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Martin Calsow

Quercher und das Seelenrasen

Rezension Copyright 2016 by Ute Spangenmacher
für bookola.de

Verlag: Grafit Verlag
Taschenbuch, 320 Seiten
ISBN: 9783894254704
€ 12,00 empf. VK-Preis
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Kurzbeschreibung

Die Familie der Pharmaerbin Nina Poschner wird massiv bedroht. Die Polizei vermutet das Motiv für die Übergriffe zunächst in Ninas Engagement, am See ein Internat für Migrantenkinder zu etablieren. Doch als der LKA-Beamte Max Quercher herausfindet, dass seine ehemalige Schulfreundin vor Jahren in Afrika dubiose Testreihen für ein Mittel gegen Cholera zu verantworten hatte und dafür den Tod von Menschen billigend in Kauf nahm, beginnt er, an Ninas edlen Motiven zu zweifeln. Allerdings steht auch seine eigene Glaubwürdigkeit auf dem Prüfstand, da er zunehmend an Wahnvorstellungen und Panikattacken leidet.

 

Meine Meinung

Klasse! Max Quercher ist schon „etwas“ schrullig. Hat ein Problem mit weiblichen Vorgesetzten und mit Frauen an sich kann er jetzt auch nicht so wirklich. Auch mit seinen Kollegen verbindet ihn jetzt nicht unbedingt eine tiefe Freundschaft. Aber er wird akzeptiert. Mit diesem Fall ändert sich für Quercher einiges. Auch in seinem Privatleben.
Denn irgendwie wird auch seine reiche Freundin in den Fall hineingezogen, da irgendjemand versucht, Quercher aus dem Rennen zu schubsen. Aber Quercher ist stur und verfolgt sein Ziel, egal was das für ihn bedeutet. Er wird suspendiert nachdem jemand seinen Cannabisvorrat mit einer Droge versetzt hat, die ihn völlig aus der Bahn wirft.

Fazit:

Das ganze ist sowohl spannend als auch witzig geschrieben. Seitenhiebe auf die bayerische Kommunalpolitik sind, nehme ich doch stark an, beabsichtigt. Vetternwirtschaft wird hier noch groß geschrieben und letztlich ist alles nur eine Frage des Geldes. Aber es geschehen viele Morde, davon einige, die auf den ersten Blick wie Suizid aussehen. Aber Quercher lässt sich nicht irreführen und ermittelt munter weiter.

Quercher ist so kauzig, dass man ihn einfach mögen muss. Das einzige, was ich etwas störend fand, war das irgendwie offene Ende.

 

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