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Stephen King
Mr. Mercedes
Rezension © 2014 by Gerald Schnellbach
Stephen King: Mr. Mercedes


Verlag Heyne Verlag
Originaltitel: Mr. Mercedes
Originalverlag: Scribner
Übersetzung: Bernhard Kleinschmidt
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 592 Seiten
ISBN: 978-3-453-26941-5
ca. € 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 32,90*
(* empf. VK-Preis)
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Kurzbeschreibung:

Ein Mercedes S 600 – »zwei Tonnen deutsche Ingenieurskunst« – rast in eine Menschenmenge. Es gibt viele Todesopfer, der Fahrer entkommt. Der Wagen wird später gefunden. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Clownsmaske, das Lenkrad ziert ein grinsender Smiley. Monate später meldet sich der Massenmörder und droht ein Inferno mit Tausenden Opfern an. Stephen King, der Meister des Schreckens, verschafft uns in Mr. Mercedes beunruhigende Einblicke in den Geist eines besessenen Mörders bar jeglichen Gewissens.

Eine wirtschaftlich geplagte Großstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte. Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt. Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus.


Meine Meinung:

Ein grauer Mercedes, so fängt Stephen Kings neuer Roman an, ein grauer Mercedes ist es, der in eine Schlange wartender Menschen fährt und ein Blutbad anrichtet. Trotz intensivster Bemühungen seitens der Polizei bleibt der Täter verschwunden. Monate ziehen ins Land und der ermittelnde Polizeibeamte William Hodges ist mittlerweile in Rente, als er plötzlich einen Brief vom „Mercedes-Killer“ erhält. Dieser will Hodges im Brief eigentlich nur verhöhnen und hofft ihn so in den Selbstmord zu treiben. Doch durch den Brief werden wieder alle Lebensgeister des „Detective i. R.“ mobilisiert und Hodges begibt sich mit zwei „Hilfsdetektiven“ auf die Spur des Killers. Mit mühsamer Recherchearbeit und in bester CSI Manier kommt das Trio Mr. Mercedes immer näher.

Fazit:

Ein King Roman, der mal wieder komplett ohne übernatürliche Elemente auskommt. Am Anfang ein wenig schleppend, nimmt der Roman von Seite zu Seite Fahrt auf und spätestens ab Mitte des Buchs möchte man selbiges nicht mehr aus der Hand legen. King versucht sich hier in einem von ihm bisher kaum berührten Metier, dem des klassischen Thrillers. Auch wenn es sowohl bessere King-Bücher als auch bessere Thriller gibt, kann man das Resultat durchaus als gelungen bezeichnen. Vor allem durch Kings großartiges erzählerisches Talent einem das Gelesene bildlich vorstellbar zu machen. Bei den Protagonisten, allen voran Hodges und Brady, dem Mercedes Killer, hat King wieder großartige Charaktere erschaffen, die kaum besser darzustellen sind. Was seine Beschreibungen und Figuren betrifft, ist und bleibt King seit Jahren auf einem gleichbleibend hohen und kaum noch steigerungsfähigem Niveau. Die Story selbst liest sich recht flüssig und rast, vor allem im letzten Drittel, nur so dahin.

Ich bin etwas unschlüssig, ob ich „mehr davon“ zu King sagen würde. Dieser selbst ist da aber wohl genau dieser Meinung, denn allem Anschein nach wird es noch zwei weitere Bücher geben, in denen einige der Charaktere wieder vorkommen sollen. Buch zwei dieser Trilogie trägt den Arbeitstitel „Finders Keepers“ und soll 2015 in den Staaten erscheinen.

 

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