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Gerhard Henschel

SoKo Heidefieber

Rezension © 2020 by Ute Spangenmacher für BookOla.de
Taschenbuch, 288 Seiten
ISBN: 978-3832165192
€ 18,00
Verlag: Hoffmann und Campe

Kurzbeschreibung

Kurz nach einer Lesung aus seinem neuen Kriminalroman Heidefieber wird der Schriftsteller Armin Breddeloh in einem Teich bei Bad Bevensen gefunden. Tot und mit zwei Glasaugen – genau wie ein Opfer in seinem Roman! Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Schubert aus Uelzen nehmen die Ermittlungen auf und haben einen ersten Verdacht: Missgönnte ein anderer Krimiautor dem Kollegen den Erfolg? Schon wenig später trifft es die Verfasser der Romane Spiel mir das Lied vom Westerwald und Showdown auf Juist, und auch am Tegernsee, im Fläming und in der Steiermark gibt es bald Opfer. Die SoKo Heidefieber tappt jedoch im Dunkeln und der vom Verband deutschsprachiger Krimiautoren engagierte Privatdetektiv erweist sich als Niete. Erst als der Täter ein Bekennerschreiben hinterlässt, kommt plötzlich Bewegung in die Sache ...

 

Meine Meinung:

Überregionalkrimi“ trifft es ziemlich genau. Schließlich befinden sich nicht nur Regionalkrimiautoren einer Region im Fokus des Killers, sondern er ist im deutschsprachigen Raum unterwegs. Da man immer wieder „Leseproben“ aus den Romanen bekommt, nach denen die jeweiligen Autoren umgebracht werden, hat man schon das Empfinden, dass es meistens nicht ganz zu Unrecht, wenn auch etwas heftig ist. Hauptkommissar Gerold besticht durch einen recht eigenartigen Humor, genau wie seine Kollegin, Kommissarin Fischer. Bei ihm ist es nicht verwunderlich, heißt er doch mit Vornamen genauso wie mit Nachnamen. Da muss man auch mal erst draufkommen. Auch bekommt man im kompletten Roman die Dialekte aus den verschiedenen Regionen mit. Ob der Autor damit immer richtig liegt, weiß ich nicht. Womit er definitiv falsch liegt, ist die Nummer mit Stephen King. Ein Videochat zwischen einem Regionalkrimiautoren und Stephen King: Das würde nie und nimmer funktionieren und da spreche ich aus Erfahrung, denn wir haben losen Kontakt zu ihm.

Der Krimi an sich ist nicht sonderlich spannend. Es wird einfach nur beschrieben, wie der Killer einen Autor nach dem anderen so umbringt, wie selbiger in einem seiner Bücher ein Opfer umbringen ließ. Und die Polizei tappt logischerweise erst mal eine ganze Zeit im Dunkeln. Dazu noch die Textpassagen aus den Romanen, zugegebener Maßen habe ich sie nach dem zweiten schon gar nicht mehr genau durchgelesen, da man das Ergebnis ja sowieso erfährt. Das der Krimi dafür durch Witz besticht ist leider auch nicht so. Irgendwie ist das Ganze ein wenig platt.

Meine Hoffnung lag beim Ende. Wenigstens das muss doch dann spektakulär sein!! Aber nein! Auch nicht. Übrigens: Die Promis auf der letzten Veranstaltung sind dann doch ein Witz. Leider kein guter.

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