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Feierliche Eröffnung
der Frankfurter
Buchmesse 2012

©Copyright 2012 by Karen Bartel für BookOla.de


"While you are sleeping" - unter diesem Titel präsentiert sich das diesjährige Gastland Neuseeland auf der Frankfurter Buchmesse. Die weite Reise aus einer anderen Zeitzone traten die Ehrengäste an, um ihre Literatur und Kultur auszustellen.
Zur Eröffnung waren Gäste aus beiden Ländern geladen. So trat der stellvertretende Premierminister Neuseelands Bill English und zwei Literaturgesandte seines Landes auf. Joy Cowley und Bill Manhire, beide selbst Autoren, gelang es nicht nur das Publikum zu informieren, sondern auch ein bisschen zu verzaubern. Sie nahmen sie mit auf eine gedankliche Reise in ihr Heimatland und führten sie in die Philosophie ihres Landes und die Erzähltradition neuseeländischer Schriftsteller ein. Ergänzt wurden ihre Vorträge, die eher eine Art Erzählung waren, von Bill English, der sich mehr auf die Geschichte des Landes fokussierte und einen Einblick in das kleine Land gab. Auch die deutschen Ehrengäste redeten von dem, was sie am Besten konnten. So eröffnete Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die Buchmesse mit einem Vortrag über den Wandel des Buchhandels, die Veränderung von stationären Buchläden hin zu Online-Buchhandlungen und die Notwendigkeit der Buchpreisbindung. Der Direktor der Frankfurter Buchmesse Jürgen Boos wählte seinen Fokus aus den festgelegten Themen der Buchmesse in diesem Jahr: Kinder und Jugendliche. Ganz in dem Stil von kindlicher Imagination und Kreativität beim Lesen wurde auch das Hintergrundbild gestaltet. Bei Jürgen Boos kamen auch die neuen Medien ins Spiel und wie sich die Literatur an diese anpasst. Mit den deutschen Politikern wurden dann auch Themen angesprochen, die über die Welt der Bücher hinausgehen. Oberbürgermeister Peter Feldmann rückte seine Stadt in den Mittelpunkt und thematisierte die Wichtigkeit und den Stellenwert von Handel und der Messe von der Vergangenheit bis heute. Vom eigentlichen Thema - Büchern und der Messe - entfernten sich dann der stellvertretende Hessische Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn und schließlich der Außenminister Deutschlands Dr. Guido Westerwelle und übten somit aus, was man wohl literarische Freiheit nennt. Was bei Westerwelle mit einem schönen Vortrag der Beziehung Deutschlands und Neuseelands, sowie seiner Leidenschaft für die Buchmesse anfing, endete schließlich weit abgedriftet vom eigentlichen Thema in den vier großen Schlagworten, die in einer politischen Rede heutzutage nicht fehlen dürfen: Klimawandel, Globalisierung, Schuldenkrise und die Rolle Europas. Das hätte nicht sein müssen, da alle Vorträge vor ihm und die erste Hälfte seines eigenen in vielfältiger Weise die Themen der diesjährigen Buchmesse darboten. Insgesamt reihten sich hier viele interessante Vorträge, die auf eine aussichtsreiche Buchmesse 2012 hoffen lassen.
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