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Tanja Kinkel

Grimms Morde

Rezension Copyright 2018 by Ute Spangenmacher
für bookola.de
grimms morde
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zu Tanja Kinkels Homepage
Verlag: Droemer Knaur
Hardcover, 480 Seiten
ISBN: 978-3-426-28101-7
€ 22,99 empf. VK-Preis
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Kurzbeschreibung

Aus Grimms Märchen werden Grimms Morde. Die langjährige Mätresse des hessischen Kurfürsten wird bestialisch ermordet. Kurz danach gibt es einen weiteren Toten. Die einzigen von der Polizei gefundenen Hinweise führen zu den Brüdern Grimm und zu den Schwestern von Droste-Hülshoff. Dies ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo der Zusammenprall von Überzeugungen bezüglich Ehre, Pflicht, aber auch von Liebe, Hass und Zuneigung schier unlösbare Probleme zwischen den bürgerlichen Grimms und den adligen Drostes geschaffen hat. Da die Polizei nur in Richtung Jakob Grimm ermittelt, übernehmen sie gemeinsam die Aufgabe, den wahren Mörder zu finden. In einer Epoche, wo die Errungenschaften der Freiheitskriege verloren gehen, wo Zensur und Überwachung in deutschen Fürstentümern wieder Einzug halten und von Frauen nur Unterordnung erwartet wird, sind Herz und Verstand gefragt.

Geschickt verwebt Bestseller-Autorin Tanja Kinkel die privaten Verwicklungen von zwei der berühmtesten Geschwisterpaare der deutschen Literaturgeschichte mit einer unglaublichen Mordserie.

Meine Meinung

Eine sehr interessante Mischung aus historischem Roman und Krimi. Zumal ja wohl die meisten Menschen mit den Märchen der Gebrüder Grimm aufgewachsen sind. Nach diesen Märchen Morde zu begehen, zumal in dieser Zeit, ist alleine schon unglaublich.
Dazu kommt noch, dass sich die Brüder Grimm mit den Schwestern Droste zusammentun, um ebendiese Morde aufzuklären. Die ganzen familiären Zwistigkeiten kommen zur Sprache. Besonders der Fauxpas von Annette ist immer wieder dazu gut, selbige in ihre Schranken zu weisen. Dies allerdings vergeblich. Annette ist nicht auf den Mund gefallen und lässt sich selbigen auch nicht verbieten. Dadurch kommt es doch zu einigen amüsanten Szenen. Auch dadurch, dass nicht nur die Drostes sondern auch die Grimms ein sehr eigenes Volk sind. Vor allem Jakob Grimm ist doch ein sehr kauziger Kerl, der auch selten mit seinen Äußerungen Rücksicht auf seine Umwelt nimmt. Da trifft er bei Annette natürlich genau den richtigen Nerv, denn diese kann gut kontern, was ihn dementsprechend, da er es nicht gewohnt ist, aus der Fassung bringt. Aber die beiden zusammen sind ein gutes Team, wenn es um „Ermittlungsarbeit“ geht. Auch versucht Annette das Ganze aus der Sicht des Täters zu sehen, weil sie wissen möchte, was einen Menschen dazu bewegt, solche Morde zu begehen. Also Profiling schon in so früher Zeit.

 

Fazit:

Allerdings muss man auch sagen, dass der perfekt an die Zeit angepasste Erzählstil anstrengend ist. Da hatte man ja doch eine ganz andere Ausdrucksweise als heute.
Trotz alledem ein spannendes Buch mit einem nicht ganz so offensichtlichen Ende. Und auch das Nachwort sollte man nicht vernachlässigen, birgt es doch noch einige Informationen, die durchaus interessant sind.

 

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