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Emile Claassen

Die Fünfte Macht

Rezension Copyright 2018 by Ute Spangenmacher
für bookola.de
Verlag: blettFuchs Verlag
Taschenbuch, 350 Seiten
ISBN: 978-3946652007
Erscheinungsdatum: 26. Juli 2016
€ 11,50 empf. VK-Preis
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Kurzbeschreibung

Thomas Balzer, Chef der neuformierten Partei für demokratischen Fortschritt und Bundestagsabgeordneter, wird tot in einer Mainzer Bushaltestelle aufgefunden. War es Mord oder Selbstmord?

Wahlbergs Recherchen legen beide Möglichkeiten offen. Gleichzeitig stösst er auf ein Machtkartell, welches Lobbyismus als Einfallstor für Korruption und Machtausbreitung nutzt. Ein Konglomerat, das ihn schon einmal von den Beinen holte.

Die Fünfte Macht ist Fiktion. Man glaubt es kaum: aber Entwicklungen in Politik und Gesellschaft geben dem Roman einen aktuellen Rahmen.

 

Meine Meinung

Ein sehr spannend geschriebener Roman. Wahlberg, fern der norddeutschen Heimat, kommt sympathisch, wenn auch leicht kauzig rüber. Aber immer noch besser als Hauptkommissar Meyers, der wirklich kauzig ist.

Die Rückblenden in die Vergangenheit sind gut. Extra immer kursiv gedruckt, damit der Leser es auch mitbekommt. Diese Rückblenden informieren einen, was geschah, bevor es zu dem Mord am Bundestagsabgeordneten Balzer kam. Warum die Rückblenden allerdings im Präsens geschrieben wurden, ist mir schleierhaft.

Im Gegenzug wurde die Gegenwart im Perfekt geschrieben. Das irritiert etwas.

Die Einblicke in die Arbeit der Parteien, der Kampf um Macht und Ansehen, ist sehr interessant. Dazu noch die Presse in den Personen Wahlberg und Steinert, macht die Geschichte richtig spannend. Steinert ist ein ehemaliger Kollege von Wahlberg und will mit seinem Wissen über Balzer und seine Partei nicht wirklich rausrücken. Aber Wahlberg findet andere Verbündete, die ihm helfen, Licht ins Dunkel zu bringen.

Wie gesagt, ein sehr spannender Roman, der nur durch allzu viele Fehler einen Dämpfer erhält. Zeichensetzung scheint da jetzt nicht so angesagt zu sein. Zu viele Komata, dafür zu wenige Anführungszeichen. Einzelne Buchstaben oder ganze Worte vergessen. Da hätte man nochmal drüberschauen sollen.

Übrigens wirkt der Gebrauch von Fremdworten bei manchen Dialogen Fehl am Platze.

 

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