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George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 09
Der Sohn des Greifen
Rezension © 2013 by Martin Wagner für BookOla.de
George R. R. Martin: Das Lied von Eis und Feuer 09 - Der Sohn des Greifen
Originaltitel: A Dance with Dragons
Book Five of A Song of Ice and Fire (1)
Originalverlag: Bantam, New York 2011
Übersetzung: Andreas Helweg
Karten: Franz Vohwinkel
Paperback, Klappenbroschur, 832 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3104-1
€ 16,00 [D] | € 16,50 [A] | CHF 23,50*
(* empf. VK-Preis)
Verlag: Penhaligon

Kurzbeschreibung
Der Kampf um den eisernen Thron geht weiter ... Die heißersehnte Fortsetzung des größten Epos unserer Zeit!

Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht …

Meine Meinung:
Warten auf die Folgebücher einer Reihe ist man ja gewohnt, insbesondere, wenn sich dabei um die Übersetzungen handelt. Wenn die Übersetzungen dann aber noch zweigeteilt werden, dann ist die Wartezeit umso länger und man verzweifelt als Leser. George R.R. Martin wurde mit „Write like the Wind“ bereits musikalisch genötigt schneller zu schreiben. Für die Übersetzer gilt dann wohl „Translate like the Wind“.

Schnell übersetzt wurde der bisher letzte erschienene Band der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe von George R.R. Martin ohne Frage, aber wieder einmal wird ein englisches Buch, „A Dance with Dragons“, zu zwei deutschen Büchern, dessen erster Teil den Titel „Der Sohn des Greifen“ trägt. Wie bereits im letzten Band und auch in der letzten Rezension versprochen, dreht sich in diesem Buch erst einmal alles um die Helden der Geschichte, die in den letzten Büchern außen vor gelassen worden waren, vor allen Dingen also um Tyrion, Daenerys und John Schnee, dem neuen Kommandanten der Nachtwache. Aber auch andere Figuren erleben Abenteuer und es werden einige neue Figuren vorgestellt. Letztere werden nach den vielen Opfern im letzten Band auch dringend benötigt.

Betrachten wir zuerst die großen Namen und fangen mit Tyrion an. Der hat, nachdem er seinen Vater und seine ehemalige Geliebte getötet hat die Flucht über die Meerenge angetreten und sich das Ziel gesetzt einer neuen Königin zu dienen, Daenerys. Auf seinem Weg begleitet er eine Söldnertruppe, die deutlich mehr ist, als sie zu sein scheint und als sich die wahren Namen offenbaren, zeigt sich, dass mehr mit dem Blut der Drachen überlebt haben, als man wusste.
Dieser Targaryen ist aber nur eine weitere Facette im komplizierten Leben von Daenerys, denn ihre Macht in Essos ist alles andere als gesichert, eine Untergrundorganisation hat ihre Soldaten als Opfer auserkoren und sind sehr erfolgreich. Gleichzeitig umwerben sie viele Verehrer und man merkt deutlich, dass die junge Königin dringend einen Berater benötigt, der das Spiel der Throne beherrscht.
In das Spiel der Throne wird auch John Schnee hineingezogen, denn nach Stannis Hilfe an der Mauer gegen die Wildlinge, fordert dieser die Hilfe der Nachtwache und das Blut von Königen. Dabei ist ihm und der Dienerin des Roten Gottes auch der König hinter der Mauer und sein Kind als Opfer recht. Doch auch hier ist nicht alles auf den ersten Blick zu erkennen und man merkt, dass John das Spiel der Könige lernt und einen mächtigen Verbündeten hat, der auch dafür sorgt, dass seine Schwester Arya, die er in Winterfell vermutet, zumindest eine Chance auf Befreiung bekommt.
Währenddessen sind seine Halbbrüder Rickon und Brandon bei der dreiäugigen Krähe angekommen und erkennen, dass hinter Legenden oft viel Wahrheit steckt. Für Brandon bedeutet das, endlich lernen zu können, seine Kräfte zu beherrschen.
Das Spiel der Throne muss derweil auch der Zwiebelritter spielen, dessen Schicksal in den letzten Büchern ja bereits offenbart wurde. Doch auch hier ist, zum Glück, nicht alles wie es scheint und das ist gut so, sowohl für ihn als auch für Stannis, dem er ein weiteres Mal ein absolut treuer Diener ist.

Eine tolle Fortsetzung der Reihe, in der endlich die anderen Figuren wieder in den Fokus der Geschichte kommen. Denn auch deren Geschichten haben es in sich und anstatt irgendwelche Geschichten innerhalb der Geschichte abzuschließen, werden neue Geschichten hinzugefügt und bei den bereits bestehenden werden Komplikationen eingeflochten. Es bleibt also spannend und das liegt auch an der gelungenen Übersetzung, bei der die bildgewaltige Sprache des Autoren gekonnt ins Deutsche übertragen werden konnte. Die restliche Ausstattung ist überzeugend wie in allen anderen Büchern und, man muss es einfach erwähnen, das Figurenverzeichnis wächst weiter.

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe, die Lust auf mehr macht. Denn die Geschichte, die Figuren und der Schreibstil überzeugen absolut. Zum Glück liegt der Folgeband schon bereit bei der Buchhandlung, denn man will sofort wissen wie es weitergeht.

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