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Robin LaFevers

Grave Mercy

Die Novizin des Todes

Rezension © 2012 by Klaus Spangenmacher
für BookOla.de
Robin LaFevers: Grave MercyOriginaltitel: His Fair Assassin #1
Originalverlag: Houghton Mifflin
Übersetzung: Michaela Link
Ab 12 Jahren
Taschenbuch, 544 Seiten
ISBN: 978-3-570-40156-9
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90
CBJ Verlag
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Auftragsmörderin mit Herz

Die 17-jährige Ismae flüchtet vor einer Zwangsheirat und findet Zuflucht im Kloster von St. Mortain, wo die Schwestern noch den alten Gottheiten dienen. Doch um selbst ein neues Leben beginnen zu können, muss sie das Leben anderer zerstören: Der Gott des Todes hat ein Schicksal als Auftragsmörderin für sie vorgesehen …
Ismaes erster Auftrag führt sie an den Hof der bretonischen Herzogin, wo sie mit einem unlösbaren Gewissenskonflikt konfrontiert wird: Wie kann sie den Auftrag des Todes ausführen, wenn das Opfer ihr Herz gestohlen hat?

Meine Meinung:
Ein aussergewöhnlicher und faszinierender erster Teil einer Trilogie, der doch so ganz anders ist als man es von einem Fantasy Roman erwartet. Sein besonderer Reiz ist die Ansiedelung der Handlung im Frankreich des 15. Jahrhunderts in einem doch so ganz anderen fiktiven Europa. Der Beginn der Handlung ist ein Kloster, das Auftragsmörderinnen, also Assassinen, ausbildet. Die Protagonistin Ismae sollte von ihrem Vater an einen brutalen Mann zwangsverheiratet werden, konnte aber mit Hilfe einer Geheimorganisation von Kräuterhexen und Priestern noch in der Hochzeitsnacht davorbewahrt werden und kam auf Geheimwegen in das Kloster St. Mortain, wo sie von den Nonnen des Konvents auf ihren neuen Dienst für den Gott des Todes vorbereitet wird. Das besondere daran ist, dass die Novizinnen zu Attentäterinnen ausgebildet werden, um im Namen von Mortain für Gerechtigkeit zu sorgen. Und dies endet immer mit dem Tot des "Bösen". Damit es keine Fehler beim Erkennen des Opfers gibt, ist dieses immer an beliebiger Stelle mit dem Mal Mortains gekennzeichnet, dass aber niemand ausser den Töchtern des Todes sehen kann. Ismae ist am Anfang noch ein ziemlich naives junges Mädchen mit einem besonderen Talent in Bezug auf jegliche Art von Giften und hat auch eine gewisse Immunität. Sie macht aber im Laufe der Geschichte eine Wandlung zu einem Menschen durch, der nun auch sein eigenes Handeln und das Wesen des Todesgottes Mortain hinterfragt und sie lernt trotz der Angehörigkeit zum Kloster die Liebe kennen, was sie in einige Gewissenskonflikte treibt.

Fazit:
Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und schafft es auch die Nebencharaktere glaubwürdig herauszuarbeiten.
Auch wenn das Buch mit 550 Seiten recht dick ausgefallen ist, macht es Spaß der Geschichte zu folgen. Und ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren 2 Bände.


Robin LeFevers

Robin LeFevers © Rick Carter

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