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Es tut weh 

©2003 by Kandi

"Es tut so weh", sagte sie sich leise in das Kopfkissen weinend und dachte an die letzten Worte ihres Freundes. "Meinst du es kann so noch zwischen uns weiter gehen?", "Ich mach mir Sorgen um dich" und "Willst du wirklich so weiter machen?"

Natürlich möchte sie so weiter machen. Ja, es stimmte wirklich nicht alles zwischen den beiden, doch sie liebte ihn und war ihm fast ausgeliefert.

"Möchtest du etwas… Schluss machen?", fragte sie ihn und ihr Herz krampfte sich mit einem Mal zusammen sodass der Schmerz bis in die Fingerspitzen reichte… Sie wollte seine Antwort gar nicht hören… aber er konnte doch nicht einfach mit ihr… sie hatte doch gerade erst eine Hürde hinter sich.

"Nein, Liebste. Ich möchte nicht mit dir Schluss machen… ich möchte nur, dass sich etwas zwischen und verändert."

Nichts veränderte sich und wenige Tage später war es aus. Aus zwischen den zweien, die immer so glücklich miteinander waren - die erste Wunde entstand. Aus zwischen den zweien, die immer ein so wunderbares Paar bildeten - die erste Wunde wurde tiefer. Sie würde nicht so bald wieder einen neuen kennen lernen, keinen der sie so gut verstand und all ihre Fehler und Macken kannte - die zweite Wunde entstand knapp neben der ersten. Er war für immer fort und wollte nichts mehr als sie zu vergessen - die dritte tat besonders weh.

Schluss jetzt, hör endlich auf damit, sagte sie zu sich selbst, doch es musste noch eine zum Abschluss hin. Sie legte die Klinge zur Seite und schaute erschöpft in den Spiegel… Wieso? Fragte sie sich, doch sie wusste keine Antwort. Sie verließ das Badezimmer und hielt sich ein Taschentuch auf die Wunden an ihrem Arm. Das Taschentuch färbte sich nach Stunden immer noch mit Blut.

Sie hatte ihn nicht mehr und ihr Herz fühlte sich leer an. Sie glaube plötzlich nicht mehr an die wahre Liebe. Oder vielleicht verdrängte sie auch nur den Gedanken an die große wahre Liebe… da sie diese gerade verloren hatte.

Der Tag verging, der Abend verging. Die Gedanken an ihn wurden unerträglich. Ihr Herz schmerzte noch mehr als zuvor… Dieser unerträglicher Schmerz, der bis zu den Fingerspitzen ging und wieder zurück und wieder vor und wieder… das war zuviel. Die Gedanken quälten sie, der Schmerz quälte sie. Sie lief wieder ins Badezimmer, die Wunden hatten endlich aufgehört zu bluten. Nicht mehr lange. Sie zog die Klinge langsam und spürbar durch die gleiche Wunde von vorhin… Das Blut floss, sie fühlte sich erleichtert. Die Schmerzen im Herzen waren verschwunden, doch für wie lange? Und selbst die Risse in ihrem Herz und in ihrer Seele würden irgendwann verheilen, doch niemals die Wunden, die sie sich selber zugefügt hatte.

 

 

 

 

 

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