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Stephen King
Schwarz
Der Dunkle Turm 1

 schwarz

Rezension von Wörterschmied für kingwiki.de

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Inhalt

Im ersten Band von Stephen Kings epischer Fantasyserie durchstreift Roland, der letzte Revolvermann, auf der Suche nach dem mysteriösen Dunklen Turm eine sterbende Welt.


Stephen Kings DER DUNKLE TURM gehört zu den ambitioniertesten und umfangreichsten Werken eines der berühmtesten Autoren der Welt. Jetzt kommt diese Geschichte auch endlich auf die große Leinwand, in den Hauptrollen Idris Elba und Matthew McConaughey.

Rezension

Der erste Teil der Dunklen Turm Saga ist für mich mehr als alle anderen sechs Bände eine Einzelepisode. Zwar fehlt es ihm dadurch hin und wieder an der besonderen Bindung zu den Charakteren (in Teil VII: Der Turm reagiert man ganz anders auf den Tod gewisser Jungen), allerdings ist der Einstieg einfacher als bei den Nachfolgebänden. Mit: "Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste und der Revolvermann folgte ihm." schafft Stephen King einen unglaublich brillanten Einstieg in die Geschichte. Erst als nach dem Massaker in Tull das erste Mal Ruhe in den Roman einkehrt, stellt man fest, dass sich das Buch nicht so leicht aus der Hand legen lässt wie anfangs erwartet. Der Einstieg in den Roman gleicht dem Durchtreten einer unsichtbaren Tür: erst als das Schloss hinter einem zufällt, merkt man, dass man bereits drin ist. Keine langen Vorreden oder Erklärungsnöte, keine Was-bisher-geschah-Kanonaden, keine langen Ladebalken, die bei 98,7% mit dem unerwarteten Fehler 19 wieder abbrechen. Leider legt man das Buch nach dem Leser allzu leicht wieder aus der Hand, der Zauber verfliegt mit den letzten Worten auf dem Golgatha. Wer nicht sofort zu Teil II: Drei greift, wo für mich die eigentliche Handlung der Saga beginnt, läuft Gefahr für immer den Weg zum Turm zu verlieren. Eine unvergleichliche Köstlichkeit bleibt jedoch die Sprache, die man möglichst im Original lesen sollte. Roland Deschain ist der König der Desperados, die Wurzelbehandlung des Weltschmerzes schlechthin. Dialoge mit ihm sind wie Gift und Naschwerk zugleich, in ihnen steckt die Erfahrung eines Menschen, der in seinem Leben wirklich durch die Hölle und zurück gegangen ist. Kaum ein anderer Autor (Rowling hat es wenigstens versucht) als Stephen King wäre in der Lage, diese düstere Stimmung so glaubhaft und packend herüber zu bringen wie der König des Horrors. Und immer wieder: herrlicher Wortwitz und Humor so schwarz wie der deutsche Titel: eine Kaskade verschiedenster Emotionen werden beim Leser hervorgerufen, die von Schmunzeln über Lachen, von Nachdenken über Verzweifeln reichen und jeden Raum dazwischen ausfüllen!

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