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Stefan Burban

Battletech
Sturm auf Arc Royal

Rezension © 2017 by Martin Wagner für BookOla.de
Titel: Sturm auf Arc Royal
Reihe: Battletch - Bürgerkrieg
Band: 23
Art: Roman, Genre: Sciencefiction
Sprache: Deutsch
Verlag: Ulisses Spiele
Publikationsjahr: 2013
Autor: Stefan Burban
Titelbild: Karsten Schreurs
Umschlaggestaltung: Ralf Berszuck
Umfang: 312 Seiten
Bindung: Softcover
Preis: 11,95 €

Kurzbeschreibung

Der brutale Bürgerkrieg zerreißt das Vereinigte Commonwealth mit unverminderter Härte. Einzig der für neutral erklärte Arc-Royal-Defensivkordon bleibt von den gewaltigen Verwüstungen verschont. Dies ändert sich schlagartig als Generalmajor Johann Steiner, ein entfernter Cousin der herrschenden Archon, sich entschließt, den Kordon wieder ins lyranische Gebiet einzugliedern.
Doch auf Arc-Royal stehen nur wenige Truppen der Kell Hounds und Exilwölfe bereit, um sich der Invasion entgegenzustellen. Und die ungleichen Verbündeten würden sich lieber gegenseitig an die Kehle gehen, als den Feind zu schlagen.

 

Meine Meinung:

Riesige Kampfkolosse aus Metall, Stahl und anderen Legierungen, ausgestattet mit Laserwaffen, Raketenwerfern und noch gefährlicheren Waffen, gesteuert von Menschen. Ein Blick in die Zukunft oder doch nur Sciencefiction? Wer weiß das schon? Ist auch egal, denn diese Zusammensetzung bietet jede Menge Stoff für Spiele, Filme und Romane. Mein erster Kontakt mit den stählernen Riesen, auch Mechs genannt, war das Spiel Battletech, ein Spiel, in dem man die Miniatur eines solchen Mechs über ein Spielfeld mit sechseckigen Feldern gegen einen oder mehrere andere Mechs antreten lässt und der Würfel den Ausgang des Kampfes mitentscheidet. Der zweite Kontakt waren die Romane über die Welt des Spiels.

Genau einen solchem Roman durfte ich nun, Jahre später, wieder einmal in den Händen halten, lesen und rezensieren. Es handelt sich um den Roman „Sturm auf Arc-Royal“ aus der Reihe Battletech – Bürgerkrieg, der von Ulisses Spiele veröffentlicht wurde. Handelt es sich im Normalfall bei Battletech-Romanen um eine Übersetzung, durfte in diesem Fall Stefan Burban dem deutschen Publikum seine Sicht auf die Welt des Spiels näherbringen. „Sturm auf Arc-Royal“ entführt den Leser an den neutralen Ort Arc-Royal, der einem, mitten im Bürgerkrieg, der im lyranischen Reich tobt, wie ein Ort der Ruhe vorkommt.

Mit dieser Ruhe ist es allerdings vorbei, als ein entfernter Verwandter des herrschenden Archon eigenmächtig die Eroberung des Defensivkordons anordnet und durchführt. Von diesem Angriff völlig überrascht müssen sich Clanner und Söldner, Kell Hounds und Exilwölfe, die sich eigentlich auf den Tod nicht ausstehen können, gemeinsam gegen den schier übermächtigen Feind stellen. Angeführt werden die Verteidiger des Kordons von Kevlin Connors und Daniel Sunder. Ersterer ist ein heißblütiger Draufgänger, letztere ein taktischer Meister. Keine leichten Gegner für Johann Steiner und dessen Untergebene. Insbesondere, weil genau diesen beiden Anführer die erste Welle des Angriffs gemeinsam mit einigen Mechs und Panzern überlebt haben. Für die Verbündeten wider Willen, beginnt ein gemeinsamer Kampf ums Überleben, der es in sich hat. Denn nicht alle Verbündeten sind ehrlich und die Untergebenen von Johann Steiner sind auch nicht dumm. Bis es zur entscheidenden Auseinandersetzung kommt, werden viele Mechs geschrottet und viele Menschen getötet.

Die Story ist gut, unterhaltsam und spannend, die Protagonisten und Antagonisten sind aber noch besser und könnten den Roman auch tragen, wenn die Story nicht so gut wäre. Kevlin und Daniel sind von Beginn an runde Charaktere und sie entwickeln sich beide stimmig weiter. Ihre Persönlichkeit, inklusive des gesellschaftlichen Hintergrunds ihrer Herkunft, Erziehung und Einstellung ist perfekt dargestellt. Auch die Protagonisten, geben einiges her. Steiner aber vor allem sein wichtigster Untergebener Grüner sorgen für viele Hassmomente. So soll es sein. Besonders gelungen sind auch die Kampfszenen. Dabei ist es egal, ob sich Mechs miteinander messen oder genetisch verbesserte Menschen sich in den Kampf stürzen. Kampfbeschreibungen liegen dem Autoren einfach. Machen wir es kurz, mein ersten Battletech-Roman nach langer Zeit konnte mich absolut zufriedenstellen.

 

Fazit:

Stefan Burban kann Battletech! Er kann sich in die Gedankenwelt von Clannern hineinversetzen und in deren Gegenparts. Seine Protagonisten und Antagonisten starten als runde Charaktere und entwickeln sich stimmig fort. Die Geschichte ist spannend geschrieben und gerade die Kampfszenen reißen mit. Alles richtig gemacht und genau deshalb freue ich mich so auf Stefan Burbans nächsten Roman im Battletech-Universum.

 

448 Seiten € 9,99 [D]
Übersetzung: Uta Hege
Broschur
€ 9,99 [D], € 10,30 [A], sFr 13,90
ISBN-13: 9783548284620
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