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Ralf Isau 
Der verbotene Schlüssel
 
Rezension © 2011 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
Der verbotene Schlüssel

Ab 12 Jahren
Hardcover mit Schutzumschlag, 512 Seiten
ISBN: 978-3-570-13834-2
€ 18,99 [D] | € 19,60 [A] | CHF 29,90
Verlag: cbj

Kurzbeschreibung:
»Manche Dinge bleiben besser für immer unentdeckt.«
Nur kurz denkt die 14-jährige Sophia an diesen Rat, als sie das Erbe ihres geheimnisvollen Großvaters annimmt: Der alte Mann, den sie nie selbst gekannt hat, vermacht ihr eine komplexe kleine Maschine, die wie ein Uhrwerk voller Zahnrädchen und Halbkugeln aussieht. Und dazu einen Schlüssel – vor dem ein Brief des Großvaters eindringlich warnt. Der verbotene Schlüssel – Sophia kann ihm nicht widerstehen: Sie zieht das Uhrwerk auf und findet sich in einem bizarren, gefährlichen Reich wieder. Mekanis, das perfekte, gefühllose Land, erwacht durch sie zu neuem Leben. Und Sophia ist keineswegs allein: Theo, ein ebenso rätselhafter wie anziehender Junge, ist seit Jahrhunderten in dieser Welt gefangen. Und der dunkle Herrscher des fremden Reichs lauert mindestens ebenso lange auf die unheilvolle Chance, die Sophia ihm jetzt eröffnet.

  • Ein Schlüssel – eine fantastische Welt – und zwei Jugendliche im Kampf gegen ein uraltes Unheil
  • Ein Buch über die Macht der Fantasie und die Kraft der menschlichen Seele

Meine Meinung:
„Der verbotene Schlüssel“ basiert auf einer fantastischen Idee des Autors über die zehn fehlenden Tage im gregorianischen Kalender aus dem Jahr 1582 (dem 4. Oktober folgte direkt der 15. Oktober): könnte ein böser Beherrscher der Zeit diese Tage einfach gelöscht haben?
Isau springt in seinem Erzählstil durch die Jahrtausende und alles wird beherrscht durch das Ei und einer mechanischen Welt, die sich in einem Ei befindet. Sobald man das Ei (oder auch Weltuhr genannt) aufzieht bleibt unsere eigene Welt stehen und die mechanische Welt (Mekanis) stülpt sich nach aussen. Und dieses einfach und doch so komplizierte Konstrukt beherrscht alles und jeden (und den Leser).
Sophia aus unserer Gegenwartswelt und Theo aus einer fernen Vergangenheit, gefangen in dem Ei, müssen sich Oros, dem Herrscher der Zeit stellen. Er braucht sie, um Mekanis für immer nach aussen zu stülpen. Auf der Flucht vor ihm und seinen mechanischen Helfern landen sie letztendlich wieder in Berlin und er kommt ihnen immer näher.
In den Abschnitten, die in Mekanis spielen, wird sehr ausführlich auf Theos Vergangenheit eingegangen, während in der Jetztzeit einiges mehr an Action aufkommt und dem geneigten Leser so klar wird, wie sehr uns die Maschinen auch in unserer Wirklichkeit beherrschen.
Und ganz nebenbei erfahren wir dank der großartigen Recherchen von Ralf Isau viel interessante Fakten aus der Geschichte.

Fazit:
Fantastische Idee und spannend bis zum Schluß

Wertung:
5 von 5 Faberge-Eier

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