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Luca Dotti

Zuhause bei Audrey


Rezension Copyright 2016 by Klaus Spangenmacher
für bookola.de/ CookOla.de

Verlag: DuMont Buchverlag

175 farbige Abbildungen, 80 s/w Abbildungen,
mit Banderole und zwei Lesebändchen
Originalverlag: Harper Design, New York 2015
Originaltitel: ›Audrey at Home – Memories of My Mother’s Kitchen‹
Erscheinungstag: 16.02.2016
ISBN 978-3-8321-9906-7
Übersetzung: Heinrich Degen

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Kurzbeschreibung

Eine Küchentisch-Biografie mit Rezepten, Anekdoten und Bildern aus dem Familienalbum von Audrey Hepburn

Diese besondere Mischung aus Biografie, Rezeptbuch und Bildband liefert bisher unveröffentlichte Einblicke in das Leben von Audrey Hepburn. Neben 50 Rezepten ihrer Lieblingsgerichte enthält der Band zahlreiche persönliche Geschichten, handschriftliche Dokumente sowie über 250 bislang unbekannte Fotografien aus Familienbesitz.
Aus sehr persönlicher Sicht erzählt Audrey Hepburns Sohn Luca Dotti von den verschiedenen Lebensstationen seiner Mutter und den kulinarischen Freuden, die sie in diesen Zeiten begleiteten. So versammelt dieses wunderbare Buch sowohl Gerichte, die sie selbst für ihre Familie und Gäste kochte, als auch solche, die sie mit bestimmten Personen oder Ereignissen verband. Jedes Rezept enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen sowie Anregungen für Variationen und nützliche Zubereitungstipps.

 

Meine Meinung

Schon die Einleitung zeigt uns, daß die Kinder von Audrey mit ihrer Mutter ein sehr inniges Verhältnis hatten und sie nie als die berühmte Schauspielerin gesehen haben. Wenn z.B. ihr Sohn Luca gefragt wurde, sagte er immer: Ich bin der Sohn von Frau Dotti (1969 bis 1980 war sie mit dem italienischen Psychiater Andrea Dotti verheiratet). Übrigens ist Audrey in keinster Weise mit der Schauspielerin Katharine Hepburn verwandt.
Das Buch beginnt aber erst einmal mit Audreys Jugend in Holland und dem schweren Leben in dieser Zeit. Und hier lernen wir auch das erste Rezept in diesem Buch kennen, den Hutspot. Ein deftiges Rezept aus dem alten Holland mit Rinderschulter und dem namensgebenden Püree aus Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln. Dieses leckere Gericht haben wir übrigens auch als erstes nachgekocht. Es ist eine einfache, aber sehr leckere Hausmannskost, die ich so ähnlich auch von meiner Oma aus Deutschland kenne. Wobei die dann folgende Variation von Heidi Massard nochmal leckerer ist.
Äusserst liebevoll schildert Luca Dotti aber auch, wie seine Mutter Audrey und seine Großmutter Ella Baronin von Heemstra ihm im Laufe der Zeit die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten von Curry näher brachten. Doch nun kommt auch Audrey Hepburns Liebe zur Schokolade zum Tragen und es folgt ein absolut herrliches Rezept für einen Schokoladenkuchen. Es überrascht die Vielzahl der so nebenbei in die Erzählung eingestreuten Rezepte. Madeleins, Gelee und auch Marmelade werden präsentiert und das schöne ist, daß alles unkompliziert nachzukochen ist und doch verflucht lecker ist.
In der Folge kommt auch das Leben der Familie Hepburn in Los Angeles zur Sprache und wie gut es Audrey schafft, den Trubel und die Hektik von ihren Kindern fernzuhalten. Wir merken, daß es so unendlich viel über diese hervorragende Schauspielerin zu erzählen gibt, was viele nicht wissen, bis hin zu ihrer größten Aufgabe als UNICEF-Sonderbotschafterin, was mit Sicherheit eine ihrer wichtigsten Aufgaben war..
Audreys Sohn Luca hat es in diesem Buch geschafft mit vielen bisher nicht veröffentlichten privaten Fotos und kleinen Geschichten ein herrliches Buch zu schaffen.
Und der Verlag DuMont hat bei der Verarbeitung mit dem gewählten Papier, dem herrlich anzufassenden Einband, den zwei verschiedenfarbigen Lesebändchen und nicht zuletzt den z.T. handschriftlich oder in Maschinenschrift präsentierten Rezepten ein auch handwerklich hervorragendes Buch abgeliefert.

Fazit:

Biografie, Kochbuch oder eine einfühlsame Erzählung über eine großartige Schauspielerin und Mutter? Ich kann es nicht sagen, aber das Buch hat mich gefesselt.

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