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Janet Clark
Black Memory
Rezension © 2017 by Klaus Spangenmacher
für BookOla.de
Verlag: Heyne
384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN 978-3-453-41833-2
Klappenbroschur
€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90*
(* empfohlener Verkaufspreis)

Kurzbeschreibung

Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

Meine Meinung:

Janet Clark begeistert wieder mit ihrem spannenden, flüssigen und ansprechendem Schreibstil, der durch die kurzen Kapitel auch für ein angenehm hohes Tempo der Story sorgt. Durch die Erzählung aus der Ich-Perspektive kann man sich schnell in die Psyche der Ärztin Clare hineinfühlen und kann fast spüren, wie sie mit ihrer teilweisen Amnesie umzugehen versucht und sich scheinbar mit dem Vergraben der Erinnerungen selbst zu schützen versucht. Gerade am Anfang schildert Janet Clark das Erwachen von Clare mit einer für mich unglaublichen Eindringlichkeit, bei der man deren aufkeimende Angst bezüglich ihres vergessenen Lebens förmlich am eigenen Leib spüren und miterleben kann.
Clare wird von ihrem Mann wieder zurück nach hause geholt und von diesem Zeitpunkt an weiss sie nicht mehr, wem sie glauben soll, wobei für sie immer wichtiger wird, was mit ihrer Tochter Bonnie passiert ist und welche besondere Begabung sie hat.
Doch wem kann sie noch trauen, wer belügt sie, kann sie ihren langsam zurückkehrenden Erinnerungen trauen? Gibt es überhaupt noch jemand, dem sie trauen kann? Kann sie sich selbst noch trauen?

Fazit:
Janet Clark hat hier eine sachkundige Handlung mit einem nicht abreissenden Spannungsbogen geschaffen und auch für Laien nachvollziehbare Hinweise auf Bonnies Begabung gegeben, ohne sich in unverständlichen medizinischen Begriffen zu verlieren, die sowieso niemand verstehen würde.
Ich kann der Autorin nur für einige Stunden bestes Lesevergnügen danken.

 

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