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Renate Eckert

Schweigegebot: Unterfranken-Krimi

Rezension © 2020 by Ute Spangenmacher
für BookOla.de

 

Broschiert: 252 Seiten
    Verlag: MainBook
    Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3947612575
ISBN-13: 978-3947612574
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Kurzbeschreibung

Zwei junge Frauen, Tessa und Mona, erben von ihrer gemeinsamen Großmutter drei Häuser im unterfränkischen Pfarrhofen. Einzige Bedingung: Sie müssen dort eine angemessene Zeit zusammen verbringen.
Tessa zieht mit ihrer Cousine Mona, einer außergewöhnlichen Schönheit, und deren Sohn Nick in eines der Häuser und fragt sich bald, ob ihre Großmutter eine Sadistin war, nachdem Mona sich zunehmend aggressiv und unberechenbar verhält und Tessa sogar um ihr Leben fürchten muss.
Daran ändert auch die aufkeimende Liebe Tessas zu einem Reporter des Bayrischen Rundfunks nichts. Ihre Angst eskaliert, als sie eines Morgens Mona im Bett vorfindet, neben ihr der kleine Nick: tot.
„Ich habe heute Nacht mein Kind umgebracht“, erklärt Mona.
Doch dies ist erst der Beginn einer Geschichte, deren Abgründe Tessa bis ins Mark treffen ...

Die Geschichte von „Schweigegebot“ ist nicht dokumentarisch, sondern in allen Teilen fiktiv. Dennoch liegt der Idee eine wahre Begebenheit zugrunde, die vor einiger Zeit die Öffentlichkeit in Unterfranken erschütterte.

Meine Meinung:

Tessa weiß nicht genau, wie sie Mona einordnen soll. Auf der einen Seite hat sie noch das frühere Bild von ihr, einem aufrührerischen Teenager, der sich weiß ins Bild zu setzen. Auf der anderen Seite lernt sie jetzt eine andere Mona kennen. Sie weiß immer noch, sich hervorzutun, aber es gibt auch eine andere Seite, eine traurige, fast schon depressive Mona, die nicht mit ihrem Leben klar kommt. Tessa befürchtet immer mehr, das Mona eine psychische Störung hat. Davon will aber deren Familie, deren Oberhaupt der Bürgermeister des Ortes ist, nichts wissen. Dann gibt es eine weitere Tote. Diesmal ein junges Mädchen, das Mona sehr gut kannte. Und Mona wird mit dem toten Mädchen gefunden! Das alles rückt sie natürlich in den Mittelpunkt der polizeilichen Ermittlungen. Tessa ist verwirrt und weiß nicht mehr, ob sie an die Unschuld Monas glauben kann. Dann überschlagen sich die Ereignisse und Tessa blickt in einen Abgrund des Dorfes, den sie nie für möglich gehalten hätte.

Dieser Roman ist zwar in der Hauptsache ein Krimi, aber auch ein Thriller, der es in sich hat. Was in diesem Ort über Jahrzehnte geduldet und totgeschwiegen wurde, ist absolut erschreckend.

Das Ganze ist fantastisch geschrieben und zieht den Leser/die Leserin unweigerlich in seinen Bann. Ich habe es verschlungen und werde es garantiert auch nochmal lesen.

 

Fazit:
Lesefutter nicht unbedingt für Zartbesaitete.

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