Dann hörte Chris ein fauchen und mit einem Satz sprang eine Katze hervor. Er erschrak bei ihrem Anblick, sie sah aus... er wollte diesen Gedanken aus Angst um sein Leben nicht beenden, doch sein Gehirn zwang ihn dazu. Sie sah aus wie die Katze die er diesen Morgen tot und gefroren gefunden hatte. Ihr schneeweißes Fell, welches mit hellbraunen Streifen überzogen war, ließ sie wie einen Schatten in dem fahlen Lichtpegeln des Mondlichts, was von draußen hinein viel, wirken. Ihre Ohren waren angelegt und sie nahm eine drohende Haltung ein. Das gefiel Chris gar nicht. Ihn packte die Angst, doch er wusste nicht wie er reagieren sollte. Sein Körper wäre in diesem Moment zu allen bereit gewesen, seine Muskeln waren wie Drahtseil gespannt. Tausende Gedanken quälten ihn, wie er am schnellsten und sichersten aus dieser tödlichen Situation hinauskam. Chris starrte die Katze immer noch wie besessen an, neben ihr lagen die Klamotten der alten Frau, welche ihm in dieser bedrohlichen Situation wirklich lieber gewesen wäre. Da passierte es, die Katze knickte ihre Beine ein, diese federten nach oben und sie schoss in seine Richtung. Chris versuchte auszuweichen stolperte dabei aber über seine eigenen Füße und fiel mit einem lauten Krachen zu Boden. Er wusste, wenn ihm jetzt nicht schnell eine grandiose Idee käme, würde sein Leben wahrscheinlich hier zwischen Stephen King und Karl May enden. Doch ein unbeschreiblicher Schmerz unterbrach diesen Gedanken. Er spürte wie sich ihre Krallen langsam und lustvoll in seine Brust borten. Ein Schmerz wie tausend Nadelstiche fuhr ihm durch den Körper. Voller Wut und Schmerz hob er seinen Arm und schleudert ihn in Richtung seines Angreifers, die Katze wich jedoch geschickt aus. Sie sprang nach oben und krallte sich an seinem Kopf fest. Ihre andere Pfote erreicht sein Ohr und krallte sich darin fest. Er fühlte wie das Blut durch seine Gehörgänge schoss. Ein heisses brennendes Gefühl, welches fast schlimmer war als diese tiefen Kratzspuren, welche seine Brust zierten. Chris versuchte erneut nach ihr zuschlagen und er erwischt sie. Mit einem Quieken flog sie von ihm weg, wobei sie ein paar Hautfetzen mitnahm. Sein Blick fuhr voller Angst durch den Raum, doch bevor er sie erblicken konnte merkte er nur noch wie seine Augen von etwas spitzen durchbohrt wurden und ihm etwas flüssiges über die Wange lief. Er war sich nicht sicher ob es die Überreste seiner Augen waren oder ob es das Blut war, welches sich über seinen ganzen Körper verteilt hatte. Er wusste nur eins, dieses Mistvieh hatte ihm gerade die Augen ausgekratzt und damit verhindert das er je wieder etwas sehen würde. Doch er war sich nicht mal sicher ob er das überhaupt überleben würde. Überall an seinem Körper klafften blutende Wunden. Er schlug mit seinen Armen wild um sich. Doch auch das half nicht, bevor er ihr auch nur einen Kratzer zufügen konnte merkte wie sie eine weitere Wunde in seinen Bauch riss. Er schrie auf vor Schmerz, doch es war noch lange nicht vorbei. Er merkte wie ihre Beine seinen Bauch verließen, doch das war nicht etwa ein Zeichen das sie Aufgeben würde nachdem sie ihm die Augen ausgekratzt, ihm Ratscher auf Bauch und Brust verpasst hatte und ein Ohr in kleine Teilchen zerstückelt hatte, nein jetzt holte sie zum Finalen Schlag aus. Er merkte wie sie an seinem Hinterkopf wieder landete und ihm tiefe Wunden riss. Das Blut schoss wie eine Fontäne hinaus. Seine Haare waren Blutgetränkt und hingen herunter. Er versuchte mit einem letzten Verzweifelten Schlag sein Leben zu retten. Doch er verfehlte die Katze um Meilen, diese sah das als Willkommen Gelegenheit und borte ihre Krallen tiefer in seinen Schädel. Er merkte wie er langsam die Kontrolle über seinen Körper verlor und wie er immer und immer schwächer wurde. Er sackte zusammen, vom Schmerz übermannt ließ er einen letzten Schrei los, welcher nur so von Hass erfüllte war für welchen er sein ganzes Leben lang nur die Zielscheibe gewesen war. Jetzt schrie er alles hinaus, er konnte und wollte nicht mehr weiter leben in dieser elenden voller Verrat, Ignoranz und Hass. "Vielleicht ist es ja besser so?!" dachte er. Dann wurde alles Schwarz um ihn herum. Sein Atem stoppte und sein Herz verweigerte jede weitere Tätigkeit. Einige Sekunden später stellten auch alle anderen Organe ihre Tätigkeit ein. Die Katze erlabte sich an seinen Überresten.

 

 

ENDE

 

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