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Michel Houellebecq
Unterwerfung
Rezension © 2015 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de

Verlag: DuMont Buchverlag
Übersetzung von Norma Cassau, Bernd Wilczek
272 Seiten, Hardcover
Mit Lesebändchen
Originaltitel: Soumission
Originalverlag: Flammarion, 2015
EUR 22,99 [D]
Erstverkaufstag: 16.01.2015
ISBN 978-3-8321-9795-7
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Kurzbeschreibung:

Goncourt-Preisträger Michel Houellebecq erzählt in "Unterwerfung" die Geschichte des Literaturwissenschaftlers François. Der Akademiker forscht im Frankreich einer sehr nahen Zukunft zu dem dekadenten Schriftsteller Huysmans, der ihn sein Leben lang fasziniert. Zugleich verfolgt er die Ereignisse um die anstehende Präsidentschaftswahl: Während es dem charismatischen Kandidaten der Bruderschaft der Muslime gelingt, immer mehr Stimmen auf sich zu vereinigen, kommt es in der Hauptstadt zu tumultartigen Ausschreitungen. Als schließlich ein Bürgerkrieg unabwendbar scheint, verlässt François Paris ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen. Es ist der Beginn einer Reise in sein Inneres.

 

Meine Meinung:

Der 44 jährige Francois berichtet in "Unterwerfung" von seinem Werdegang über die Uni in Paris bis zum Leben als Literaturwissenschaftler. Seine Mutter ist vor vielen Jahren ermordet worden, zu seinem Vater hat er lange keinen Kontakt.
Er entscheidet sich bewusst gegen eine eigene Familie, hat viele kurze Liebschaften zu jüngeren Frauen und verehrt den Schriftsteller K. Husymann, dem er seine ganze Leidenschaft als Forscher widmet.
Bei den Wahlen im Jahr 2022 siegt der islamische Kandidat und verändert damit die Gesellschaft nahezu revolutionär. Die Schulpflicht endet mit 12 Jahren, Die Frauen verschleiern sich auf der Strasse, Polygamie wird legal gelebt, die Welt in Frankreich steht Kopf.
Wie sich die Welt verändern könnte, was die derzeitige Politische Lage über die Gesellschaft aussagt und woher das kommt, damit beschäftigt sich Michel Houellebecq in seinem Roman "Unterwerfung".
Unglaublich tiefgehend, erzählt der Autor über seine Gedanken über die Welt, welche Macht die Politik auf uns alle hat und wohin das ganze gehen kann.
"Unterwerfung" ist keine leichte Unterhaltung, es regt zum Nachdenken an. Ich bin normalerweise eher ein Leser Leichter Kost, bin gewohnt Bücher einfach zu lesen und lasse mich von der Phantasie treiben. Das ist dem dem Fall gar nicht möglich und doch ist es dem Autor gelungen mich mitzunehmen, mir Gedanken zu machen, zu überlegen und immer wieder zu hinterfragen.

 

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