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Allison Brennan
Speak No Evil
Hass soll dich zerstören

Rezension © 2009 by Karen Bartel für BookOla.de
Speak No Evil

Originaltitel: Speak no evil
Originalverlag: Ballantine
Aus dem Amerikanischen von Sabine Schilasky
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten
ISBN: 978-3-453-35278-0
€ 8,95 [D] | € 9,20 [A] | CHF 16,90
Verlag: Diana

Kurzbeschreibung

Geheimnisse können tödlich sein

Wer immer sie getötet hat, muss sie gehasst haben, so brutal wurde die achtzehnjährige Angie ermordet. Detective Carina Kincaid verdächtigt den Exfreund des Mädchens, doch dieser beteuert seine Unschuld und bittet seinen älteren Bruder, Sheriff Nick Thomas, um Hilfe. Unwillig muss Carina mit ansehen, wie Nick sich einmischt. Als jedoch klar wird, dass der Killer bereits sein nächstes Opfer ins Visier genommen hat, nehmen die ungleichen Ermittler den Wettlauf gegen den Tod gemeinsam auf …

Der Auftakt zu einer neuen, hochspannenden Thrillertrilogie.

Meine Meinung:

In dem Thriller „Speak No Evil – Hass soll dich zerstören“ von Allison Brennan geht es um den Mord an einer jungen Frau, der der Grundstein für die weiteren Morde eines Serienkillers ist.

Angie Vance, 18 Jahre alt, wird ermordet und misshandelt am Strand von San Diego aufgefunden. Eingepackt in Plastiksäcke wurde sie dort einfach, wie Müll abgeladen. Detective Carina Kincaid und ihr Partner übernehmen den Fall und nach allem Anschein führen die Spuren direkt zu Steve Thomas, Angies Ex-Freund. Er war derjenige, der Angie als letztes gesehen hat und gegen den eine einstweilige Verfügung vorliegt, weil er Angie nachgestellt hat. Doch Steve plädiert auf seine Unschuld und bittet seinen Bruder Nick, einen Sheriff aus Montana, zu Hilfe. Er fängt an sich in die Ermittlungen der Detectives einzubringen, da er bereits Erfahrung mit einem Serienmörder gemacht hat.

Nach und nach kommen immer mehr Details über Angie und die damit verbundenen Zusammenhänge zu ihrem Mord heraus. Denn Angie war keinesfalls eine unschuldige Studentin. Sie hatte ein dunkles Geheimnis, das sie letztendlich ihr Leben kostete.

Während die Ermittlungen immer noch auf Steve Thomas fokussiert sind, denkt der Mörder keineswegs daran aufzuhören - im Gegenteil er will seine Technik noch perfektionieren und plant schon die nächsten Morde...

Dieses Buch ist echt der Wahnsinn! Ich habe schon einmal eins von Allison Brennan gelesen und war nicht ganz überzeugt, aber dieses Buch war wirklich großartig.

Es fängt gleich richtig fesselnd an, nämlich mit Angie Vance kurz vor ihrer Ermordung, als sie schon in der Gewalt des Täters ist. Fesselnd macht es außerdem, dass dieser Teil aus ihrer Sicht geschrieben ist. Diese Sichtweise hat mir gut gefallen, wie auch, dass es in dem Buch immer wieder einen Wechsel der Sichtweisen gab: Erzählt wurde von Carina, Steve, Nick und vor allem dem Mörder, was sehr interessant war. Es war spannend seine nächsten Schritte und gleichzeitig die laufenden Ermittlungen zu kennen. Das hat mir echt super gefallen.

Man erfährt auch viel über die psychologischen und vor allem die familiären Hintergründe des Mörders für seine Taten. Nach und nach erschließt sich die Identität des Mörder immer mehr und erst gegen Ende, als es dann auf ein gewaltiges Finale hinausläuft, zeigt er sich dem Leser zu erkennen. Auch, wenn das Finale spannend war, fand ich es persönlich leider nicht so wirklich fesselnd für den Leser, ich hätte es besser gefunden, wenn es mich mehr gepackt hätte.

Gut war auch, dass in diesem brutalen und grausamen Thriller Liebe im Spiel war. Das hat das Ganze etwas aufgelockert, aber ihm dennoch nicht die ganze Heftigkeit genommen. Außerdem wäre ich etwas enttäuscht gewesen, wenn diese Liebe nicht entflammt wäre, wie man schon zu Anfang vermuten kann.

Erschreckend, finde ich, wie der Täter sein Opfer durch klitzekleine Hinweise im Internet (Foto eines Tattoos, etc.) ausfindig macht. Das ist echt heftig, aber leider wahr und möglich.

Mein Fazit für dieses Buch lautet: UNBEDINGT lesen. Man bereut es wirklich nicht, weil man so gefangen ist von dem Buch, dass man einfach nicht mehr aufhören will. Wäre da nicht die Schule gewesen, hätte ich es in einem Haps verschlungen. Großes Lob an die Autorin! Mit diesem Buch, hat sie auf sich aufmerksam gemacht - und das bestimmt nicht nur bei mir.

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