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Brian Selznik
Die Entdeckung des Hugo Cabret
Rezension © 2011 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de

hugo_cabret
Originaltitel: The Invention of Hugo Cabret
Originalverlag: Scholastic
Übersetzung Uwe-Michael Gutzschhahn
Fotos / Illustrationen: Brian Selznick
Ab 10 Jahren
Taschenbuch, 544 Seiten
ISBN: 978-3-570-22118-1
€ 12,95 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90
Verlag: CBJ

Kurzbeschreibung

Hugo Cabret, seines Zeichens Waisenjunge, Dieb und Wächter der Uhren, lebt verborgen in den Gemäuern des Pariser Bahnhofs. Niemand weiß von ihm, dem Jungen, der alles im Blick behält und sich doch allen Blicken entzieht. Bis ein kühnes Mädchen und ihr bärbeißiger Großvater auf ihn aufmerksam werden. Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo so sorgsam hütet: seine geheime Existenz – und damit die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. Jene Dinge, die den Weg zu seinem wohl gehüteten faszinierenden Geheimnis weisen …

Meine Meinung:
Nachdem Hugos Vater beim Brand eines Museums ums Leben kam, ist er auf sich alleine gestellt und lebt daraufhin bei seinem Onkel Claude, der eine Wohnung in einem bahnhof hat und sich um die Uhren und sonstige kleiner Dinge kümmert. Dieser ist aber leider ein notorischer Trinker und zeigt kaum Interesse daran sich um Hugo zu kümmern. Als Claude eine Tages nicht mehr auftaucht, übernimmt Hugo heimlich dessen Arbeiten und es fällt auch tatsächlich keinem auf. Ganz nebenbei versucht er einen Maschinenmann zu reparieren, den er in einem Versteck gefunden hat. Da er die Lohnschecks von seinem Onkel Claude nicht einlösen kann, hält er sich mit kleinerem Diebstählen in den Bahnhofsgeschäften über Wasser und das Material, das er zur Reparatur der Bahnhofsuhren und natürlich auch des Maschinenmanns braucht, besorgt er sich in einem kleinen Spielwarenladen.
Dort lernt er dann auch Isabelle und ihren schrulliger Großvater Georges kennen. Und diese bringen die Lebensumstände von Hugo gewaltig ins Schwanken, bringen ihn aber auch bei seinem Maschinenmann immer wieder einen Schritt weiter, denn die Lebenswege der drei sind auf wunderbare Weise miteinander verwoben.

Fazit:
Ein wunderbares Buch, das durch das Konzept besticht, die Geschichte und die Illustrationen ganz stark miteinander zu verweben, denn die Bilder stellen nicht nur Szenen der Geschichte dar sondern erzählen Stücke auch die Geschichte weiter. Man sollte also tunlichst die Bilder nicht einfach so überblättern, sie sind für den Geschichtsfluss notwendig. Auch wenn dies das Gefühl erweckt, dass man im Lesefluss behindert wird, fand ich es am Ende doch sehr angenehm.
Übrigens gibt es, obwohl die Geschicht rein fiktiv ist, eine Internetseite, die sich mit dem mechanischen Mann beschäftigt. Dies rührt hauptsächlich von den Recherchen von Brian Selznick her, denn hier hat er sich inspirieren lassen.

Wertung
5 von 5 BookOla-Stars

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