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Micha Krämer

Buchrezension

Druidenwahn

Rezension © 2020 by Ute Spangenmacher für BookOla.de
 
 
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: CW Niemeyer Verlag

Sprache: Deutsch
14,00 € (Taschenbuch)

Autorenhomepage

Kurzbeschreibung

Das Szenario auf dem Platz vor dem Druidenstein, wie die Bewohner der kleinen Siegstadt Kirchen den markanten Gipfel nennen, ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Alles erinnert an die Sagen, die sich um den ehemaligen Opferplatz der Kelten und Germanen ranken und an dem noch heute der Geist der Druidin Herke wandeln soll. Wer ist der geopferte junge Mann?

Am folgenden Tag stirbt im örtlichen Klinikum ein Archäologe, der von sich behauptet, er habe einst den Dolch der Herke ausgegraben. In seinen Händen hält der Tote das blutverschmierte Schwert eines Germanenfürsten. Werden Hauptkommissarin Nina Moretti und ihr Team die selbsternannte Druidin rechtzeitig stoppen können, bevor sie erneut tötet?

 

Unsere Meinung:

Das ist sehr skurril. Einerseits beobachtet man Nina Moretti und ihr Team, das versucht, zwei Morde aufzuklären, andererseits begleitet man die Druidin Herke auf ihren Wegen in der heutigen und der damaligen Zeit. Bis zum Ende weiß man nicht, wer sie in unserer Welt ist. Alles ist sehr mystisch. Der Archäologe, der im Klinikum getötet wird, war angeblich in einem früheren Leben ein Germanenfürst und genau so wird er auch im Krankenhaus vorgefunden. Mit dem Schwert seines vorherigen Lebens in den Händen. Dafür musste dummerweise auch ein Pfleger sterben, der zur falschen Zeit ins Zimmer schaute. Und auch am Druidenstein findet die Polizei eine Leiche. Nämlich die eines jungen Mannes. Dort sieht es sehr nach einer Opferung aus.

 

Dazu kommt, und das ist jetzt ziemlich schräg, die Geschichte um das Polizeiteam. Nina Moretti ist nach dem Erziehungsurlaub wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, genau rechtzeitig um mit diesem neuen Fall zu beginnen. In ihrer Abwesenheit kam ein neues Mitglied in ihr Team. Und diese junge Polizistin, Laura, und Nina verstehen sich auf Anhieb überhaupt nicht. Die beiden zicken sich an, wo es nur geht und der männliche Kollege, Tom, sitzt zwischen den Stühlen und weiß nicht so recht, wie er reagieren soll. Das bringt ihn in arge Bedrängnis und damit dann auch früher oder später in die Not, sich zu entscheiden, zu wem er hält. Nina ist wiederum so sehr wieder in ihrem Job, dass sie dadurch fast Mann und Kind vergisst und auch bei ihren Freunden nicht mehr so präsent ist. Wobei Tom durchaus auch zu ihren Freunden zählt, ist er doch mit ihrer besten Freundin verheiratet.

 

Der Fall an sich ist sehr spannend. Dieses hin und her zwischen den Dimensionen durch die Druidin verleiht dem Ganzen irgendwie den Charakter eines mystischen Romans, der zufällig mit einem Krimi verknüpft wurde. Es ist ungeheuer spannend zu lesen und auch witzig. Manchmal aber auch einfach nur zum kopfschütteln.

 

Lesefutter!!!

 

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