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Anonymus
Psycho Killer
Rezension © 2016 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de

DE: EUR 14,99
Übersetzung:  Thomas Schichtel
Originaltitel: The red Mohawk
Paperback, 335 Seiten
ISBN-13: 978-3-7857-6106-9
Ersterscheinung: 15.01.2015

Kurzbeschreibung
In der Kleinstadt B-Movie-Hell ermordet ein maskierter Killer einen Polizisten. Der Spezialagent Jack Munson wird aus dem Ruhestand geholt, um den Mörder zu jagen. Wie sich herausstellt, ist der Täter aus einer Irrenanstalt geflohen und in seiner Vergangenheit zur perfekten Killermaschine ausgebildet worden. Und nun begeht er ein Massaker nach dem anderen. Jack Munson stürzt sich in die Ermittlungen - in einer Stadt, in der anscheinend niemand die Wahrheit sagt. Und in der selbst der Killer nicht das ist, was er zu sein scheint ...

Meine Meinung:
Wer kennt sie nicht (naja, Splatter in Buchform ist schon was ganz spezielles), die Reihe des Autors Anonymus rund um Bourbon Kid, Vampire, Zombies, Werwölfe und sonstige unangenehme Zeitgenossen. Die erste Reihe mit "Das Buch ohne Namen", "Das Buch ohne Staben", "Das Buch ohne Gnade" und das "Buch des Todes" sind eigentlich schon Kult, aber es soll nun mit dieser neuen Reihe weitergehen.
In B-Movie-Hell spielt nun eine neue Geschichte, bei der nun Gewalt, Gemetzel, Blutvergiessen und Korruption noch durch eine gewisse Portion Sex ergänzen, schliesslich spielt die Story zum Teil in einem Bordell, aber ohne die von der Buch...-Reihe gewohnten Horrorgestalten.
Schon der Name B-Movie-Hell ist für den Autor Ansporn sich kräftig mit vielen Filmzitaten und -anspielungen beliebt zu machen.
Die faszinierenste Rolle spielt für mich der irre Killer, der rote Irokese und die süße Hure Baby (da muss ich immer an Dirty Dancing denken).
Beim Lesen hat man neben dem genialen Splatter immer noch genug Spielraum für viele kräftige und laute Lacher, die einem aber durchaus mal im Halse stecken bleiben.
Der Spannungsbogen wird immer auf einem guten Niveau gehalten um nicht in einer unpassenden Normalität zu versinken. Tarantino würde sich die Finger nach der Story lecken, denn der Schreibstil ist immer noch gewohnt derb und man weiss auch nie, welche der neu auftauchenden Protagonisten wichtig sein könnten oder einfach nur zum sterben taugen.
Es ist aber wie immer zu betonen, dass der Stoff mindesten FSK 18 bekommen würde und Leser, die zart besaitet sind sollten die Finger davon lassen.
Werde mich jetzt sofort an den Folgeband "Drei Killer für ein Halleluja" machen, habe wieder Blut geleckt :-)

Wertung:
Dafür gibt es verdiente 5 von 5 Sternen

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