Cookies sind für die korrekte Funktionsweise einer Website wichtig. Um Ihnen eine angenehmere Erfahrung zu bieten, nutzen wir Cookies zum Speichern Ihrer Anmeldedaten, um für sichere Anmeldung zu sorgen, um statistische Daten zur Optimierung der Website-Funktionen zu erheben und um Ihnen Inhalt bereitzustellen, der auf Ihre Interessen zugeschnitten ist. Klicken Sie auf „Stimme zu und fortfahren“, um Cookies zu akzeptieren und direkt zur Website weiter zu navigieren.
Header1.jpg
Ange Guéro
Die Legende von Ayesha
Band 3. Pakt der Könige
Rezension © 2010 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
Die Legende von Ayesha: Pakt der Könige
Originaltitel. Ayesha
Originalverlag: Bragelonne
Übersetzung Maike Claußnitzer
Paperback,  352 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3061-7
€ 12,95 [D] | € 13,40 [A] | CHF 23,90
Verlag: Penhaligon
Über Ange Guéro
Ange ist eines der Pseudonyme, hinter denen sich ein überaus produktives und vielseitiges Autorenpaar verbirgt: Anne und Gérard Guéro. Unter diesem Namen haben sie seit 1990 die Texte zu zahlreichen Comics (darunter „Die Legende der Drachenritter”), Science-Fiction-Romane für Erwachsene und Jugendliche und zahlreiche Übersetzungen verfasst. Kurz und gut: Ange ist ein vielbeschäftigter Autor. Das ist auch kein Wunder, wenn man wie Ange vier Arme, zwei Herzen, vier Augen und – zumindest im Augenblick – nur eine Brille hat ...

Kurzbeschreibung

Marikani, die junge und beliebte Königin von Harabec ist eine Sklavin? Eine Niedere, aus dem Türkisvolk? Arekhs Welt bricht zusammen. Sie hat ihm zwar das Leben gerettet und ihn zu ihrem engsten Berater ernannt, und er hat sogar Gefühle für sie entwickelt. Aber er kann unmöglich bei einer Lügnerin aus dem Türkisvolk bleiben, die als Säugling heimlich gegen den Nachwuchs aus dem adligen Königshaus ausgetauscht wurde. Denn durch die Sternenkonstellation „Rune der Knechtschaft“ und die damit im Großreich tief verwurzelte Religion, ist dieses verdorbene Volk eindeutig dazu bestimmt als Sklaven zu dienen – gottgewollt! So ist Arekh verstört in die Wüstenstadt Salmyra geflohen. Noch weiß sonst niemand von Marikanis Geheimnis.
Eines Nachts schleichen sich Sklaven aus dem Bergwerk in die königlichen Gemächer und versuchen Marikani und ihren Mann Harrakin zu ermorden. Während Harrakin sich danach als Held feiern lässt, denn er hat alle Aufständischen umgebracht, grübelt Marikani, warum die Sklaven das getan haben. Kurzerhand begibt sie sich in das Bergwerk – und ist entsetzt: Unter unmenschlichen Bedingungen werden hunderte Familien des Türkisvolks zu Schwerstarbeit gezwungen, ohne jemals ans Tageslicht zu gelangen.
Währenddessen ist Arekh in Salymra zum Heeresführer ernannt worden und hält sich die neunjährige Non’iama als Sklavin. Obwohl sie eine Angehörige des Türkisvolks ist, erwärmt sie seine durch die Enttäuschung mit Marikani verhärmte Seele. Arekh bewundert das Kind und beginnt es tatsächlich in sein Herz zu schließen: Er fängt an, an der gottgewollten Unterordnung des Türkisvolks zu zweifeln und Marikani zu vergeben.
Aufgrund des Anschlags auf das Königspaar und überall aufkeimenden kleinen Rebellionen der Sklaven, wird ein Konzil aller Herrscher des Großreichs unter Führung des Seelenleser Laosimba einberufen – ausgerechnet in Salmyra. Dort treffen Marikani und Arekh aufeinander, sind jedoch machtlos gegenüber dem harten Urteil des Hohepriesters: Alle Sklaven des Großreichs sollen rituell gefoltert und geopfert werden – um einerseits ihre Frevel zu sühnen, aber auch, um die Götter zu bitten, den seit langem tobenden Unruhen zwischen den Völkern ein für alle mal ein Ende zu setzen.
Als letzten Ausweg erscheint es Marikani, ihrem Mann anzuvertrauen, dass sie selbst vom Türkisvolk abstammt. Aber auch in ihm wirkt die eingebläute Religion stärker als seine Liebe, und er verrät seine Frau an Laosimba. Als dieser Marikani gefoltert und in Ketten den Bewohnern von Salmyra präsentiert, heben einige der gebeugten Sklaven der Stadt ihren Kopf und rufen sie als ihre prophezeite Erlöserin an: „Ayesha!“ Die legendäre Göttin des Türkisvolks ist erschienen, um ihre Kinder von der ewigen Knechtschaft zu erlösen. Ein tosender Kampf bricht über Salmyra herein: Angehörige des Türkisvolks wehren sich, töten ihre Herren und zünden deren Villen an. Arekh gelingt es in dem blutigen Tumult Marikani zu befreien und mit Non’iama in die Wüste zu fliehen, doch haben sie weder genug Wasser, noch ein sicheres Ziel …

Meine Meinung:
Nachdem sich die Wege von Marikani und Arekh erst einmal getrennt hatten, steueren sie doch wieder in direktem Kurs aufeinander zu.
Am glaubwürdigsten in diesem Teil der Reihe ist die Schilderung des Schicksals des Türkisvolkes, welches im Großen und Ganzen besiegelt scheint, aber der Rest verliert sich etwas in der Brutalität des ausbrechenden Krieges.
Arekh geht in seinem Hass auf Marikani auf, die ihm ja den wahren Blick für die Dinge gegeben hat und er immer mehr von seiner Überzeugung von Herrschaft und Versklavung abrücken muss und er muss mitten in der Wüste erkenne, dass er der einzige ist, der das Türkisvolk noch retten kann.
Wird er den Kampf gegen seine Gefühle gewinnen und dir richtige Entscheidung treffen?
Das kann uns nur der letzte Band enthüllen...
Ich hoffe, dass das Autorenpaar uns ein ansprechenden Abschluß liefert.

Wertung:
3 von 5 BookOla-Runen :-)

Copyright 2018 by www.BookOla.de
Joomla templates by a4joomla