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Kerstin Gier
Silber
Das erste Buch der Träume
Rezension © 2013 by Karina (BuchFluesterer) für BookOla.de

Kerstin Gier: Silber - Das erste Buch der Träume
Verlag: Fischer Verlag
ISBN: 978-3-8414-2105-0
Ab 14 Jahren
416 Seiten, gebunden
FISCHER FJB
ISBN 978-3-8414-2105-0
Preis € (D) 18,99    | € (A) 19,60 | SFR 27,50

Kurzbeschreibung
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil …
Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …

Meine Meinung:
Ich habe bereits die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier gelesen und war begeistert. Nun hat Klaus von bookola.de es mir ermöglicht, auch das neue Buch von ihr zu lesen. Silber - das erste Buch der Träume. Alleine schon das Cover ist ein echter Hingucker. Auch die kleinen Verzierungen so mancher Seiten im Buch ist einfach traumhaft. Wobei wir ja auch schon beim Thema wären. Träume sind doch etwas wunderbares? Oder etwas nicht?
Liv, gebeutelt vom Schicksal, musste in ihrem Leben schon sehr oft umziehen. Nun jedoch sieht es so aus, als würden sie, ihre Schwester und ihre Mutter in Oxford sesshaft werden. Doch bereits am Flughafen, ändert sich der ganze Plan. Denn Livs Mutter will zu ihrem neuen Freund nach London ziehen. Der ist ja eher langweilig.
Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, mit Kerstin Giers unheimlich sympathischen und humorvollen Erzählstils. Denn eine kann sie ganz wunderbar und das ist Geschichten schreiben. Liv muss sich erstmal an ihr neues Leben gewöhnen und sich an der neuen Schule einleben. Ihre Ansprechperson, Persephone ist ja der Hammer. Wie nervig kann ein Mensch bitte sein. Doch sie führt sie nun mal in der Schule herum. Dort lernt sie gleich auch die Jungs kennen, die an der Schule der Schwarm schlecht hin sind. Das bringt uns auch gleich besser in die Geschichte hinein. Denn einer dieser besagten Jungs ist ihr neuer Stiefbruder Grayson.
Und Liv sieht die Gruppe in ihren Träumen. Sie beobachtet sie auf einem Friedhof. Das merkwürdige an der ganzen Sache ist, die Jungs wissen einige Dinge, die Liv ihnen in ihrem Traum erzählt hat. Aber das war doch ein Traum, also woher wissen sie diese Sachen? Oder war es doch kein Traum? Ein bißchen was kann ich ja verraten. Es ist ein Traum, und doch ist er real. Liv und auch die Jungs können sich gegenseitig in ihren Träumen besuchen.
Dazu muss sie aber durch den Korridor der Träume, der auch wunderschön beschrieben ist. Wie schön solltet ihr besser selber lesen. Kerstin Gier hat einen unglaublich flüssigen Stil zu schreiben. Man kann zügig lesen, ohne ständig nochmal nachlesen zu müssen, wie es oft bei ausschweifenden Schreibstilen anderer Autoren ist. Auch das Traumwandeln an sich, wird sehr gut beschrieben, man wandelt sozusagen mit Liv und anderen durch so manchen Traum.
Nach der Edelstein-Trilogie, muss ich ehrlich sagen, ging ich eher ohne Erwartung auf das Buch zu. Denn sonst wären sie am Ende noch zu hoch gewesen. Doch ich wurde von einer humorvollen und spannenden Geschichte empfangen. Wobei sie doch am Ende wieder einen Cliffhanger hat. Doch das sei dem Buch gegönnt, denn schließlich macht es das Warten noch spannender. Danke an Kerstin Gier, für ein Leseerlebnis der traumhaften Art. Denn schließlich begleiten uns Träume doch ein ganzes Leben.
In diesem Sinne wünschen ich euch ein Lesevergnügen der besonderen Art.

Bewertung:
Ich vergebe hierfür 4 von 5 Traumfängern

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