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Zoran Drvenkar
sorry
Sorry
Ullstein Verlag 2009
(11. Februar 2009)
Hardcover: 400 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3550087721
ISBN-13: 978-3550087721

Rezension © 2009 by Karen Bartel für BookOla.de

In dem Thriller „Sorry“ von Zoran Drvenkar geht es um vier Freunde, die eine Opfer eines perfiden Spieles eines Mörders werden.

Die vier Freunde Kris, Wolf, Frauke und Tamara, die eine Agentur für Entschuldigungen gründen. Und damit eine echte Marktlücke gefunden haben. Sie verdienen für das Entschuldigen im Namen anderer sehr viel Geld.

Eines Tages meldet sich Lars Meybach bei ihnen. Er bittet sie sich im Namen seiner Firma bei der Witwe eines Kollegen zu entschuldigen, der auf einer Dienstreise verunglückt ist.

Doch als Wolf bei der genannten Adresse ankommt, findet er die Frau dort grausam ermordet auf: Sie wurde mit Nägeln an der Wand aufgehängt und ist verblutet. Lars Meybach meldet sich erneut bei der Agentur und erpresst sie: Ihr Auftrag ist es nun den Tatort zu säubern und die Leiche verschwinden zu lassen. Andernfalls tut er ihren Familien etwas an.

Die vier tun wie geheißen, doch Frauke lässt sie allein. Als sie die Tote in einem Waldstück vergraben wollen, bringen sie es nicht übers Herz und verstauen sie wieder in dem Kofferraum ihres Autos.

In einer Nacht- und Nebelaktion vergraben Wolf und Kris die Tote in dem Garten ihrer Villa. Franke ist außer sich, als sie das erfährt und geht zur Polizei. Doch als diese kommt um die Leiche zu bergen, ist in dem Grab nicht mehr als der Schlafsack in dem die Frau lag. Alle stehen vor einem Rätsel. Und dann kommt ein weiterer Auftrag von Meybach...

Mir hat dieses Buch super gut gefallen. Es ist sehr interessant und mitreißend, da man direkt angesprochen wird. Man selbst ist Lars Meybach, der Mörder. Wenn er im Buch vorkommt, ist man selbst der Handelnde: Du betäubst die Frau, du schlägst ihr die Nägel durch die Hände. Das ist eine total interessante und ungewöhnliche Schreibweise und hat mir echt gut gefallen, weil es mal etwas anderes ist und sich somit von anderen Büchern abhebt.

Das Buch ist zwar teilweise kompliziert zu lesen, weil man wirklich die ganze Zeit dranbleiben muss, weil die Sichtweisen, die Ereignisse, die Zeiten häufig wechseln, aber das ändert nichts an der Spannung und der Intensität.

Das Buch erzählt neben den Sichtweisen der vier Freunde und der von Lars Meybach auch noch die eines anderen großen Unbekannten, der ständig aus der Ich-Perspektive erzählt. Man will wissen, was er mit den Toten, Lars Meybach und den Freunden zu tun hat. Diese Spannung zieht sich über das ganze Buch, weil er erst gegen Ende aus seinem Schatten tritt und viele Lücken auffüllt.

Auch ist es interessant die Geschichte von Lars kennen zu lernen. Ihn und seinen Freund. Sundance & Butch. Man erfährt viel über seine Kindheit und die Motive für diese schrecklichen Morde. Eins kann ich schon verraten: Es ist erschreckend.

Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen, da es wirklich spannend, einzigartig und tiefgründig ist.

Volle Punktzahl für Zoran Drvenkar!

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