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George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 03
Der Thron der Sieben Königreiche
Rezension © 2012 by Martin Wagner für BookOla.de
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Originaltitel: A Clash of Kings (Pages 1-332)
Originalverlag: Bantam Books
Übersetzung: Andreas Helweg
Paperback, 576 Seiten
ISBN: 978-3-442-26822-1
€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90
Verlag: Blanvalet

Kurzbeschreibung
Nach dem Tod seines Vaters ist es an dem erst fünfzehnjährigen Robb Stark, die Herrschaft über Winterfell und damit über den ganzen Norden von Westeros anzutreten. Robb kämpft noch um die Anerkennung und den Respekt seiner Untertanen, da bricht im Reich ein Bürgerkrieg aus. Für Robb stellt sich allerdings kaum die Frage, auf welcher Seite er kämpfen wird, denn der junge König Joffrey Baratheon hält seine Schwestern als Geisel. Und während das Reich zerbricht, wächst im eisigen Norden eine viel größere Gefahr heran …

Meine Meinung:
Es gibt und gab in den letzten Jahren viel zu viele Serien im Buchsektor. Von zweibändigen Werken, über Trilogien, bis hin zu Romanen mit mehr als 30 Bänden. Viele dieser Reihen haben Fans und verkaufen sich äußerst erfolgreich in mehreren Sprachen. Wenige dieser erfolgreichen Reihen werden in Filme oder Serien für das Fernsehen umgeschrieben. In den letzten Jahren waren das meistens Reihen, in denen Vampire vorkamen. Unter all den Reihen gibt es aber auch eine Fantasyreihe, die die Umwandlung geschafft hat und das obwohl die Reihe noch gar nicht zu Ende geschrieben ist.

Die Rede ist von George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer-Reihe, die in Deutschland in einer neuen überarbeiteten Ausgabe bei blanvalet erscheint. Die erste Staffel, die sich den ersten beiden Büchern der deutschen Ausgabe beschäftigt konnte im Fernsehen mit einigen Stars aufwarten und wahrscheinlich auch deshalb sieht man immer mehr Leute morgens oder abends im Zug mit den Büchern, denn die wollen natürlich alle wissen, wie es weitergeht. Der dritte Band der Reihe „Der Thron der sieben Königreiche“ erzählt die Geschichte um die Lennisters, Starks, Baratheons und Targaryen weiter und weicht dabei in einigen Teilen recht deutlich von der in Amerika bereits ausgestrahlten zweiten Staffel ab. Man darf also gespannt sein, wie die Starks auf den Tod des edlen Lord Eddard Stark reagieren, wie sich der neue König auf dem eisernen Thron gegen die Brüder seines Vaters zur Wehr setzt und wie sich Daenerys ohne ihren liebsten Khal Drogo aber mit ihren Drachen behaupten kann.

Es gibt also viele Brandherde und Stolz, Wut und Trauer scheinen die Herrschenden Westeros' von einer Katastrophe in die Nächste zu treiben. Robb Stark zögert zwar Königsmund direkt anzugreifen, weil er glaubt, dass seine beiden Schwestern dort als Geisel gehalten werden, mit den Lennisters, die sich ihm in den Weg stellen macht er aber kurzen Prozess. Er ist ganz seines Vaters Sohn und gewinnt eine Schlacht nach der anderen und mit der Gefangennahme des Königsmörders hat er eigentlich auch ein recht gutes Druckmittel in der Hand. Während er zögert, rüsten sich die Brüder des alten Königs zum Kampf und suchen unterschiedlichste Unterstützung. Der eine Ritter, der andere einen Gott. Beide scheinen bei der Wahl ihrer Verbündeten vieles richtig zu machen und gemeinsam wären sie wohl kaum zu besiegen. Über dem Meer macht sich Daenerys auf die Suche nach neuen Gefolgsleuten mit denen sie über das Meer segeln kann, um ihre Ansprüche auf den Thron, auf dem Jeoffrey gerade sitzt, geltend zu machen. Die Wüste ist aber alles andere als ein lebensfreundlicher Ort und nur der Wille sorgt dafür, dass sie und die ihren überleben Währenddessen braut sich hinter der Mauer ein Sturm zusammen und Jon Schnee macht sich mit den Männern der Mauer auf den mühsamen weg hinter der Mauer nach dem Rechten zu sehen.

Man sieht auf dem ersten Blick, dass jede Menge Spannung und jede Menge Action geboten wird. Viel zu schnell, aber doch mit einigen Überraschungen auf dem Weg versehen, endet das Buch und man will sofort weiterlesen. George R.R. Martin verstehe es eine tolle Welt mit Leben zu füllen und  ihm gelingt es auch, den Charakteren immer mehr Tiefe zu geben, so dass aus Antagonisten schnell Protagonisten werden können und umgekehrt, denn Verrat an Freunden kann man als Leser nur schwer verzeihen. An die übersetzten Namen der Städte und den Familien hat man sich mittlerweile gewöhnt und deshalb kann man darüber jetzt auch hinwegsehen. Band Drei macht, wie die anderen Bände vorher schon Lust auf viel mehr und gerade die Unterschiede zur Fernsehserie, machen die Lektüre zur Pflicht.

Fazit:
Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin geht mit „Der Thron der sieben Königreiche“ so weiter, wie er mit „Das Erbe von Winterfell“ aufgehört hat, nämlich brillant. Die Protagonisten werden immer besser und wer Protagonist oder Antagonist ist, kann sich von Seite zu Seite ändern. Band Drei verspricht viel für Band Vier, kann aber auch mit dem eigenen Inhalt überzeugen. Ein Muss für die Fans der Bücher und auch für die Fans der Fernsehserie, denn die Unterschiede sind deutlich.

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