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Stefan Burban

Battletech
Blutige Jagd

Rezension © 2017 by Martin Wagner für BookOla.de
blutige jagd
Titel: Blutige Jagd
Reihe: Battletch
Band: 33
Art: Roman, Genre: Sciencefiction
Sprache: Deutsch
Verlag: Ulisses Spiele
Publikationsjahr: 2016
Autor: Stefan Burban
Titelbild: Karsten Schreurs und Nadine Schäkel
Umfang: 396 Seiten
Bindung: Softcover
Preis: 12,95 €

Kurzbeschreibung

Mit der Schlacht um Tharkad endet der Bürgerkrieg, der die Bevölkerung des Vereinigten Commonwealth jahrelang entzweit hat. Doch für einige ist der Krieg noch lange nicht vorbei.
Oberstleutnant Hans Grüner, einer der Drahtzieher des Angriffs auf Arc-Royal, gelingt es mit einigen Getreuen in letzter Sekunde aus dem belagerten Tharkad City zu fliehen. Er setzt sich in die Peripherie ab, um dort sein eigenes kleines Königreich zu errichten.
Doch die Kell Hounds vergessen nicht – und sie vergeben nicht. Eine gemischte Einsatztruppe aus Söldnern und ihren Verbündeten von den Exilwölfen wird entsandt, um Grüner seiner gerechten Strafe zuzuführen.
Doch dieser ist auf derlei Überraschungen bestens vorbereitet …

Meine Meinung:

Unendliche Weiten bieten unendliche viele Möglichkeiten für Autoren, ihre Ideen in Romanform umzusetzen. Selbst in einer vorgegebenen Reihe finden sich Nischen und riesige weiße Flecken, die ein Autor nutzen kann, um seine Sicht auf das Universum, in dem die Reihe spielt, und seine Protagonisten und Antagonisten dort handeln zu lassen. In diesem Fall handelt es sich um das Battletech-Universum, in dem riesige Mechs, gesteuert von wagemutigen Piloten, und konventionelle Armeen Schlachten und Kriege um ganze Sternensysteme führen.

Stefan Burbans „Blutige Jagd“, erschienen bei Ulisses Spiele, erzählt die Geschichte, die in „Sturm auf Arc-Royal“ ihren Anfang nahm, zu Ende. Der Bürgerkrieg ist vorbei und doch haben einige Beteiligte noch Rechnungen offen. Unter anderem sind das die Kell Hounds und die Exilwölfe auf der einen Seite und Hans Grüner auf der anderen Seite. Da trifft es sich gut, dass erstere Gruppe den Auftrag erhält Hans Grüner und seine Verbündeten zu verfolgen und endgültig zur Strecke zu bringen.

Mit etwas Vorsprung kann Grüner dem ersten Angriff entgehen und sich auf einen Planeten in der Peripherie zurückziehen. Ohne zu zögern starten die beiden Gruppen um Kevlin Connors und Daniel Sunder einen Angriff und genau damit beginnt alles schief zu gehen. Auf Aufklärung wurde nämlich verzichtet und Grüner hatte deutlich mehr Zeit, als man angenommen hatte. Der Angriff scheitert nach kurzer Zeit und die Söldner und die Exilwölfe sind auf einem fremden Planeten ohne  Verbündete und getrennt voneinander schnell damit beschäftigt zu überleben. Zum Glück hat Grüner auf dem Planeten nicht nur Freunde und schnell werden dessen Feinde zu Verbündeten. Die Frage ist nur, kann man diesen Verbündeten trauen und trauen sie unseren Protagonisten? Und wie sehr kann sich Grüner auf seine eigenen Leute verlassen?

Viele Fragen und auf alle finden wir im Buch Antworten. Dabei legte der Autor wieder viel wert auf die Beschreibungen der Schlachten, Kämpfe und kleineren Auseinandersetzungen. Daneben gibt es diesmal aber auch wieder diplomatische Episoden und gelungene verbale Auseinandersetzungen. Die Entwicklung der Protagonisten und Antagonisten gelingt sehr gut und zusammen mit den oben bereits erwähnten tollen Beschreibungen entwickelt sich eine tolle Spannungskurve. Das Buch wäre insgesamt vielleicht noch besser, wenn auch ein komplett anderes, wenn nicht gleich zu Beginn die Protagonisten auf die Aufklärung verzichtet hätten. Im vorigen Band wäre ihnen das nicht passiert, und deshalb sehe ich hier einen deutlichen Bruch. Da das Buch aber ansonsten aber trotzdem überzeugen kann und man auch nicht weiß, was den Protagonisten alles dazwischen passiert ist, kann man hier beide Augen zudrücken.  Lektorat, Layout und Verarbeitung kann man übrigens wieder einmal nur loben.

Fazit:

„Blutige Jagd“ ist, nach einem kleinen Bruch am Anfang des Bandes, die gelungene Fortsetzung von „Sturm auf Arc-Royal“. Die Protagonisten und Antagonisten liefern sich dabei tolle Kämpfe aber auch tolle Wortgefechte. Alles handwerkliche, sowohl auf Autorenseite als auch auf Verlagsseite, ist hervorragend. Da bleibt nur zu sagen: Mehr davon!

448 Seiten € 9,99 [D]
Übersetzung: Uta Hege
Broschur
€ 9,99 [D], € 10,30 [A], sFr 13,90
ISBN-13: 9783548284620
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