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John Grisham
touchdown
Touchdown
Heyne Buchverlag

Deutsche Erstausgabe
Originaltitel: Playing For Pizza
Aus dem Deutschen von Karsten Singelmann
352 Seiten

(D) 17,95 / €
ISBN 978-3453265912



Als sein Manager den Spielmacher und Quarterback Rick Dockery anruft, um ihm zu verkünden, dass eine Football-Mannschaft Interesse an ihm hat, traut dieser zunächst seinen Ohren nicht. Denn Dockery wird längst als größter Esel der Profiliga verspottet, nachdem es ihm gelungen ist, den eigentlich schon sicheren Sieg seines Teams (siebzehn zu null gegen die Broncos!) in kaum mehr als zehn Minuten durch Totalversagen zunichte zu machen. Dumm nur, dass die interessierte Mannschaft in einer italienischen Stadt namens Parma beheimatet ist, deren Namen Dockery noch nie gehört hat -- ebenso wenig wie die Währung, in der er bezahlt werden soll („Was ist ein Euro?“) oder die Sportlersprache, die man dort sprechen soll („Football ist da drüben Soccer“). Aber Dockery hat keine andere Wahl. Nicht nur, dass aufgebrachte Fans ihm nach dem Leben trachten: Es gibt da auch eine Cheerleaderin, die behauptet, von ihm schwanger zu sein. Also setzt sich Dockery in den Zug -- und steuert einem Abenteuer entgegen, mit dem er so nun wirklich nicht gerechnet hätte...

Der US-amerikanische Bestseller-Autor John Grisham hat sich bisher vor allem durch Thriller und Sachbüchern aus dem Gerichtsmilieu wie Die Jury, Die Begnadigung oder Der Gefangene einen Namen gemacht, aber sich im Kurzroman Der Coach bereits schon einmal aufs rasante Feld des Profisports begeben. In Touchdown nun kann er seine offensichtliche Liebe zu Italien und -- wieder einmal -- American Football ausleben.

Wie immer ist der Roman gut recherchiert. Die Parma Panthers gibt es wirklich, und um Hintergrundinformationen zu sammeln, hat sich der Autor mit dessen Coach und seinen (natürlich amerikanischen!) Top-Spielern beraten. Herausgekommen ist ein Roman mit einem heiteren, fast schon ironisch-satirischen Grundton, der souverän mit Klischees zu spielen weiß und einen liebenswerten Looser zum Star hat, der am Ende doch noch sein Glück zu finden scheint. So ist Touchdown tatsächlich eine Art literarischer Touch Down geworden. Wer nicht weiß, was das bedeutet, der sollte einfach das Glossar zu Football-Begriffen am Ende von Grishams Roman lesen.-- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
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