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Henrike Jütting

Buchrezension

Villa 13

Rezension © 2019 by Ute Spangenmacher für BookOla.de
 
 
Taschenbuch: 284 Seiten
Verlag: KBV Verlag

Sprache: Deutsch
12,00 € (Taschenbuch)

Autorenhomepage

Kurzbeschreibung

In der Villa 13, einer Einrichtung für psychisch erkrankte Jugendliche am Rande von Münster, ereignet sich ein tragischer Unfall. Ein Junge stürzt aus dem Dachfenster und verunglückt tödlich.

Nur wenige Wochen später kommt es in der Villa zu einem weiteren schrecklichen Vorfall: Die launische Susu stirbt an einem allergischen Schock, aber diesmal handelt es sich eindeutig um einen Mord.

Katharina Klein, Kommissarin bei der Kripo Münster, und ihre Kollegin Eva Mertens machen sich auf die schwierige Suche nach dem Täter. War es einer der Mitbewohner oder einer der Betreuer? Kommt jemand von außerhalb infrage? Und warum musste die junge Frau sterben?

Katharina und Eva tappen lange im Dunkeln, doch dann tauchen Spuren auf, die plötzlich auch den Tod des verunglückten Jungen in einem anderen Licht erscheinen lassen …

Unsere Meinung:

Das ist ein sehr spannender Krimi. Die Verwicklungen, die sich ergeben. Die anfängliche Ahnungslosigkeit der Ermittlerinnen. Die Mitarbeiter der Villa 13, die nicht so recht mit der Sprache herausrücken wollen, die Bewohner aber noch viel weniger. Alles sehr undurchsichtig. Die beiden Kommissarinnen haben wirklich alle Hände voll damit zu tun, Licht ins Dunkel zu bringen.

Aber auch privat läuft es bei den beiden nicht unbedingt rund. Dieser Aspekt kommt auch nicht zu kurz. Das Ganze ist aber überaus charmant verpackt und gibt dem Leser genau das, was er möchte. Schließlich wollen wir ja nicht von Aufklärungsmaschinen lesen, sondern von Menschen. Und Katharina und Eva sind definitiv Menschen. Mit allerlei Macken und genau denselben Vorurteilen im Privatleben wie jeder andere Mensch auch. Katharina ist da mehr der Kontrollfreak, was sie von ihrer Mutter auch deutlich zu hören bekommt. Schließlich versucht sie während der Arbeitszeit auch noch das Leben des neuen Freundes ihrer Mutter zu durchleuchten, was dieser nun gar nicht gefällt. Im Gegenzug scheint Eva nur ein Laster zu haben: Schokolade!

Das hat zwar alles nichts mit dem Fall zu tun, macht die beiden Ermittlerinnen aber sehr sympathisch. Eigentlich kann man sich auch in die Bewohner und Mitarbeiter der Villa 13 gewöhnen und sie irgendwie verstehen. Trotzdem ist nicht sofort glasklar, wer denn da nun der Mörder ist und vor allem warum.

Spannende Unterhaltung für ruhige Abende.

Über die Autorin

Henrike Jütting wurde 1970 in Münster geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau und studierte dann in Bremen Soziologie und Kulturwissenschaften. Anschließend promovierte sie in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und arbeitete in Bremen, Brüssel und Celle.

Seit dreizehn Jahren lebt sie mit ihrer Familie wieder in ihrer Heimatstadt Münster. Hier begann sie mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und absolvierte ein Fernstudium in Literarischem Schreiben. 2017 erschien ihr erster Krimi unter dem Titel Schweigende Wasser.

Villa 13 ist der zweite Fall für die münsteraner Kommissarin Katharina Klein und ihre Kollegin.

 

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