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Karin Büchel

Das Wäldchen

Rezension © 2020 by Ute Spangenmacher
für BookOla.de

 

Broschiert: 224 Seiten
    Verlag: Lempertz Edition
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3960582943
    ISBN-13: 978-3960582946
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Kurzbeschreibung

Jenny erreichte keuchend die Haustür und wurde bereits von Mama erwartet. "Da seid ihr ja. Aber Moment: Wo ist denn Nora?"
Jenny druckste herum, schaute auf den Boden. "Die kommt mit dem Bus!"
"Was? Und du? Du bist alleine durch das Waldstück gelaufen? Alleine! Verdammt, Jenny, ich habe es euch verboten. Verboten! Du wartest hier und ich laufe jetzt Nora entgegen. Wenn wir zurück sind, reden wir weiter."
Mama warf sich ihre Strickjacke über die Schulter, schlüpfte hastig in ihre Schuhe, nahm eine kleine Taschenlampe und warf die Haustür hinter sich zu.
Jenny war allein.
Sie wartete.
Es kam ihr vor wie eine Ewigkeit, bis Mama schließlich keuchend und schweißgebadet zurückkam. Sie zitterte am ganzen Körper. Ihr Gesicht war fahl und verschwitzt. Ihre Tochter war nicht mehr an der Bushaltestelle gewesen.
Nora kam nie zu Hause an.

Ein Knochenfund in den Siegauen stellt die Beueler Polizei vor ein Rätsel.
Untersuchungen der Rechtsmedizin ergeben, dass es sich um menschliche Überreste handelt, die mindestens 20 Jahre alt sind. Kommissar Willi Wipperfürth verfolgt eine Spur, die ihn zu einem nicht aufgeklärten Vermisstenfall führt. Er setzt alle Hebel in Bewegung, um Licht ins Dunkel zu bringen.
Dabei sticht er in ein Wespennest und kann nicht verhindern, dass seine Ermittlungen Einfluss auf sein Privatleben haben.
Als dann auch noch ein alter Freund auftaucht und im Rhein eine Wasserleiche gefunden wird, gerät Wipperfürth an seine Belastungsgrenze.

Meine Meinung:

Ein Knochenfund, der ungelöste Fall eines verschwundenen Mädchens, die Beichte bei einem Pfarrer. Hier kommt so ziemlich alles zusammen. Eine Frau, die immer noch hofft, ihre Schwester könnte nach all den Jahren wieder auftauchen. Und dazu noch das skurrile Aufeinandertreffen verschiedener Zufälle. Und mittendrin Kommissar Willi Wipperfürth. Wobei es eigentlich auch nur ihm und seinen plötzlich wieder auftauchenden Freunden zu verdanken ist, dass der Fall tatsächlich gelöst werden kann. Eigentlich fast schon wieder zu viele Zufälle. Aber kann nicht genau das ab und an passieren? Die Knochen beweisen nur, dass es eine heranwachsende Frau war, die vor mindestens 20  Jahren getötet wurde. Also geht die Polizei alle Vermisstenakten durch und findet auch ein paar Fälle, die durchaus passen könnten. Allerdings haben sie auch keine weiteren Hinweise. Aber die kommen dann doch noch zufällig. Nur weil alte Freunde von Willi ihm etwas sagen wollen und seine Meinung dazu wissen wollen. Das beschert ihm immerhin ein paar sehr angenehme Stunden mit lecker Essen an verschiedenen Örtlichkeiten. Da lernt man also auch was über regionale Küche. Das ist immer gut. Und über die Gepflogenheiten in kleinen Kneipen in Vororten.

Alles in allem ein spannender Krimi. Auch wenn das Ende dann doch emotional sehr brutal wird. Und das obwohl alles schon 27 Jahre her ist. Aber allein die Vorstellung….

Ok. Da will ich nicht zuviel verraten. Nur soviel: die Geschichte nimmt eine Wendung, die man vielleicht befürchtet hat, aber gehofft hat, dass es doch ganz anders kommt.

Fazit:
Sehr spannend geschrieben mit absolut glaubwürdigen Charakteren.

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