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Ann Patchet

Das Holländerhaus

Rezension © 2020 by Ute Spangenmacher
für BookOla.de

Broschiert: 400 Seiten
Originaltitel: The dutch house
Übersetzerin: Ulrike Thiesmeyer
    Verlag: Berlin Verlag im Piper Verlag
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3827014174
    ISBN-13: 978-3-8270-1417-7
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Kurzbeschreibung

Eine Villa zu besitzen – für Cyril steht das für ein besseres Leben. Doch als er von seinem hart erarbeiteten, ersten kleinen Vermögen das hinreißende Holländerhaus kauft, zerbricht seine Welt: Seine Frau erträgt den Luxus nicht und geht. Ein Schock für die beiden Kinder, und Tochter Maeve muss die Mutterrolle für ihren jüngeren Bruder Danny übernehmen. Die Geschwister werden unzertrennlich und sind eigentlich glücklich – bis Cyril wieder heiratet. Die Neue hat zwei eigene kleine Mädchen, denen sie, ganz böse Stiefmutter, das Erbe sichern will, vor allem aber das Holländerhaus ...
Es trifft Danny und Maeve wie ein Blitz, als Stiefmutter Andrea ihnen für immer das Zuhause verbietet. Die Geschwister hätten so etwas nach dem Tod ihres Vaters wohl ahnen müssen, aber vielleicht wollten sie es einfach nicht kommen sehen: Das Holländerhaus und seine Bewohner waren ihre „Familie“. Noch als Erwachsene kehren sie regelmäßig zurück, um wenigstens von der Straße aus einen Blick auf ihr Kindheitsparadies zu werfen. Bis das Leben die Karten eines Tages ganz neu mischt...

Meine Meinung:
„Spannungsgeladen“ wäre jetzt übertrieben. Aber die Geschichte von Maeve und Danny geht einem doch ans Herz. Maeve, die sich immer um ihren kleinen Bruder kümmert, auch als sie an Diabetes erkrankt. Dadurch muss auch Danny auf seine Schwester aufpassen. Und immer wieder landen sie vor dem Holländerhaus und sinnieren über die Vergangenheit. Warum hat ihre Mutter sie im Stich gelassen? Sie suchen die früheren Angestellten auf, um durch deren Erinnerungen an ihre Mutter mehr zu erfahren. Und sie fragen sich, wie es wohl den beiden Mädchen geht. Schließlich hat Maeve versucht, wenigstens einen Teil des Erbes zu retten, indem sie ihren Bruder nötigte, Medizin zu studieren. Dieses Geld konnte die gierige Stiefmutter nicht für ihre Töchter ausgeben.

Die beiden Geschwister sind zwar irgendwie merkwürdig, aber man kann sie trotz allem gut verstehen. Auch wenn man nicht alle Handlungen gutheißen kann. Danny versucht sich im gleichen Gewerbe wie sein Vater und kauft und verkauft Immobilien. Als Kind durfte er immer mit seinem Vater mitfahren, wenn der die Miete kassiert hat.

Und eines Tages tauch dann doch ihre Mutter wieder auf und das Leben der beiden ändert sich komplett.

Das ist wirklich ein wundervoller Roman, der durch seine Ruhe besticht und den Leser voll und ganz vereinnahmt.

Über die Autorin:
Ann Patchett, 1963 in Los Angeles geboren, lebt als Schriftstellerin und Kritikerin in Nashville, Tennessee. Ihr Roman „Bel Canto“, übersetzt in dreißig Sprachen, wurde mit dem PEN/Faulkner Award und dem Orange Prize ausgezeichnet und war auch in Deutschland ein großer Erfolg. „Familienangelegenheiten“ stieg in den USA auf Platz 8 der New-York-Times-Bestsellerliste ein.

 

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