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Rita Mae Brown
Auf heißer Fährte

Rezension © 2009 by
Ute Spangenmacher für BookOla.de

Auf heißer Fährte

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Originaltitel: Hotspur
Übersetzung: Margarete Längsfeld
Verlag: Ullstein
ISBN-10: 3548269826
ISBN-13: 978-3548269825

Kurzbeschreibung Eines Morgens wird auf dem Gelände des Jefferson-Jagdvereins das Skelett einer seit Jahren verschwundenen Frau gefunden. Für Jane Arnold, die Vorsitzende des Vereins, ist es ab sofort mit der Ruhe vorbei, denn der Killer könnte aus den eigenen Reihen stammen. Wahrlich keine einfache Situation, aber Jane ist nicht bange, weiß sie doch schlaue Füchse, kluge Hunde und weise Eulen an ihrer Seite.

Meine Meinung:Obwohl der Teil mit den Tieren nicht wirklich ernst gemeint sein kann. Auch in diesem Roman dürfen wir wieder der ausgiebigen Konversation diverser Tierarten beiwohnen. In diesem Falle sind es Hunde, Füchse, Pferde, Eulen, eine Katze und zwei ausgeflippte Kühe, die dem ganzen wohl etwas humorvolles geben sollen, aber eigentlich vollkommen überflüssig sind. Die Vorsitzende wird im Roman meistens Sister genannt und scheint, wenn man der Erzählung folgt, in der Blüte ihres Lebens zu stehen. Sie ist dynamisch, mehr als aktiv und ist eine der schnellsten Reiterinnen im Verein. Nun gut, sie ist 71 Jahre alt, was mich während des Lesens doch stellenweise sehr irritierte. Nachdem nun also die Leiche einer Frau, vergraben auf dem Grundstück der Eltern der Toten, gefunden wurde, wird also erstmal die ganze Geschichte erzählt. Nola, so hieß die Tote, war wohl die mit Abstand schönste Frau im Ort und so ziemlich alle Männer lagen ihr zu Füßen und auch mit ihr im Bett. Auf einem Ball des Jagdvereins vor 20 Jahren wurde sie das letzte Mal gesehen und auch ihr damaliger Liebhaber war seit dem Tag verschwunden. Es wurde angenommen, dass sie entweder zusammen durchgebrannt sind oder Guy, der Liebhaber, Nola umgebracht hat und danach abgehauen ist.Durch den zufälligen Fund der skelettierten Leiche wurde etwas ausgelöst. Eines Nachts erhält Sister einen anonymen Anruf, in dem sie erfährt, wo die Leiche von Guy gefunden werden kann. Und tatsächlich findet die örtliche Polizei am nächsten Tag die Leiche ein einem Fluss. Nun wird Sister langsam klar, dass der Mörder aus dem Jagdverein stammen muss. Erst recht als ihr plötzlich klar wird, das sie die Stimme am Telefon erkannt hat und das dieser Mensch nun erschossen wurde. Darauf stellt sie dem Mörder eine Falle...So, weiter will ich nichts verraten. Aber nun zu meiner Meinung über den Roman: Das mich 71-jährige Super-Reiterinnen irritieren, bemerkte ich ja bereits. Warum auf dem Klappentext steht, dass die Tiere ihr zur Seite stehen, weiß ich leider auch nicht. Die Tiere unterhalten sich zwar untereinander, sind aber Sister in diesem Fall wenig behilflich. Was mich aber dabei noch mehr irritierte war, dass die Füchse so einen großen Spaß an der Jagd haben, dass sie sich vorher absprechen, wer sich denn nun zur Verfügung stellt. Auch plaudern Füchse und Jagdhunde untereinander, wenn sie sich treffen. Die Füchse laufen sogar zum Hundezwinger um den Hunden Informationen zukommen zu lassen. Und sie sitzen, gemeinsam mit Eulen, am Straßenrand und beobachten einen weinenden Mann in einem Auto und überlegen, ob sie ihm in irgendeiner Art und Weise helfen können. Also, ich habe nichts gegen Füchse und ich bezweifle auch garantiert nicht ihre Intelligenz, aber genau dieser Umstand bringt mich dazu, daran zu zweifeln. Ein Fuchs, der ständig vom Menschen gejagt wird, macht sich um einen seiner Peiniger Sorgen? Etwas unglaubwürdig, meine ich. Aber vielleicht sind ja Füchse in Amerika anders gestrickt als hierzulande.

Im großen und ganzen würde ich sagen: Der Anfang ist mir persönlich etwas zu langatmig und mit dem ganzen Jagdprozedere hätte frau auch nicht so ins Detail gehen müssen, aber was die spannende Seite des Romans angeht, ist es ein durchaus solider Krimi. Ich werde mich mit einem weiteren Roman dieser Reihe befassen, und wenn es nur ist, um herauszufinden, ob sich irgendetwas an den von mir bemängelten Stellen ändert. Ansonsten werde ich dann wohl wieder zu meinen heiß geliebten Katzen-Krimis von Rita Mae Brown zurückkehren.

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