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Trudi Canavan
Das Zeitalter der Fünf 1
Priester

Rezension © 2010 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
Das Zeitalter der Fünf 1 - Priester

Originaltitel: Priestess of the White (Age of the Five 1)
Originalverlag: Orbit/Blanvalet
Übersetzung: Michaela Link
Ab 12 Jahren
Taschenbuch, Klappenbroschur, 832 Seiten
ISBN: 978-3-570-30432-7
€ 9,95 [D] | € 10,30 [A] | CHF 18,90
Verlag: cbt
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Kurzbeschreibung
Eine starke Heldin in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt: Helden, Götter und eine verbotene Liebe.

Die magisch begabte Auraya ist auserwählt, eine Priesterin der Weißen zu werden. Doch für diese Ehre muss sie alles hinter sich lassen, was ihr lieb und teuer ist: ihre Heimat, ihre Familie – und Leiard, den Traumweber. Dabei könnte sie gerade seine Hilfe dringend brauchen, als geheimnisvolle schwarze Magier ausschwärmen, die nur ein Ziel zu kennen scheinen: den Untergang des Weißen Ordens …

Meine Meinung:
Ich bin eigentlich sehr spät auf diese Trilogie gestossen. Zuerst hatte ich von Trudi Canavan die Bücher über die Gilde der Magier gelesen und danach wollte ich wissen, was diese Autorin noch so zu bieten hat. Und so stiess ich auf "Das Zeitalter der Fünf". Und es tat gut zu merken, dass Trudi Canavan hierbei etwas ganz anderes geschaffen hat und nicht einfach eine abgewandelte Kopie ihres ersten großen Erfolges geschrieben hat.
Dies fällt sogar an dem leicht veränderten Stil der Schreibart auf. Im ersten Augenblick stören zum Teil komplizierte Namen, die aber auch durch zum Schmunzeln anregende Nachnamen und auch die Kosenamen der verschiedenen Tiere wieder wett gemacht werden.
Das Buch startet mit drei verschieden Handlungsstränge. Einerseits wird der Weg von Auraya aufgezeigt, andererseits steigt man beim Volk der Siyee ein und erfährt einiges über deren Wesen und deren Entwicklung. Und als drittes wird der Weg der sehr alten und auch unsterblichen Hexe Emerahl beschrieben, der erst recht spät an die eigentliche Handlung anschliesst.

Die Protagonistin Auraya, die am Anfang noch ihre Mutter pflegt, wird von den fünf Göttern wieder erwarten als 5. Weiße (hiermit ist übrigens die Farbe gemeint) in Ithania erwählt und macht dadurch die Weißen komplett. Sie erlangt dadurch Unsterblichkeit und auch besondere Fähigkeiten. Dadurch muss sie aber ihre Freunde und Familie hinter sich lassen und in die Stadt Jarime, die Stadt der Weißen, ziehen. Vor allem der Abschied von ihrem Mentor und treuen Freund, dem Traumweber Leiard, schmerzt sie sehr.
Aber in Jarime stellt man sie vor ihre erste große Aufgabe, sie soll Verbündete für Nordithanien suchen und auch die Bündnisverhandlungen führen.
Mit dem Volk der Siyee kann sie auch ihren ersten Erfolg verbuchen und sie trifft auch wieder ihren früheren Mentor, zu dem sich so etwas wie Liebe entwickelt, die sie aber leugnen muss, da die Weißen das Volk der Traumweber als Heiden bezeichnen. Und hier lernt sie zum ersten Mal auch die kleine Fehler und Vorurteile der Weißen kennen, da sie verschiedene Ungläubige nicht akzeptieren wollen, aber die Götter sind dann doch etwas schlauer und akzeptieren auch bis zu einem gewissen Mass ihre Liebe zu dem Traumweber.

Fazit:
Am Anfang hat das Buch sicher einige Längen, die aber zum Aufbau der gesamten Geschichte durchaus nötig sind da alles recht ausführlich beschrieben wird. Aber danach bekommt das ganze genügend Fahrt um zu einer richtig guten Story zu werden. Die diversen Handlungsstränge werden gut zusammen geführt und sind stimmig. Man trifft auch auf einige magische Elemente, die man schon aus der Gilde der Magier kennt und so ist es nicht komplettes Neuland.
Das Ende ist recht offen und drängt dazu den nächsten Band zu lesen.

Wertung:
9 von 10 Fantasysternen

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