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Colin Forbes
Todeskette
Rezension © 2008 by Karen Bartel für BookOla.de
todeskette

Verlag: Heyne
Originaltitel: The Main Chance
Originalverlag: Simon & Schuster
Aus dem Englischen von Bertram J. Kirchmayr

ISBN: 978-3-453-01092-5
€ 19,95 [D] | € 20,60 [A] | SFr 34,90

 

Kurzbeschreibung

In dem Roman „Todeskette“ von Colin Forbe geht es um Calouste Doubenkian, einen reichen und zudem höchstgefährlichen Verbrecher, der die Main Chance Bank, eine private Bank in England, aufkaufen will. Um dies zu verhindern, will die Besitzerin der Bank, Bella Main, den Geheimdienstchef Tweed als Sicherheitschef für ihre Bank abwerben.

Doch schon auf dem ersten Weg zu Bella Main entgehen Tweed und seine Assistentin Paula Grey einem Mordanschlag. Calouste Doubenkian will um jeden Preis verhindern, dass Tweed sich der Bank annimmt. Dafür setzt er immer wieder Profikiller auf ihn an, die jedoch nie Erfolg haben und teilweise ihr Leben dafür lassen.
Kurz darauf wird Bella Main ermordet in ihrem Arbeitszimmer aufgefunden. Sie wurde von hinten mit einem Stacheldraht „erdrosselt“. Tweed übernimmt die Leitung dieses Falles und zieht mit seinem Team vorübergehend in Hengistbury Manor, dem Wohnsitz der Familie Main und Chance, ein. Jeder der Bewohner des Hauses könnte es gewesen sein. Tweed steht vor einem Rätsel. Und dann geschehen noch weitere Morde…

 

Meine Meinung:

Mir persönlich hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Das muss ich offen und ehrlich gestehen. Auch, wenn die Times Colin Forbes als „Meister des Agententhrillers“ betitelt, so muss ich sagen, dass Buch mich in keiner Weise gefesselt hat.

Forbes schreibt ziemlich nüchtern und ohne groß auszuschmücken. Wichtige Dinge, wie die eigentlich grausamen Morde, gehen in einer Zeile vonstatten und verlieren so ihre Wirkung. Unwichtige Dinge dagegen, wie das Outfit von Lavinia Main, das immer nur aus einem blauen Rock und einem weißen Rollkragenpullover besteht, werden mehrmals und ausgedehnt erwähnt.

Zudem sind die Methoden von Tweed und seinem Team mehr als fragwürdig: Sie verscharren die Leichen ihrer Gegner immer unter irgendwelchen Hecken oder lassen sie in tiefen Schluchten und Gruben verschwinden. Und um die korrupte Polizei im Ausland bei einer Verfolgungsjagd abzuhängen, haben sie plötzlich Spielzeug á la James Bond parat. Um die Polizisten endgültig loszuwerden, schubsen sie mit ihren Autos schwere Felsbrocken in die Schlucht herunter, in der diese sich befinden. Danach holen sie sich dann auch noch deren Waffen. Da denke ich mir dann nur noch: „Sag mal, geht‘s noch?“

Auch dafür, dass sie im Dunkeln tappen, fliegen ihnen dann die Lösungen immer sehr schnell zu.

Die Ereignisse im Buch sind vorhersehbar und die Figuren sowie die Handlungsorte und die Kleidung, stehen oft vor der Handlung, so dass man diese während dem Lesen nur mühsam verfolgen kann.

Hätte Forbes durch seinen Schreibstil die Figuren mehr gezeichnet und die Morde besser ausgeführt, wäre der Roman ganz passabel gewesen.

 

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